19.02.2025
APPRICOT

Wiener Startup macht „unverschämtes Angebot“ – Investor verlässt 2m2m-Studio

Das Startup Appricot bietet eine App an, auf der Nutzer:innen Dienstleistungen gegen andere Dienstleistungen tauschen können. Mit dieser Idee stellte sich der Wiener Gründer Faton Topallaj der Jury bei "2 Minuten 2 Millionen" - und sorgte dafür, dass ein Investor das Studio verließ.
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Investor Christian Jäger verlässt verärgert das 2m2m-Studio. © Gerry Frank Photography

Ob Friseur:in, Reinigungskraft oder Nachhilfelehrer:in – solche Dienstleistungen sind oft teuer oder mit langen Wartezeiten verbunden. Genau das will das Wiener Startup „Appricot Networking“ nun mit seiner Service-Börsen-App ändern.

Auf der Suche nach Kapital wagte sich das Startup in die Pitching-Show „2 Minuten 2 Millionen“ – die Folge wird diesen Donnerstag auf Puls 4 ausgestrahlt. Doch die Forderungen des Gründers Faton Topallaj stießen bei den Investor:innen offenbar nicht auf große Begeisterung.

Gründer fordert 600.000 Euro für 15 Prozent

Nach dem Pitch des Appricot-Gründers soll Neo-Investor Christian Jäger wütend das Studio mit folgenden Worten verlassen haben: „Sich da hinzustellen, 600.000 Euro für 15 Prozent, kein proof of concept. Sorry, das mag ich nicht“. Auch Jurymitglied Alexander Schütz zeigte sich wenig überzeugt: „Für mich ist das Thema erledigt, da brauchen wir gar nicht drüber reden, ob das jetzt g’scheit oder nicht g’scheit ist“. Investorin Katharina Schneider sagt dazu: „Keiner von uns ist irgendwo hingegangen und hat so unverschämte Angebote gemacht“.

Neben Appricot sind in der kommenden „2 Minuten 2 Millionen“-Folge am Donnerstag auch Heizma, Happy TipToes und CellGenius mit dabei.

Auftritt als Marketing-Maßnahme?

Einige „2 Minuten 2 Millionen“-Zuschauer:innen dürften bei dieser Szene ein Deja-Vu bekommen. Die Situation erinnert an den Pitch des niederösterreichischen Startups Wunderkern im Jahr 2023, als Hans Peter Haselsteiner und Christian Jäger ebenfalls wütend das Studio verließen – brutkasten berichtete. Schon damals stand die Vermutung im Raum, dass die Gründer lediglich für Werbezeit in der Sendung seien, da die aufgerufene Firmenbewertung „außerhalb jeglicher Vernunft“ läge, wie Haselsteiner damals klarstellte.

Appricot: digitale Tauschbörse für Dienstleistungen

Der Wiener Faton Topallaj gründete im Jahr 2022 sein Startup Appricot. Mit dem Social Network sollen Nutzer:innen Dienstleistungen auf einem digitalen Marktplatz untereinander tauschen können. Die Tauschbörse ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen angedacht. Anstatt mit Geld wird mit einer eigenen Dienstleistung bezahlt.

Durch Appricot könne man von einem starken Netzwerk profitieren und gleichzeitig Geld für Dienstleistungen sparen, heißt es vom Gründer. Die App soll insbesondere eine Lösung für Menschen bieten, die nicht über das nötige Budget verfügen, um für bestimmte Services zu bezahlen.

„Wir glauben, dass es wichtig ist, den Menschen in unserer Gemeinschaft zu helfen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten, Ressourcen und Talente miteinander zu teilen. Wir alle können durch den Austausch von Fähigkeiten profitieren und eine starke und verbundene Gemeinschaft aufbauen“, so das Startup.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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