04.07.2025
HORIZON EUROPE

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

Das AIT Austrian Institute of Technology entwickelte gemeinsam mit der TU Wien eine neue Methodik für vertrauenswürdige Generative Künstliche Intelligenz im Rahmen des neuen europäisch geförderten Projekts RobustifAI.
/artikel/robustifai-ait-und-tu-wien-entwickelten-methode-fuer-vertrauenswuerdige-genai
© AI - Das RobustifyAI-Konsortium beim Kick-Off am AIT.

GenAI, wie z. B. Basismodelle (Foundation Models), stellt eine transformative Klasse der KI dar, die in der Lage ist, Muster aus Daten zu lernen und neue Inhalte zu generieren – soviel ist bekannt. Sie hat jedoch bemerkenswerte Schwächen, die zu Missbrauch führen oder ihre breite Einführung und positive gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen behindern können. Diese Unzulänglichkeiten sind laut dem AIT (Austrian Institute of Technology) auf drei Schlüsselbereiche zurückzuführen: technische, betriebliche und benutzerbezogene Robustheit. RobustifAI soll hier Abhilfe schaffen.

RobustifAI: Unter Top 3 von 131 Bewerbungen

Hierbei handelt es sich um ein „Horizon Europe-Projekt“, das darauf abzielt, eine umfassende Design- und Einsatzmethodik für „zuverlässige, robuste und vertrauenswürdige“ generative Künstliche Intelligenz (GenAI) zu entwickeln, heißt es in einer Presseaussendung. Es startete offiziell am 1. Juni 2025 und hat eine Laufzeit von 36 Monaten mit einem Gesamtbudget von 9,3 Millionen Euro, wovon der österreichische Anteil rund 1,36 Millionen Euro beträgt. Österreich spielt eine Schlüsselrolle in RobustifAI, da zwei heimische Institutionen beteiligt sind – das AIT und die TU Wien.

Die Bewilligung der Mittel ist ein großer Erfolg für das Konsortium von RobustifAI, da nur drei der 131 eingereichten Vorschläge den Förderzuschlag erhalten haben. Das Konsortium traf sich am 5. Juni 2025 in den Räumlichkeiten des AIT in Wien zu einem offiziellen Kick-off, bei dem die ersten Schritte der Projektarbeit festgelegt wurden.

HCPS

RobustifAI konzentriert sich auf Basismodelle, die im Kontext von sogenannten „Human-Cyber-Physical Systems“ (HCPS) eingesetzt werden. Oder in anderen Worten: auf komplexe Systeme, in denen Computer, Netzwerke, Menschen und physische Prozesse kombiniert werden, um reale Umgebungen zu überwachen und zu steuern, die in vielen Bereichen Anwendung finden können.

Das AIT ist im Konsortium durch Dejan Nickovic vertreten, der als technischer Leiter des Projekts fungiert. Ezio Bartocci, Professor für „Formal Methods in Cyber-Physical Systems“ an der Fakultät für Informatik, vertritt die TU Wien.

AIT und TU Wien als langjährige Partner

Das AIT bringt in das Projekt seine Expertise in der Anwendung formaler Methoden für KI-basierte Systeme und in der Gestaltung zukünftiger KI-Policies ein – die TU Wien ihr Wissen in der systematischen Entwicklung und Analyse von lernfähigen autonomen Systemen.

Die beiden Institutionen haben eine langjährige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit von KI-basierten und autonomen Systemen. Die sich in den letzten zehn Jahren durch gemeinsame Beiträge in Bereichen wie der Verifizierung von „deep neural networks“, der Entwicklung vertrauenswürdiger Systeme und der Laufzeitüberwachung von KI-gesteuerten Technologien darstellte.

Das RobustifAI-Konsortium umfasst 18 Partner aus zwölf Ländern, darunter 17 europäische Partner und ein Partner aus Indien.

Deine ungelesenen Artikel:
29.05.2026

„Aufbruch statt Ausbruch“ – Wie aus Steyrs altem Gefängnis ein Innovationszentrum wird

Aus dem ehemaligen Cölestinerinnen-Kloster und späteren Gefängnis in der Berggasse in Steyr könnte in Zukunft ein neuer Startup-Hub Österreichs entstehen. Projektentwickler Chris Müller erzählt im brutkasten-Gespräch über den Standort, das Potenzial und die Details des Plans.
/artikel/aufbruch-statt-ausbruch-wie-aus-steyrs-altem-gefaengnis-ein-innovationszentrum-wird
29.05.2026

„Aufbruch statt Ausbruch“ – Wie aus Steyrs altem Gefängnis ein Innovationszentrum wird

Aus dem ehemaligen Cölestinerinnen-Kloster und späteren Gefängnis in der Berggasse in Steyr könnte in Zukunft ein neuer Startup-Hub Österreichs entstehen. Projektentwickler Chris Müller erzählt im brutkasten-Gespräch über den Standort, das Potenzial und die Details des Plans.
/artikel/aufbruch-statt-ausbruch-wie-aus-steyrs-altem-gefaengnis-ein-innovationszentrum-wird
Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

RobustifAI: AIT und TU Wien entwickelten Methode für vertrauenswürdige GenAI