14.09.2022

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

Bis zu 100 Sportwagen werden in Graz in der KTM-Manufaktur hergestellt. Ab 2023 soll die neue Variante der X-Bow-Familie in Handarbeit angefertigt werden.
/artikel/ktm-einziger-supersportwagen-oesterreichs-kommt-aus-graz
“Näher als der neue KTM X-BOW GT-XR kommt vermutlich kein straßenzugelassenes Fahrzeug an einen reinrassigen Rennwagen heran”. © Joel Kernasenko

Der österreichische Motorrad- und Sportwagenhersteller KTM (Pierer Mobility AG) produziert die einzigen Sportwagen Österreichs. In der Grazer KTM-Manufaktur werden jährlich bis zu 100 Stück des Modells KTM X-Bow in unterschiedlichen Varianten angefertigt. Nun verkündet das Unternehmen einen neuen Nachwuchs der X-Bow-Serie – der KTM X-Bow GT-XR. Wie die Kleine Zeitung berichtet, wird die neue Ausführung ab Jänner 2023 von einem Team aus Spezialist:innen in Handarbeit angefertigt. 

KTM baut Rennwagen für die Straße

“Näher als der neue KTM X-BOW GT-XR kommt vermutlich kein straßenzugelassenes Fahrzeug an einen reinrassigen Rennwagen heran”, schreibt KTM auf seiner Website. Denn mit seinem 500-PS-5-Zylinder-Motor von Audi AG sowie einem Leergewicht von 1130 Kilogramm kann das neue Mitglied der X-Bow-Serie als Rennwagen für die Straße geachtet werden. Das High-Performance-Auto überrascht zudem mit im Motorsport erprobten Komponenten wie einem elektrisch öffnenden Jetfighter-Canopy sowie einem abnehmbaren Lenkrad mit integriertem LED-Display. 

Mit einem Preis von 284.800 Euro vor Steuern bietet die GT-XR-Variante ihren Käufer:innen auch einen 160 Liter Kofferraum. Um das Gepäck bestmöglich zu schützen, ging KTM eine Kooperation mit der Traditionsmarke Meindl ein, die speziell Gepäckstücke für den Sportflitzer designte. 

“Wir müssen mehr Leistung bringen”

Erst vor wenigen Wochen schaffte es KTM-Chef Stefan Pierer in die Schlagzeilen mit seinen Aussagen bezüglich Homeoffice und die 4-Tage-Woche – der brutkasten berichtete. In einem Interview mit der Kronenzeitung äußerte der KTM-Chef große Kritik an die Leistungsbereitschaft unserer Gesellschaft. Zudem hatte er in früheren Interviews dieses Jahr unter anderem schon eine Steuerfreistellung von 20 Überstunden im Monat in Spiel gebracht, um Arbeitnehmer:innen zu mehr anstatt weniger Arbeitszeit zu bewegen.

„Das, was wir in den letzten zwei Generationen an Wohlstand geschaffen haben, entstand durch Leistung. Leistung heißt Arbeit pro Zeit. Und nicht Homeoffice und Vier-Tage-Woche. Wir sind in einer extremen Krise. Um diesen Wohlstand zu halten, müssen wir mehr Leistung bringen“, meint der KTM- und IV OÖ-Chef.

Deine ungelesenen Artikel:
15.09.2026

AustrianStartups Summit 2026: u. a. Hansmann, Kaminski, Smith, Ruedl und Keinrath als Speaker

Am 15. Oktober 2026 bringt AustrianStartups die österreichische Startup-Szene erneut in der Ottakringer Brauerei in Wien zusammen. Im Mittelpunkt des AustrianStartups Summit 2026 steht das Thema unternehmerisches Risiko. Unter dem Motto „No Risk, No Fun(ds)“ wird diskutiert, welche Chancen und Herausforderungen mit unternehmerischem Risiko verbunden sind und wie man mehr Menschen bei der Gründung eines Unternehmens unterstützen kann.
/artikel/austrianstartups-summit-2026-u-a-hansmann-kaminski-smith-ruedl-und-keinrath-als-speaker
15.09.2026

AustrianStartups Summit 2026: u. a. Hansmann, Kaminski, Smith, Ruedl und Keinrath als Speaker

Am 15. Oktober 2026 bringt AustrianStartups die österreichische Startup-Szene erneut in der Ottakringer Brauerei in Wien zusammen. Im Mittelpunkt des AustrianStartups Summit 2026 steht das Thema unternehmerisches Risiko. Unter dem Motto „No Risk, No Fun(ds)“ wird diskutiert, welche Chancen und Herausforderungen mit unternehmerischem Risiko verbunden sind und wie man mehr Menschen bei der Gründung eines Unternehmens unterstützen kann.
/artikel/austrianstartups-summit-2026-u-a-hansmann-kaminski-smith-ruedl-und-keinrath-als-speaker
AustrianStartups Summit 2026
© AustrianStartups - Impressionen vom Vorjahr.

Hierzulande wird Risiko oft mit Scheitern gleichgesetzt. Dabei sind die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, Fehler zuzulassen und aus ihnen zu lernen, zentrale Voraussetzungen für Innovation und Unternehmertum. „Risiko einzugehen bedeutet, Dinge auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Das braucht Mut, von Gründer:innen und Investor:innen ebenso wie von der Politik“, sagt Hannah Wundsam, CEO von AustrianStartups. „Mit dem Summit feiern wir all jene, die diesen Schritt gehen und Innovation möglich machen. Gleichzeitig wollen wir darüber sprechen, was es braucht, damit mehr Menschen in Österreich den Schritt ins Unternehmertum wagen.“

AustrianStartups Summit 2026: Pokerstar und Gründer:innen

Die Speaker:innen des AustrianStartups Summits wollen zeigen, wie unterschiedlich unternehmerisches Risiko aussehen kann: Den Auftakt macht Fedor Holz mit der Opening Keynote „Going All In“. Als ehemaliger Nummer-eins-Spieler der Poker-Weltrangliste verfügt er über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit kalkuliertem Risiko. Auch nach seiner Pokerkarriere ist er unternehmerisch und als Investor tätig.

Marcus Ihlenfeld gab seine sichere Position als Marketingleiter bei Opel auf, um gemeinsam mit Christian Bezdeka woom zu gründen. Nach dem Aufbau der Kinderfahrradmarke gründete er mit poptop erneut ein Unternehmen, diesmal eine Kindermöbelmarke.

112 Metzgereien. So oft fragte Nadina Ruedl von Die Pflanzerei nach, bis sie einen Produktionspartner fand, der bereit war, ihre pflanzlichen Versionen österreichischer Fleischklassiker herzustellen. Ohne Erfahrung in der Lebensmittelproduktion oder im Handel ging sie das Risiko ein, ihr Unternehmen von Beginn an gebootstrappt und als Solo-Gründerin aufzubauen. Beim Summit spricht sie über die Zeit, bevor andere von Erfolg sprechen: Über Rückschläge, harte Entscheidungen, Fehlschläge und die Ausdauer, ein Unternehmen von Grund auf aufzubauen.

Politik auch dabei

Auch Daniel Keinrath kennt sich mit Risiko aus. Er ist Mitgründer des Wiener KI-Startups fonio.ai, das KI-Telefonagenten für kleine und mittlere Unternehmen baut. Beim Summit spricht er im Panel „AI Changes the Rules of Taking Risks“ darüber, wie KI das Risikokalkül für Startups verändert.

Die Investor:innenperspektive bringen unter anderem Markus Lang (Speedinvest) im EY Scaleup Panel und Hansi Hansmann im Fireside Chat „Exits & Angels“ ein. Hansmann zählt zu Österreichs bekanntesten Business Angels und hat in mehr als 100 Startups investiert. Zu seinen erfolgreichen Exits zählen Runtastic, Shpock, mySugr, durchblicker, Busuu und zuletzt auch Tractive.

In weiteren Panels sprechen unter anderem Kilian Kaminski von refurbed, Lisa Smith von Prewave, Tobias Homberger von myClubs, Johannes Ferner von fiskaly und Denise Hirner von UpNano über Risiko. Auch die politische Seite ist beim AustrianStartups Summit vertreten: Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, zuständig für Energie, Startups und Tourismus, sowie Staatssekretär Alexander Pröll (vollständige Liste der Speaker).

Masterclasses

Neben dem Bühnenprogramm finden mehrere Masterclasses statt: Schönherr erklärt in „Termsheet Decoded“, worauf es vor der Vertragsunterschrift ankommt, aws zeigt in „Scaling Beyond Equity“ Finanzierungswege jenseits von Eigenkapital, und Minted gibt in „Changing Winds“ einen Überblick über Förderprogramme, Regularien und den Einfluss von KI auf die Förderlandschaft. In „Born Global Mindset – Building Companies That Scale Beyond Borders“ zeigt Advantage Austria, worauf es beim internationalen Wachstum von Startups ankommt.

Für den AustrianStartups Summit Pitch Master 2026 können sich Startups mit Sitz in Österreich, mindestens einem Minimum Viable Product und maximal drei Millionen Euro an Umsatz oder Investment bewerben. Die Jury besteht unter anderem aus aktiven Investor:innen. Bewerbung und weitere Infos findet man hier.

Parallel zum Programm zeigen Startups und Partner auf der Startup-Messe ihre Produkte und Lösungen. Für Investor:innen gibt es zusätzlich die Investor Lounge mit kuratiertem Matchmaking. Der Zugang ist im Investor:innen-Ticket inkludiert. Reguläre Tickets kosten 149 Euro, Investor-Tickets mit Zugang zur Investor Lounge 299 Euro. Mitglieder von AustrianStartups erhalten ihr Ticket kostenlos.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

KTM: Einziger Supersportwagen Österreichs kommt aus Graz