xchannels.ai: Wiener Startup erhöht Sichtbarkeit in KI-Systemen
Das Wiener Startup xchannels.ai öffnet seine Plattform für eine breitere Nutzung und richtet sich dabei gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel ist es, deren Inhalte über verschiedene digitale Kanäle hinweg sichtbar zu machen – auch in KI-basierten Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT oder Perplexity.
Das Startup xchannels.ai möchte die Sichtbarkeit von Marken in KI-Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity, Google, Claude und schlicht dort, wo Zielkunden eines Unternehmens aktiv sind, skalieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien macht daher ab sofort seine entwickelte Plattform allen Unternehmen zugänglich. Besonders profitieren sollen kleine und mittelständische Unternehmen.
xchannels.ai: Content automatisiert
Die Geschäftsführerinnen Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus (thinkers.ai) verfügen über Erfahrung in den Bereichen KI und Marketing. Ihr Ziel ist es, Inhalte effizient und konsistent über verschiedene Kanäle auszuspielen. Dafür werden KI-Modelle für Text, Bild und Video genutzt, die Inhalte im Sinne der jeweiligen Marke erstellen und anpassen.
Content wird automatisiert für Social Media, Presseportale und Webseitenformate aufbereitet und veröffentlicht. Die Nutzung erfolgt über eine Oberfläche, über die Anwender:innen Inhalte steuern und jederzeit im Blick behalten können, was veröffentlicht wird.
Hoher Zeitaufwand als Problem
„Ein Kernproblem in modernen Marketingabteilungen ist der hohe Zeitaufwand für inkrementelle Inhaltsanpassungen. Mit xchannels.ai konzentrieren sich Teams viel mehr auf das strategische Denken und erhöhen gleichzeitig massiv ihre Reichweite in ihren Zielgruppen“, sagt Zvaniashvili.
Claus, die schon ihr Startup fünf Jahre in Folge unter die Top 100 der am schnellsten wachsenden Unternehmen in der EMEA-Region gebracht hat, ergänzt: „Mit xchannels.ai ermöglichen wir kanalübergreifende Marken-Omnipräsenz endlich für alle kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das heißt: Auf allen relevanten Kanälen gefunden werden – inklusive sehr hoher Visibilität in ChatGPT, Perplexity & Co. Viel und hochwertiger organischer Content ist ‚die Nahrung‘ der großen Such- und Antwortsysteme – genau das liefert xchannels.ai und macht damit Marken zum Anziehungspunkt. Für KMU bedeutet das: Neukunden, Umsatzsteigerung und Wettbewerbsvorsprung.“
Die Nominierten für den Bierlein-Preis stehen fest: Diese Gründerinnen sind dabei
Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind unter den „35 under 35“ des Brigitte-Bierlein-Frauenpreises 2026. Ihre Startups arbeiten an Medtech, Gebäude-KI, Reha-Robotik und Photovoltaik.
Die Nominierten für den Bierlein-Preis stehen fest: Diese Gründerinnen sind dabei
Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind unter den „35 under 35“ des Brigitte-Bierlein-Frauenpreises 2026. Ihre Startups arbeiten an Medtech, Gebäude-KI, Reha-Robotik und Photovoltaik.
(v.l.) Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind für den Bierlein-Preis 2026 nominiert.
Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis geht 2026 in die zweite Runde. Er zeichnet Frauen unter 35 für unternehmerische oder innovative Leistungen mit Österreichbezug aus. Aus rund 100 Bewerbungen haben das Wirtschaftsministerium (BMWET) und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) 35 junge Frauen in die Shortlist aufgenommen, darunter Gründerinnen, Forscherinnen und Führungskräfte.
Die Preisträgerinnen werden mit je 5.000 Euro in drei Kategorien prämiert: „Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge“, „Forschung, Innovation & Transfer“ sowie mit dem „Maria-Rauch-Kallat-Ehrenpreis für gesellschaftlichen Impact & Role Model“. Beim Ehrenpreis kommt zusätzlich ein Mentoring-Platz im „WoMentoring“-Programm des club alpha hinzu.
Unter den Nominierten sind auch mehrere Startup-Gründerinnen:
Antonia Riva-Frizberg (Lumetry): Lungenmonitoring für zu Hause
Riva-Frizberg gründete im März 2022 gemeinsam mit Christian Neubauer das Grazer Medtech Lumetry Diagnostics. Das Startup entwickelt Geräte, mit denen Patient:innen mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma ihre Lungenvitalität zu Hause messen können. Langfristig will man auch Menschen mit Lungenentzündungen oder Long Covid helfen. 2023 sammelte das Team ein sechsstelliges Investment „weit über eine halbe Million“ ein. Prototypen gibt es bereits, gelauncht soll das Produkt laut Website noch 2026 werden.
Vor der Gründung war Riva-Frizberg unter anderem bei der Innovations-Beratung Pioneers als auch beim Zyklustracker-Startup breathe ilo beschäftigt, das 2023 Konkurs anmeldete.
Theresa Kohl (DiLT Analytics): Energie sparen mit Gebäude-Software
Kohl ist Mitgründerin und CEO von DiLT Analytics, einem 2021 gegründeten Spin-off der TU Graz. Die Software soll Ineffizienzen in Gebäuden sowie in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erkennen und den Energieverbrauch senken. Aktuell entwickelt das Team sein neues Produkt „FaciliMind“, eine KI-basierte Softwareplattform zur datenbasierten Optimierung von Energieeffizienz und Betriebskosten in Gebäuden. Das System benötigt laut eigenen Angaben keine neuen Sensoren, sondern dockt an bestehende Leitsysteme an und deckt dort Fehlsteuerungen auf.
Unterstützt wurde das Startup unter anderem durch FFG-Förderungen und konnte bereits Pilotprojekte mit Partnern wie der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umsetzen. Vor der Gründung war Kohl unter anderem bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und als Projekt- und Innovationsmanagerin bei der Energie Agentur Steiermark tätig.
Johanna Marie Reinedahl (WeGait): Exoskelett für die Reha
Reinedahl ist Gründerin und Geschäftsführerin der WeGait FlexCo. Das Robotik-Startup entwickelt ein Exoskelett für die Gangrehabilitation nach Schlaganfall oder Rückenmarksverletzung, das Abläufe in Rehazentren effizienter machen soll. Unter dem ehemaligen Namen Nexo Skeleton wurde das Startup als eine der ersten beiden Beteiligungen von WU Ignite Ventures aufgenommen.
Im Juli 2026 benannte man sich in WeGait um. Reinedahl war vor der Gründung außerdem ein Jahr als Venture Capital Investment Analyst bei Arax Capital Partners tätig.
Sara Kapeller (twistor): Schneeräumung per System
Kapeller gründete 2025 die twistor GmbH im Vorarlberger Bludenz. Den Anstoß dazu gab eine persönliche Erfahrung: Eine tonnenschwere Dachlawine ging direkt von dem Haus ihres Großvaters ab. Daraufhin entwickelte sie ein automatisiertes Schneeräumungssystem für Gebäude und Photovoltaikanlagen, das laut Unternehmensangaben seit 2024 patentiert ist.
Die Lösung richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von PV-Anlagen in schneereichen Regionen. Der doppelte Vorteil: Die kontrollierte Räumung beugt nicht nur gefährlichen Personen- und Sachschäden vor, sondern sichert auch in den Wintermonaten den Stromertrag der Solarmodule. Das System ist nach Firmenangaben bereits serienreif und unter anderem auf dem Dach der Aletsch Arena auf der Schweizer Riederalp im Einsatz.
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