Biohacking: Was wirklich funktioniert

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Das Wiener Biohacking‑Netzwerk will zur ersten „digitalen Blue Zone“ im deutschsprachigen Raum werden. Dahinter stehen die beiden Gründer Clemens Gugl, der seine Karriere im Private Banking dafür aufgab, und Performance‑Coach Richard Staudner, der u. a. Rapper RAF Camora und ÖFB‑Teamspieler Dejan Ljubicic betreut hat. Sie vernetzen aktuell über 1.000 Mitglieder aus dem DACH-Raum

Im brutkasten‑Talk erklären sie, warum Schlaf, Bewegung und eine “artgerechte” Ernährung die Basis jedes Biohacks bilden – und wie Wearables von Oura‑Ring bis Ultra‑Human helfen, Tiefschlaf‑ und HRV‑Daten sinnvoll zu nutzen. Staudner zeigt, weshalb Griffkraft ein zuverlässiger Longevity‑Indikator ist, und berichtet von Rotlicht‑ und Sauerstofftherapien mit starker Studienlage. Gugl betont die Rolle einer positiven Community, die in Challenges und Expert‑Calls Verhalten dauerhaft verankert und so modernen Lebensstilkrankheiten wie Diabetes vorbeugt. Gemeinsam skizzieren die beiden ihre nächste Ausbaustufe: eine zertifizierte Biohacking‑Akademie und Veranstaltungen in Wien, Graz, Frankfurt und darüber hinaus.


Um diese Themen geht es im Videotalk:

Persönliche Motivation der Gründer

  • Clemens Gugl beendet seine erfolgreiche Private‑Banker‑Karriere nach dem plötzlichen Herzinfarkt seines Vaters, verfolgt seither die Mission, möglichst viele Menschen präventiv gesünder zu machen.
  • Richard Staudner wechselt vom Konzernmanager zum Performance‑Coach; er sagt: „Gesundheit interessiert mich mehr als reine Performance.“
  • Die beiden treffen sich 2024, erkennen in einem Gespräch ihre gemeinsame Vision und gründen sofort das Biohacking‑Netzwerk.

Grundverständnis von Biohacking

  • Staudner definiert Biohacking als „jede Maßnahme, mit der du deine Situation aktiv verbesserst“ – von Kaffee bis zu High‑Tech‑Implantaten.
  • Gugl betont Eigenverantwortung: „Nicht der Arzt trägt deine Gesundheit, sondern du.“
  • Beide nennen Schlaf, Ernährung und Bewegung als unverhandelbare Basis, bevor Supplements oder Gadgets ins Spiel kommen.

Community & Netzwerk‑Struktur

  • Das Netzwerk läuft auf der werbefreien Plattform Skool, zählt bereits 1 000 Mitglieder und wächst ausschließlich über Empfehlungen.
  • Features: Diskussionsforen, Challenges mit „Rechenschaftspartnern“, regelmäßige Experten‑Live‑Calls (u. a. mit Staudner).
  • Beide Gründer nennen die Community selbst den „stärksten Biohack“ – sie schafft soziale Bindung, Motivation und messbare Verhaltensänderung.

Praktische Tools & Kennzahlen

  • Gugl nutzt Ultra‑Human‑Ring + Apple Watch; empfiehlt je nach Alltag alternativ Oura‑Ring, Whoop‑Band oder Garmin‑Uhr.
  • Staudner rät zu einfachen Metrics: Griffkraft als Longevity‑Marker, Tief‑ und REM‑Schlaf‑Minuten für Regeneration, HRV für Stress.
  • Beide warnen vor Daten‑Fetisch: Nutzer sollen Körpergefühl prüfen und Gadgets als ergänzende Feedback‑Quelle betrachten.

Evidenzbasierte Interventionen & Lifestyle‑Hebel

  • Staudner verweist auf starke Studien zu Rotlicht‑Therapie sowie IHHT‑ und HBOT‑Sauerstoffbehandlungen; er integriert sie wöchentlich.
  • Er koppelt Diabetes‑Prävention direkt an Schlaf‑Qualität, Alltagsbewegung und artgerechte Ernährung; nennt steigende US‑Sterblichkeit als Warnsignal.
  • Koffein sieht er als „gesundes Tool bis Mittag“, Melatonin nur als kurzfristige Jetlag‑Hilfe, nicht als Dauerlösung.

Wachstumspläne & Vision

  • Ziel: eine „digitale Blue Zone“ mit 10 000 Mitgliedern im DACH‑Raum, die Krankheitsprävention zum Standard macht.
  • 2025 starten Live‑Events in Wien, Graz und Frankfurt sowie eine zertifizierte Biohacking‑Akademie mit 15–25 Fachexperten.
  • Langfristig wollen Gugl und Staudner Biohacking als fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge etablieren und so chronische Krankheiten eindämmen.

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