18.11.2020

usePAT: Hohes sechsstelliges Investment für Wiener Startup

Das Wiener Unternehmen usePAT ist auf Ultraschall-basierte Messungen in industriellen Flüssigkeiten spezialisiert.
/usepat-investment/
usePAT: Die Gründer Stefan Radel, und Georg Heinz
(c) usePAT: Die Gründer Stefan Radel, und Georg Heinz
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  • Es ist ein ausgesprochen spezialisiertes Feld, in dem das Wiener Startup usePAT tätig ist: Die Echtzeit-Analyse industrieller Flüssigkeiten.
  • Dazu hat das Unternehmen eine Ultraschalltechnologie entwickelt und patentiert und kombiniert diese mit weiteren Methoden.
  • Die gewonnenen Daten stehen der Prozesskontrolle unmittelbar und ohne Probenentnahme zur Verfügung.
  • Ein nun erfolgtes Investment in "hoher sechsstelliger" Höhe kommt von Business Angels, die teilweise bereits beteiligt waren, konkret von Hermann Futter, Anton Traxler, Bernd Egger, Georg Doblhoff und Stephan Blahut.

Es ist ein ausgesprochen spezialisiertes Feld, in dem das Wiener Startup usePAT tätig ist: Die Echtzeit-Analyse industrieller Flüssigkeiten. Dazu hat das Unternehmen eine Ultraschalltechnologie entwickelt und patentiert und kombiniert diese mit weiteren Methoden. Möglich wird dadurch unter anderem die Detektion und Analyse kleinster Mikroplastik-Teilchen im Wasser.

„Durch die Anwendung der usePAT-Produkte wird eine durchgängige real-time Datengewinnung direkt in industriellen Flüssigkeiten ermöglicht. Die so gewonnenen Daten stehen der Prozesskontrolle unmittelbar und ohne Probenentnahme zur Verfügung. usePAT unterstützt damit das Bestreben der Industrie nach Prozessoptimierung und den Wechsel von Batch-Produktion zu kontinuierlicher Produktion“, heißt es in einer Erklärung des Startups.

usePAT setzt auf Business Angels

Nun konnte sich das Unternehmen neues Wachstumskapital sichern. Das Investment in „hoher sechsstelliger“ Höhe kommt von Business Angels, die teilweise bereits beteiligt waren, konkret von Hermann Futter, Anton Traxler, Bernd Egger, Georg Doblhoff und Stephan Blahut. „Wir haben bereits von den Business Angels, die an der ersten Investmentrunde teilgenommen haben, inhaltlich sehr stark profitiert. In dieser zweiten Investmentrunde konnten wir zwei weitere Experten gewinnen, die uns mit ihrem Netzwerk und bei technischen Weiterentwicklungen herausragend unterstützen werden“, kommentiert Stefan Radel, Geschäftsführer und Co-Founder.

(c) usePAT: Die beiden Gründer im Kreise ihrer Business Angels

Und Georg Heinz, ebenfalls Geschäftsführer und Co-Founder, meint dazu: „Das Vertrauen, das uns die bestehenden aber auch die neuen Investoren entgegenbringen ist für uns Motivation, die zukünftigen Ziele konsequent zu verfolgen und den Markterfolg auf der internationalen Bühne auszubauen“. Neben dem Ausbau des Teams, der Internationalisierung des Vertriebs und der Weiterentwicklung der Produkte für neue Kundengruppen seien nun auch weiterführende Zertifizierungen als nächste Schritte geplant.

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28.11.2022

Kocher: „Beim AMS sind 14.000 Stellen in klimarelevanten Berufen offen“

Wirtschaftsminister Martin Kocher nahm am Montag im Rahmen der Präsentation eines Expertenberichts Stellung zu Jobs im Bereich Klima- und Umwelt.
/kocher-green-jobs/
Energiepreis Arbeitsminister Martin Kocher im März 2021 © BKA/Dunker - Lohnnebenkosten-Senkung - Rot-Weiß-Rot-Karte-Reform
© BKA/Dunker - Minister Martin Kocher.

Österreich hat sich das ambitionierte Ziel gesteckt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Damit die Klimawende gelingt, müssen hierzulande aber auch die Strukturen am Arbeitsmarkt geschaffen werden. Insbesondere beim Ausbau der erneuerbaren Energien wurde im Zuge der Energiekrise deutlich, dass der Fachkräftemangel die Energiewende ausbremst. So führt beispielsweise derzeit die geplante Installationen einer PV-Anlage vielerorts zu langen Wartezeiten.

Regierung investiert 17,5 Millionen Euro

Damit künftig am Arbeitsmarkt die nötigen Fachkräfte zur Verfügung stehen, kündigte die österreichische Bundesregierung bereits im April eine Ausbildungsoffensive im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich an. So sollen in den kommenden Monaten in der Umweltstiftung 1000 arbeitssuchende Personen in den Bereichen Klima und Nachhaltigkeit ausgebildet werden. Für die sogenannte Green-Jobs-Offensive nahm die Regierung 17,5 Millionen Euro in die Hand. Zu den Ausbildungsschwerpunkten zählen unter anderem die Bereiche erneuerbare Energie, Abfall- und Ressourcenmanagement, E-Mobilität aber auch die Digitalisierung.

Kocher zu klimarelevanten Jobs

Trotz der Bemühungen die nötigen Fachkräfte auszubilden, gibt es in Österreich noch immer einen Fachkräftemangel im Bereich der Green Jobs. Demnach sind beim AMS Ende Oktober rund 14.000 Stellen in klimarelevanten Berufen noch offen, wie Wirtschaftsminister Martin Kocher am Montag im Rahmen der Präsentation des Expertenberichts „Strukturen für ein klimafreundliches Leben“ des Austrian Panel on Climate Change (APCC) bekannt gab. Dies entspreche elf Prozent der derzeit offen Stellen am Arbeitsmarkt, so der Minister. Stellen im Bereich des öffentlichen Verkehrs werden allerdings nicht berücksichtigt. In den Bereichen der erneuerbaren Wärme und Stroms sind es ungefähr 1000 Stellen, die derzeit nicht besetzt sind. Zudem würde die Bundesregierung auch die Lehrberufe alle fünf Jahr evaluieren, wobei hier in den vergangenen Jahren neue Jobprofile wie UmweltinformatikerIn oder WindparktechnikerIn entstanden sind, so Kocher abschießend.


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usePAT: Die Gründer Stefan Radel, und Georg Heinz
(c) usePAT: Die Gründer Stefan Radel, und Georg Heinz

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