12.05.2021

SCS mit Startup Village für 2 Minuten 2 Millionen-Gewinner

Nach dem Donauzentrum in Wien, macht das Startup Village nun in der Shopping City Süd (SCS) halt. Ab sofort und noch bis Ende Juli präsentieren dort aus der Puls 4-Show "2 Minuten 2 Millionen" bekannte Startups ihre Produkte in einem Pop-Up-Store beim Garden Plaza direkt neben Peek & Cloppenburg im Erdgeschoß.
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Startup Viillage SCS
© SCS

Das Erfolgsformat „2 Minuten 2 Millionen“, immer dienstags auf Puls 4, bietet Österreichs innovativsten Startups die Möglichkeit ihre neuen Geschäftsideen zu präsentieren. Doch dieses Mal winkt nicht nur ein finanzielles Investment, sondern auch ein exklusives Ticket für das Startup Village in Österreichs größtem Einkaufszentrum.

Jeweils fünf Startups sind gleichzeitig über mehrere Wochen hinweg vor Ort, um einem interessierten Publikum ihre kreativen Ideen vorzustellen und im besten Fall auch gleich zu verkaufen. Den Anfang machen die Start-Ups „Brüsli“ (aus wiederverwertetem Brot hergestelltes Knuspermüsli) , „Rudy Games“ (Kombi aus klassischem Brettspiel und neuester App-Technologie), „Eliah Sahil“ (Bio-zertifizierte Naturkosmetik), „Clarissa Kork“ (Teppiche und Wohnaccessoires aus umweltfreundlichem Korkleder) und „Brigantes“ (fairer Kaffee von Bauern aus Zentralamerika an, der emissionsfrei und ressourcenschonend mit zwei historischen Segelfrachtern transportiert wird).

Sie werden in den darauffolgenden Wochen von den Jungunternehmern „Xunt Shop“ (stylishe Stützstrümpfe), „Kort-X“ (Gehirntraining auf sport- und neurowissenschaftlichen Grundlagen), „Impibag“ (’smarte‘ Taschen aus Echtleder) und „Frozen“ (zuckerfreie und fettreduzierte Protein-Eissnacks) abgelöst. 

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Smashleague-Gründer Max Terbuyken (l.) beim Finaltag der Liga. (c) Smashleague

Auf einer mehrstündigen Busfahrt von den Niederlanden nach Wien kommt dem 21-jährigen BWL-Studenten Max Terbuyken die Idee: eine Liga für den Trendsport Padel. Das von Spanien und Südamerika kommende, vom Tennis abgeleitete Spiel boomt bereits in ganz Europa. Damit einher geht der vermehrte Bau von Padel-Anlagen, wie brutkasten berichtete, oder jetzt auch eine eigene Liga, die beim begeisterten Publikum starken Anklang findet.

Preisgeld als USP

Gemeinsam mit Freunden baut Terbuyken in zwei Wochen seine Web-App. Die Liga funktioniert folgendermaßen: Ein Zweierteam bezahlt für die Teilnahme an der Liga 60 Euro. Gespielt wird acht Wochen. Wann und wo gespielt wird, machen sich die Teams untereinander aus. Die besten acht aus 25 Teams werden zum Finale eingeladen. Was smashleague von anderen Padel-Ligen unterscheidet: man spielt um Geld.

Von den 1.500 Euro Umsatz pro Liga (25 Teams zu je 60 Euro) fließen 1.000 als Preisgeld wieder zurück an die Spieler. „Das war uns ganz wichtig, dass man in unserer Liga Geld gewinnen kann“, so der Founder. Als ehemaliger Profi-Tennisspieler sei er mit den teils sehr niedrigen Preisgeldern im Tennissport vertraut. Weiters hebt Terbuyken die Flexibilität hervor: „In Turnieren ist man oft an einen bestimmten Ort gebunden, je nachdem wo es ausgetragen wird. Wir sagen ‚spielt, wo ihr wollt‘, solange es für beide Seiten passt“.

Von Anfang an gebootstrapped

„Wir haben seit dem ersten April komplett gebootstrapped einen fünfstelligen Umsatz generiert. Ich hatte schon viele Ideen und das ist die erste, die wirklich Anklang findet“, erzählt der Gründer. Die Teams melden sich über die App an und Terbuyken und sein Team übernehmen die Organisation im Hintergrund. Die Spieler:innen treffen sich dann und tragen die Ergebnisse in der App ein.

Namhafte Sponsoren

Kurz nach dem ersten Start der Liga trifft Terbuyken auf der Langen Nacht der Unternehmen auf Henry Murray von Waterdrop. „Ich habe ihn dann direkt angesprochen, ob sie uns sponsern wollen, und wir haben es am selben Abend noch fixiert“, blickt der junge Founder zurück. Das Finale der besten Teams wird im Zuge eines Events ausgetragen. Auch Red Bull und Padelzone konnten als Sponsoren für die Endspiele gewonnen werden.

Das Team von smashleague. (c) smashleague/Philipp Schwertberger

Ligen in mehreren europäischen Städten geplant

Wien kann als Gründungs- und Hauptstandort von smashleague gesehen werden, innerhalb von zwei Monaten hat der Founder mit seinem Team auch in München, Düsseldorf und Berlin Ligen eröffnet.

„Im Dachraum wollen wir jetzt noch in die Schweiz mit Zürich und auch in Hamburg Ligen eröffnen. Und dann ist mein persönliches Ziel Richtung Spanien und Portugal zu gehen, weil dort Padel nochmal eine ganz andere Welt ist“, blickt Terbuyken in die Zukunft.

Für die Teilnahem an der Padel-Liga kann man sich hier anmelden.

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