Auch wegen TikTok-Konflikt: Zuckerberg nun dritt-reichster Mensch der Welt
Laut dem aktuellen Bloomberg-Ranking ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nun der dritt-reichste Mensch der Welt und in den Club der dreistelligen Milliardäre aufgestiegen. Dabei profitierte er auch vom Konflikt rund um die chinesische Video-Plattform TikTok.
Die drei reichsten Menschen der Welt kommen laut dem aktuellen „Bloomberg Billionaires Index“ alle aus den USA und im weiteren Sinne aus der gleichen Branche: Es sind die Tech-Riesen-Gründer Jeff Bezos (Amazon / Vermögen: 187 Milliarden US-Dollar), Bill Gates (Microsoft / Vermögen: 121 Milliarden US-Dollar) und Mark Zuckerberg (Facebook / Vermögen: 102 Milliarden US-Dollar). Der letztgenannte ist damit zu ersten Mal unter den Top 3 der Welt und unter jenen Personen, die ein Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe (US-Dollar) angehäuft haben.
Der „Bloomberg Billionaires Index“ wird laufend aktualisiert und errechnet sich primär aus dem aktuellen Börsenwert der Unternehmensanteile der angeführten Personen. Im Laufe dieses Jahrs stieg das Vermögen des Facebook-Gründers laut Bloomberg bereits um 23,3 Milliarden US-Dollar. An Ranking-Spitzenreiter Bezos mit einem Zuwachs von 72,1 Milliarden US-Dollar allein im Jahr 2020 kommt Zuckerberg dann aber doch bei weitem nicht heran. Und unter anderem auch an die Nummer 10 der Welt, Tesla-Gründer Elon Musk, nicht. Dem Bescherte die Steigerung des Börsenwerts seines Unternehmens in diesem Jahr mit einem Plus von 41,1 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 68,7 Milliarden US-Dollar mehr als eine Verdopplung seines Vermögens.
Launch von TikTok-Clon Reels beschert Zuckerberg Geldsegen
Doch gerade zuletzt erlebten Zuckerbergs Aktien einen neuerlichen Push. Die Facebook-Tochter Instagram hatte mit dem Launch von „Reels“, einem Clon der chinesischen Video-Plattform TikTok, nämlich ein perfektes Timing, das von den Anlegern belohnt wurde.
Denn TikTok steht derzeit unter enormem politischen Druck durch US-Präsident Donald Trump – zuletzt wurden US-Bürgern Geschäfte mit der TikTok-Mutter Bytedance verboten. Im Raum steht daher entweder das Aus für die chinesische Plattform in den USA, oder einer Übernahme durch einen US-Konzern – Angebote liegen von Microsoft und Twitter am Tisch. Einstweilen könnte Reels viel Raum gut machen und Zuckerberg sein Vermögen so weiter vergrößern.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Das Fullstacks-Management vl.: Philipp Kainz, Sebastian Mangelkramer, Fabian Regitz und Philipp Schlaffer | (c) Fullstacks
Die Rewe Group, die Neue Zürcher Zeitung, die ÖBB, Erste Digital, die Wirtschaftskammer, die Österreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, Admiral oder die niederösterreichische Landesregierung – die Liste namhafter Referenzkunden des 2021 in Wien gestarteten Platform-Engineering-Spezialisten Fullstacks ließe sich noch eine Zeit lang fortsetzen. Was sie alle gemeinsam haben: Sie arbeiten in regulatorisch anspruchsvollen Umfeldern.
„Unser Ansatz ist klar, dass wir immer compliant und secure by design sind“, sagt Sebastian Mangelkramer im Gespräch mit brutkasten. Er hat Fullstacks gemeinsam mit Philipp Kainz gegründet, später kamen Philipp Schlaffer und Fabian Regitz ins C-Level und als Anteilseigner dazu und bauten Standorte in der Schweiz und Deutschland auf. „Wir haben unser Ökosystem sukzessive erweitert, damit wir unserem Namen gerecht werden. Fullstacks bedeutet top-down alles von der Enterprise-Architektur über Softwaremodernisierung, Platform Ops, Architektur, Planung, Inbetriebnahme und letztlich Managed Services“, erklärt der Gründer.
Digitale Souveränität „bereits Teil des Gründungsimpulses“
Dabei setzt der IT-Dienstleister auch auf eines der ganz großen aktuellen Themen: Digitale Souveränität. „Souveränität und Offenheit waren bereits Teil unseres Gründungsimpulses. Wir hatten damals sogar Angst, zu spät dran zu sein. Aber es stellte sich heraus: Wir haben genau das richtige Timing erwischt. Jetzt, wo die Nachfrage richtig hoch ist, können wir liefern und trauen uns auch dicke Dinger zu.“
Mehr als 14 Mio. Euro Umsatz im Vorjahr
Heute hat der Platform-Engineering-Spezialist knapp unter 60 Mitarbeiter:innen und verdoppelte ihren Umsatz im Vergleich von 2024 zu 2025 auf mehr als 14 Millionen Euro – „bei 20 Prozent Umsatzrendite“, wie Mangelkramer betont. In den schwarzen Zahlen ist Fullstacks aber nicht erst seit Kurzem. „Wir mussten von Tag eins rentabel sein. Das ging gar nicht anders. Wenn wir nicht rentabel gewesen wären, dann wäre unser Kühlschrank leer gewesen“, erzählt der Gründer.
Sebastian Mangelkramer ist Co-Founder und CEO von Fullstacks | (c) Fullstacks
Und bis heute ist das Unternehmen komplett eigenfinanziert. „Wir haben uns am Anfang 100.000 Euro von einem engen Freund privat geliehen. Das war aber eigentlich nur notwendig, um Sicherheit zu haben, um einen Knoten im Kopf aufzulösen. Wir haben das Geld nie angerührt, weil wir immer so viel Respekt davor hatten“, so Mangelkramer. Das Geld für die Eintragung der GmbH habe er sich von seinem Vater geliehen.
„Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben“
Und schon im ersten Geschäftsjahr schrieb Fullstacks 900.000 Euro Umsatz – zu zweit mit Co-Founder Philipp Kainz. Dann holte man den ersten Mitarbeiter an Bord; später Philipp Schlaffer und Fabian Regitz als Geschäftspartner. Seitdem wuchs das Team konstant. Doch Mangelkramer betont: „Es darf und kann nicht jeder zu uns. Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben, die unternehmerisch denken und einfach Bock haben.“
Diese Autonomie ermögliche es Fullstacks auch, trotz Wachstums ein „Speedboat“ zu bleiben. „Unsere Leute müssen selbst entscheiden. Wir übertragen Verantwortung und fordern sie auch ein. So bleibt man schnell und effizient“, sagt der Gründer. Doch er räumt ein: „Auch wir als Unternehmer dahinter sind greifbar. Man kann uns ‚beim Krawattl packen‘, wenn irgendwas nicht funktioniert.“ Letztlich sei es dennoch das Ziel, „sich überflüssig zu machen“. Und das funktioniere bereits gut: „Philipp und ich können mehrere Wochen gleichzeitig auf Urlaub gehen und der Laden läuft.“
Ziel: „ein signifikanter europäischer Player zu sein“
Doch das ist freilich nicht das einzige Ziel. Denn mit dem, was bereits erreicht wurde, will sich Mangelkramer noch lange nicht zufrieden geben. „Ich denke in Unternehmensphasen. Phase eins waren Fundament und Identität. Das haben wir gut erreicht. Jetzt sind wir in der zweiten Phase: Skalierung und Differenzierung.“ Hier wolle man in den kommenden Jahren noch auf 100 bis 150 Mitarbeiter:innen anwachsen, die Premium-Brand ausbauen und das laufende Geschäft mit Managed Services festigen.
Die dritte Phase schließlich betitelt Mangelkramer mit „Expansion und Nachhaltigkeit“. „Das heißt, nachhaltige Profitabilität, ein selbsttragendes Leadership-System und – vielleicht nach den Sternen gegriffen – aber ein signifikanter europäischer Player zu sein“, so der Gründer. Und wie kommt man dorthin? „Man muss immer kritisch sein, immer am Ball bleiben. Permanente Veränderung und Anpassungen sind der Kern.“
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Auch wegen TikTok-Konflikt: Zuckerberg nun dritt-reichster Mensch der Welt
Die drei reichsten Menschen der Welt kommen laut dem aktuellen „Bloomberg Billionaires Index“ alle aus den USA und im weiteren Sinne aus der gleichen Branche: Es sind die Tech-Riesen-Gründer Jeff Bezos, Bill Gates und Mark Zuckerberg.
Der letztgenannte ist damit zu ersten Mal unter den Top 3 der Welt und unter jenen Personen, die ein Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe angehäuft haben.
Im Laufe dieses Jahrs stieg das Vermögen des Facebook-Gründers laut Bloomberg bereits um 23,3 Milliarden US-Dollar.
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AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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