24.03.2026
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Nach 10 Jahren: Führungswechsel bei Accenture Österreich

Beim international tätigen Beratungsunternehmen Accenture kommt es zu einem Wechsel an der Spitze in Österreich: Michael Zettel übergibt nach zehn Jahren als Country Managing Director die Leitung an Christian Winkelhofer.
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Michael Zettel (l.) übergibt die Leitung bei Accenture Österreich an Christian Winkelhofer. | © Accenture

„Wir haben in den letzten zehn Jahren mit dem Innovationsgeist von Accenture und dem Know-how und Engagement des Teams in Österreich die digitale Transformation von Unternehmen, Organisationen und im öffentlichen Bereich vorangetrieben und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes gestärkt. Mit der AI stehen wir jetzt vor dem Sprung in ein neues Zeitalter der Wirtschaftsgeschichte“, sagt Zettel zu seinem Abschied. Er wird künftig eine neue Rolle im Management von Accenture in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) übernehmen.

Fokus auf KI und Tech

Sein Nachfolger Christian Winkelhofer ist bereits seit 2007 bei Accenture tätig und verantwortete zuletzt als Managing Director den Bereich Neue Technologien. Zettel hebt insbesondere dessen technologische Expertise hervor: „Christian Winkelhofer hat ein tiefes Technologieverständnis und eine hohe Marktexpertise. Er denkt AI in Lösungen, Möglichkeiten und Chancen und kann diese für Entscheider und Manager übersetzen.“

Winkelhofer studierte Wirtschaftsinformatik und Global Management an der Johannes Kepler Universität Linz, der Oxford Brookes University sowie der Wirtschaftsuniversität Wien und der University of Minnesota. Vor seinem Einstieg bei Accenture war er mehrere Jahre als selbstständiger IT-Projektleiter tätig.

Auch er sieht in Künstlicher Intelligenz einen zentralen Treiber für wirtschaftliche Veränderungen: „AI gibt uns die Möglichkeit, radikal neu zu denken. Wir können ganze Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle vollkommen neu entwickeln. Diesen Prozess mit den Entscheidern des Landes zu gestalten, ist eine spannende Aufgabe“.

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beel, Tokenize.it-Founder Christoph Jentzsch und Head of Development Lukas Fiedler | Foto:
beel-Founder Christoph Jentzsch und Head of Business Development Lukas Fiedler | Foto: Tokenize.it

Zum Start des Syndikats-Features von beel rund um Gründer Christoph Jentzsch und Head of Business Development Lukas Fiedler, haben bereits drei bekannte Akteure aus der deutschen Startup- und Venture-Capital-Szene eigene Syndikate auf beel eingerichtet. Andy Bruckschlögl ist Unternehmer, Investor und Mitgründer von Bits & Pretzels. Er war zudem Gründer des SEO-Softwareunternehmens Ryte und ist seit vielen Jahren als Business Angel aktiv. Alex von Frankenberg indes ist seit rund zwei Jahrzehnten im Venture-Capital- und Startup-Bereich tätig. Er war langjähriger Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), der sich auf Frühphasenfinanzierungen von Technologie-Startups konzentriert. Seit 2025 ist er als Venture Partner bei May Ventures tätig.

Und Roland Fassauer ist Unternehmer, Investor und Professor an der CODE University of Applied Sciences in Berlin. Er war unter anderem als Gründer tätig und beteiligt sich als Investor an Startups. Zudem ist er mit der Berliner Startup- und Hochschulszene verbunden. Über ihre Syndikate können weitere Investoren an ausgewählten Startup-Investments dieser drei Angels teilnehmen.

beel: Syndikat-Lead im Zentrum

Zur Erklärung: Im Zentrum jedes Syndikats steht der Syndikat-Lead, der in der Regel ein erfahrener Angel-Investor ist und das Syndikat, also seine Investment-Community, leitet. Der Lead legt die Beitrittsregeln fest und entscheidet, ob sein Syndikat öffentlich für alle zugänglich oder privat geführt wird. In beiden Fällen bestätigt er jeden Investor individuell.

Mit dem Beitritt schließen Investor:innen einen Vertrag mit dem Syndikat-Lead ab, der eine vom Lead festgelegte Carry Fee bei Auszahlungen (Exit oder Dividenden) vorsieht. Auf diese Weise können Angels ihren Dealflow monetarisieren. Im Gegensatz zu klassischen VC-Fonds wird kein Kapital gepoolt. Jeder Investor investiert eigenständig und direkt über virtuelle Anteile in das jeweilige Startup. Dadurch entfallen die Strukturen und Kosten eines klassischen Fonds, heißt es per Aussendung. Der Syndikat-Lead gibt lediglich eine Anlageempfehlung ab. Die Entscheidung über eine Investition und deren Höhe liegt beim jeweiligen Investor oder bei der jeweiligen Investorin.

Ohne Fonds

„Syndikate sind das fehlende Puzzle-Teil der deutschen Startup-Community. Starke, erfahrene Investoren können Carry-Fees durch ihren gut kuratierten Dealflow verdienen, ohne dass sie dafür einen Fonds benötigen. Neue Investoren oder Business Angels müssen sich nicht durch hunderte Pitch-Decks kämpfen, sondern treffen ihre Investmententscheidungen basierend auf gut vorselektierten Startups. Das wird eine Menge Kapital hebeln”, kommentiert Jentzsch. “Mit Andy Bruckschlögl, Alex von Frankenberg und Roland Fassauer haben wir gleichzeitig drei Lead-Investoren an Bord, deren Dealflow und Erfahrung eine Benchmark für die Qualität der Syndikate sein wird.“

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