28.04.2020

Die Wiener Linien bieten jetzt Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call

Die Wiener Linien haben den Geist der Zeit und bieten ein breites Portfolio an Hintergrundbildern für den nächsten Zoom-Call. Für alle, denen die eigenen vier Wänder schon zu eng werden.
/artikel/zoom-hintergrundbilder-wiener-linien
Zoom-Hintergrund Wiener Linien als Download
Eines der zahlreichen tollen Zoom-Hintergrundbilder. (c) Wiener Linien

Unsere Meetings, Workshops und Partys haben sich seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen vom Büro ins Internet verlegt. Nun finden sie in Zoom, Google Hangouts, Cisco WebEx, Microsoft Teams und anderen Videoconferencing-Lösungen statt. So mancher von uns dürfte wohl inzwischen individuelle Hintergrundbilder heruntergeladen haben – teils aus Interesse an der Abwechslung, teils weil man die unaufgeräumte Wohnung nicht den Kollegen offenbaren möchte.

+++Coronavirus: News, Daten und Hintergründe+++

Ansprechende Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call gibt es an diversen Stellen zum Download – und sei es nur, dass man einfach die Google-Bildersuche aktiviert und sich dort den Background seiner Wahl herunterlädt. Nun sind auch die Wiener Linien gemeinsam mit der Kreativagentur Traktor – Achtung, Wortspiel – auf den Zug aufgesprungen und bieten entsprechende Hintergründe zum Herunterladen an.

Zoom Hintergrundbilder der Wiener Linien

Auf dieser Website gibt es somit Bilder der Wiener Linien aus den folgenden Situationen:

Und der Fundus ist freilich noch nicht ausgeschöpft, zumal die Wiener Linien auch unter diesem Link ein umfassendes Bildarchiv mit diversen Fotos bieten, die gratis zum Download zur Verfügung stehen und anschließend in Zoom oder anderen Programmen verwendet werden können.

Somit werden nun von Traktor und den Wiener Linien virtuelle Conference Calls direkt aus der Wiener Ubahn ermöglicht – wobei sich freilich die Sinnhaftigkeit eines solchen Backgrounds nicht ganz erschließt. Aber so kleinlich wollen wir an dieser Stelle mal nicht sein.

Weitere Zoom-Backgrounds zum Download

Wem die Wiener Linien als virtueller Meetingraum für den nächsten Zoom-Call doch nicht zusagen, der findet auf diversen anderen Websites weitere Backgrounds zum Download. Auf dieser Website kann man sich zum Beispiel die Kulisse aus „The Shining“, die Brücke der Enterprise, eine Ansammlung an Klopapier oder das Wohnzimmer der Simpsons herunterladen und als Hintergrundbild im nächsten virtuellen Meeting einrichten. Weitere Zoom-Hintergrundbilder – unter anderem von Büros, Kirchen und Bibliotheken – gibt es unter anderem bei unsplash.

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Das sonnnig-Gründerteam: Roman Öfferlbauer, Jonathan Buchinger und Lukas Hückel © sonnnig

Dort, wo Technik und Unternehmertum zusammenkommen, kann Großes entstehen. So auch an der TU Wien im „Extended Study on Innovation“-Programm, wo sich das Gründer-Trio, bestehend aus Roman Öfferlbauer, Lukas Hückel und Jonathan Buchinger, zum ersten Mal begegnete. Parallel dazu gründete Öfferlbauer 2023 in seinem Heimatort in Niederösterreich eine Energiegemeinschaft, zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema noch jung und „technisch schwierig abzuwickeln“ war, so Öfferlbauer.

Aus improvisierten Tools und selbst geschriebenen Mini-Scripts für den Eigenbedarf wurde ein Jahr später sonnnig. Eine White-Label-Lösung für Abrechnung, Mitgliedermanagement und Datenanalyse von mittlerweile 30 Energiegemeinschaften in ganz Österreich.

Wenn Strom aus der Nachbarschaft kommt

„Unser Blick war eigentlich immer auf Endverbraucher und Verbraucherinnen fokussiert. Also Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden“, erklärt Öfferlbauer im Interview. Eine Mission, die über die letzten zwei Jahre tausende Haushalte in ganz Österreich erreicht hat. Mittlerweile kann man über sonnnig den generierten Strom auch als Mitarbeiter:innen-Benefit oder Spende abgeben. „Im letzten halben Jahr hat sich da aber auch ziemlich viel auf der anderen Seite, also bei den Energieversorgungsunternehmen, getan“, verrät der Co-Founder.

Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem. In der Regel verbraucht die Kundschaft ihren Strom nach einem Standardprofil, mit dem der jeweilige Versorger seine Stromeinkäufe prognostiziert. Sind die Abnehmer:innen aber Teil einer Energiegemeinschaft, verschiebt sich dieses Profil radikal: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird jetzt von der Energiegemeinschaft gedeckt und nur noch die Restmengen werden durch den Energieversorger geliefert. „Der Energieversorger hat die Energiemenge aber schon im Vorhinein eingekauft“ – und müsse sie kurzfristig wieder verkaufen, erklärt Öfferlbauer. Ein teures Ausgleichsenergie-Problem, das mit wachsendem Energy-Sharing-Anteil immer größer wird.

Sonnnig als potenzieller Partner für Energieversorger

Genau hier setzt das neue Produkt an, für das sonnnig gerade die dritte Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) erhalten hat: eine White-Label-Lösung zum Energy Sharing, die Energieversorger direkt in ihr eigenes Kund:innenportal einbinden können. Im Hintergrund liefert sonnnig die Restlastprognose auf 15-Minuten-Basis, damit Versorger gezielter am Großhandel einkaufen können.

Möglich macht das die Prognosefähigkeit, die sonnnig über Jahre mit echten Energiegemeinschaften aufgebaut hat. Ziel ist es, Versorgern einen besseren Einblick in ihre Stromverläufe zu geben und ihnen zu helfen, selbst ein Geschäftsmodell rund um Energy Sharing aufzubauen, auch als Beitrag zur Kund:innenbindung, erklärt Öfferlbauer. Am Markt kommt das gut an: „Energieversorgungsunternehmen spüren das Problem und sind zunehmend auf der Suche nach Lösungen und neuen Geschäftsmodellen im Energy-Sharing-Bereich, deshalb reden sie auf einmal mit uns“, sagt der Co-Founder. Davor sei die Beziehung eher einseitig gewesen. Zwei Pilotbetriebe hat sonnnig für das geförderte Projekt bereits akquiriert und zeigt sich offen für weitere Kooperationen.

Von First bis Seed: Der aws-Weg

Möglich wurde diese Entwicklung durch drei aufeinanderfolgende aws-Förderungen. Mit aws First Incubator, einem Programm für sehr junge Teams, teils noch vor der Firmengründung, kam das Startup zu ersten Beratungsleistungen und Mentoring. Mit aws Preseed – Innovative Solutions wurde zunächst die inhaltliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens überprüft und der Proof of Concept entwickelt. Darauf aufbauend unterstützt aws Seedfinancing – Innovative Solutions die Weiterentwicklung bis zum Markteintritt sowie die ersten Skalierungsschritte. In diesem Rahmen werden nun der Aufbau und der Launch des neuen B2B-Produkts finanziert.

Erwarteter Boom durch neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Als besondere Meilensteine nennt Öfferlbauer Referenzprojekte mit bekannten Unternehmen wie Hartl Haus, der Nationalbank-Tochter IG Immobilien oder der Volkshilfe Wien sowie die wiederholte Verdopplung des Jahresumsatzes. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich die geteilte Energiemenge, die über sonnnig abgewickelt wurde, laut eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Investor:innen hat das fünfköpfige Team bislang bewusst keine an Bord geholt, da laufende Umsätze und eine halbe Million Euro an lukrierten Entwicklungsförderungen das Team organisch tragen.

Rückenwind kommt bald auch auf politischer Ebene: Im Oktober tritt das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) in Kraft, das Energy Sharing über bilaterale Peer-to-Peer-Verträge statt über eine juristische dritte Instanz wie einen Verein oder eine GmbH erlaubt. Für sonnnig eine freudige Entwicklung: „Das baut natürlich extrem viele Hürden ab. Und deswegen erwarten wir auch einen ziemlichen Boom an neuen Mitgliedern und das nehmen auch Energieversorgungsunternehmen wahr.“


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws).

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AI Summaries

Die Wiener Linien bieten jetzt Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call

  • Unsere Meetings, Workshops und Partys haben sich seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen vom Büro ins Internet verlegt. Nun finden sie in Zoom, Google Hangouts, Cisco WebEx, Microsoft Teams und anderen Videoconferencing-Lösungen statt.
  • So mancher von uns dürfte wohl inzwischen individuelle Hintergrundbilder heruntergeladen haben – teils aus Interesse an der Abwechslung, teils weil man die unaufgeräumte Wohnung nicht den Kollegen offenbaren möchte.
  • Ansprechende Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call gibt es an diversen Stellen zum Download – und sei es nur, dass man einfach die Google-Bildersuche aktiviert und sich dort den Background seiner Wahl herunterlädt.
  • Nun sind auch die Wiener Linien gemeinsam mit der Kreativagentur Traktor – Achtung, Wortspiel – auf den Zug aufgesprungen und bieten entsprechende Hintergründe zum Herunterladen an.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Wiener Linien bieten jetzt Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call

  • Unsere Meetings, Workshops und Partys haben sich seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen vom Büro ins Internet verlegt. Nun finden sie in Zoom, Google Hangouts, Cisco WebEx, Microsoft Teams und anderen Videoconferencing-Lösungen statt.
  • So mancher von uns dürfte wohl inzwischen individuelle Hintergrundbilder heruntergeladen haben – teils aus Interesse an der Abwechslung, teils weil man die unaufgeräumte Wohnung nicht den Kollegen offenbaren möchte.
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  • Nun sind auch die Wiener Linien gemeinsam mit der Kreativagentur Traktor – Achtung, Wortspiel – auf den Zug aufgesprungen und bieten entsprechende Hintergründe zum Herunterladen an.

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  • Unsere Meetings, Workshops und Partys haben sich seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen vom Büro ins Internet verlegt. Nun finden sie in Zoom, Google Hangouts, Cisco WebEx, Microsoft Teams und anderen Videoconferencing-Lösungen statt.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Die Wiener Linien bieten jetzt Hintergrundbilder für den nächsten Zoom-Call

  • Unsere Meetings, Workshops und Partys haben sich seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen vom Büro ins Internet verlegt. Nun finden sie in Zoom, Google Hangouts, Cisco WebEx, Microsoft Teams und anderen Videoconferencing-Lösungen statt.
  • So mancher von uns dürfte wohl inzwischen individuelle Hintergrundbilder heruntergeladen haben – teils aus Interesse an der Abwechslung, teils weil man die unaufgeräumte Wohnung nicht den Kollegen offenbaren möchte.
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