How to begin? | Corporate Venturing #1

VIDEOSERIE

Corporate Venturing reicht von Venture Building über Corporate Venture Capital und Acceleratoren bis hin zu Community Building oder Venture Clienting. Unterschiedliche Unternehmen wählen unterschiedliche Ansätze. Aber was braucht es, um überhaupt loslegen zu können? Wie findet man die richtige Governance und welche Strukturen sind notwendig, damit Corporate Venturing erfolgreich sein kann?

Diese und weitere Fragen diskutiert brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic in der ersten Folge der neuen Serie “Corporate Venturing” mit Peter Schindlecker (Head of Innovation | ÖBB), Christoph Schmidt (Head of Business Development and Innovation | Flughafen Wien) und Franz Zöchbauer (Director Corporate Innovation & New Business | Verbund AG).

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Um diese Themen geht es im Videotalk:

Einführung:

  • Peter Schindlecker (Innovationschef der ÖBB):
    • Einführung: Etablierung der Innovationsabteilung der ÖBB, Rückblick auf erfolgreiche Integration im Konzern.
    • Struktur: Innovationsabteilung als Teil des Konzerns, kein Kampf um Legitimität mehr, Fokus auf Handlungsfähigkeit und Marktanpassung.
  • Christoph Schmidt (Innovationschef Flughafen Wien):
    • Aktueller Status: 13 laufende Projekte mit Startups, Testing neuer Produkte und Prozesse.
    • Partnerschaft: Kooperation mit Plug&Play, internationale Innovationsperspektive, zentrale und dezentrale Struktur.
  • Franz Zöchbauer (Geschäftsführer Verbund X-Ventures und Innovationschef Verbund):
    • Einführung: Zentrales Innovationsbereich mit starkem Vorstandskommitment, viele ausprobierte Innovationsinstrumente.
    • Struktur: Innovation Symphony als Leitmotiv, dezentrale Innovation durch Business Units.

Status Quo und Entwicklung:

  • ÖBB:
    • Etablierung: Gute Integration der Innovationsabteilung im Konzern, starke interne Vernetzung.
    • Herausforderungen: Handlungsfähigkeit und Marktreaktion, Priorisierung von langfristigen Themen.
    • Historie: Start mit Open Innovation, Erweiterung zu Innovationsmanagement und Communitymanagement.
    • Struktur: Top-Down-Ansatz, zentrale Innovationsbereiche, strategische Relevanz von Kundennähe.
  • Flughafen Wien:
    • Aktivitäten: 13 laufende Projekte, Testing neuer Produkte und Prozesse.
    • Historie: Frühe interne Innovation, große Fortschritte durch Kooperation mit Plug&Play.
    • Struktur: Kombination aus interner Koordination und externer Partnerschaften, Digital Innovation Hub.
  • Verbund:
    • Team und Vorstand: Leidenschaftliches Team, starkes Vorstandskommitment.
    • Historie: Assessment 2019, neues Innovationssetup mit Innovation Symphony.
    • Struktur: Zentrale Innovationsbereich als Orchestrator, dezentrale Innovation durch Business Units, Innovation Board für strategische Entscheidungen.

Strukturelle Details und Governance:

  • ÖBB:
    • Initialphase: Start mit Open Innovation Challenges, Ziel: kundenzentrierte Produktentwicklung.
    • Struktur: Aufbau interner Projektteams mit externen Impulsen, Vermittlerfunktion.
    • Governance: Innovation Council und Innovationsbudget für Frühförderung, unbürokratische Förderung von internen Projekten und Kooperationen.
  • Flughafen Wien:
    • Partnerschaft: Plug&Play als externer Innovationspartner, Fokus auf getestete und marktreife Produkte.
    • Struktur: Zentrale Einheit für Koordination und Durchführung von Innovationsprojekten, 15 Personen im Digital Innovation Hub, operative Entscheidungen dezentral.
    • Governance: Digital Innovation Board mit Vorständen und Bereichsleitern.
  • Verbund:
    • Instrumente: Kofinanzierung von Innovationsprojekten, Bereitstellung von Personalressourcen durch das Innovation Board.
    • Governance: Innovation Board auf Geschäftsführungsebene, dezidiertes Innovationsbudget (internes Venture Capital), Unterstützung der Business Units.
    • Venture Unit: Verbund Ventures für direkte Startup-Investitionen, eigene Governance-Struktur und Advisory Board.

Innovationsmethoden und -ansätze:

  • ÖBB:
    • Methodenvielfalt: Innovationsprogramm, internes Accelerator-Programm, Venture-Clienting für schnelle Erfolgsgeschichten.
    • Fehlertoleranz: Wichtigkeit von Fehlern als Lernchancen, Unterstützung von Projekten durch strukturiertes Vorgehen.
  • Flughafen Wien:
    • Testansatz: Fokus auf getestete und marktreife Produkte, Testing externer Lösungen.
    • Formate: Innovation Days, Präsentation von Fehlerprojekten, strukturiertes Lernen.
  • Verbund:
    • Methodische Struktur: Strukturierte Innovationsinstrumente, KPI-System zur Messung der Innovation.
    • Fehlertoleranz: Frühzeitige Fehler machen, kritische Fragen am Anfang stellen.

Appell an andere Unternehmen:

  • Wichtigkeit der Teilnahme am Ecosystem für Innovation.
  • Kooperation und Partnerschaften als Schlüssel zum Erfolg.
  • Förderung des Entrepreneurial Spirits und der Zusammenarbeit.

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