Wie die Energie Steiermark Innovationen zur Skalierung bringt

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Neue Technologien testen, aus Pilotprojekten lernen und sie danach hochskalieren: Diesen Weg beschreibt Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, im brutkasten-Talk mit Chefredakteur Martin Pacher. Im Zentrum steht für ihn das magische Energiedreieck aus Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Ökologisierung, drei Ziele, die sich aus seiner Sicht nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern in Balance gehalten werden müssen.

Davon ausgehend dreht sich das Gespräch um Innovation als Zugang zu neuen Geschäftsmodellen, um grünen Wasserstoff vom Pilotprojekt bis zur industriellen Anwendung, um Speicher und Peer-to-Peer-Handel sowie um die Rolle der künstlichen Intelligenz im Unternehmen.

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  • Von der Innovation zur Skalierung: Über den Next Incubator beschäftigt sich die Energie Steiermark mit KI, Rechenzentren und Dekarbonisierung. Das Prinzip: testen, im Pilot lernen, dann hochskalieren.
  • Peer-to-Peer trotz Regulierung: Weil Energieunternehmen bei Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften außen vor sind, hat die Energie Steiermark mit smartCOMMUNITY ein eigenes Produkt, das Kund:innen zu aktiven Marktteilnehmern macht.
  • Regulatorik als Bremse: Der frühere Regulierungsvorstand nennt das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz deutlich zu spät. Regulierung müsse Entwicklungen antizipieren statt nachzulaufen.
  • KI im Einsatz, Mensch im Loop: KI hilft bei Netzplanung und Erzeugungsprognosen. Für Graf ist KI kein Jobkiller, sondern Job-Veränderer.
  • Lehre neu gedacht: Die Energie Steiermark hat ihre Lehrlingsausbildung mit neuer Lehrwerkstätte und E-Campus umgestellt und bildet Nachwuchs zu Green-Energy-Profis in PV, E-Mobilität und Wärmepumpen aus.

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