04.08.2022

Greiner steigt bei Wiener Matratzen-Startup MATR ein

Das Wiener Startup MATR – zuvor Sleepify – bietet eine digitale und umweltfreundliche Matratzen-Management-Lösung für Hotels an. Nun beteiligt sich die Greiner Innoventures an dem Circular Economy Startup.
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Greiner
(c) Specht

Jährlich landen 30 Millionen Matratzen in Europa im Müll. Um dieses Umweltproblem zu lösen, haben die beiden Gründer:innen Verena Judmayer und Michaela Stephen im Rahmen des Circle 17 Impacthons im November 2020 eine erste Ideenfindung gestartet, die schlussendlich zur Gründung des Circular Economy Startups Sleepify führte. Das Startup bietet eine All-in-One-Matratzenlösung für Hotels, die auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft beruht.

Rebranding & Beteiligung durch Greiner

Wie nun bekannt wurde, vollzog Sleepify ein Rebranding und wird fortan unter dem Namen MATR auftreten. Zudem beteiligt sich auch Greiner Innoventures an dem Circular Economy Startup.

„Die Beteiligung von Greiner passt besonders gut in das Portfolio, denn eine elementare Säule unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Kreislaufwirtschaft“, so Philipp Kranewitter und Stefanie Painsith von Greiner Innoventures, die als Startup-Expert:innen das Unternehmen seit der Gründung beraten.

Greiner Innoventures ist die Innovationsschmiede von Greiner und entwickelt als Corporate Business Angel gemeinsam mit Startups ihre Ideen weiter. So beteiligte sich Greiner, Hidden Champion für Kunststoff- und Schaumstofflösungen, bereits in der Vergangenheit an Startups, wie temprify, das smarte Transport-Kühlboxen produziert.

MATR setzt auf einfachen Recycling-Prozess

Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen, für die es an einem etablierten Recycling-Prozess mangelt, bestehen die Matratzen von MATR aus zwei Materialien, Stahl und Polyester, die mit einer speziellen patentierten Klebstofftechnik verbunden werden. Durch diese Verarbeitungsart wird garantiert, dass sich die Matratzen am Ende der Nutzungszeit leicht trennen und effizient recyclen lassen. Für die Zirkularität und Transparenz in der Lieferkette können alle verwendeten Materialien außerdem mittels Produktpass verfolgt werden.

MATR
(c) Specht

50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck

Dank ihres kreislaufwirtschaftlichen Designs haben MATR Matratzen laut den Gründerinnen einen um 50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliche Matratzen. MATR testet die Lösung aktuell mit ersten Hotels in Wien. Kunden haben die Möglichkeit, die Premium-Matratzen zu mieten oder zu kaufen und werden dabei während des gesamten Prozesses von MATR begleitet. Das reicht von einem digitalen Matratzenmanagement über eine flexible Finanzierung bis hin zum Recycling. In Zukunft will MATR den Recyclingprozess mit lokalen Partnern umsetzen. Den Launch der vollständigen Services strebt das Startup Anfang Jahres 2023 an.

„Wir haben MATR mit der Vision gegründet, Matratzenabfälle zu vermeiden, während wir Schlaf zur Priorität machen, und so der führende Anbieter von innovativen, regenerativen Schlaferlebnissen zu werden. Mit der Gründung unserer GmbH, der Partnerschaft mit Greiner und dem Launch unserer neuen Marke setzen wir unsere Vision Schritt für Schritt in die Realität um“, so Verena Judmayer, Co-Founder, CEO und Chief Dream Officer von MATR.


Videotipp: Verena Judmayer zu Gast bei One Change a Week

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Moritz Plassnig
© zVg - Moritz Plassnig.

CloudBees zählt zu den führenden Anbietern im Bereich Software-Delivery und wird von namhaften Investoren wie Goldman Sachs Asset Management, Morgan Stanley Expansion Capital und HSBC unterstützt. 2018 übernahm das milliardenbewertete US-Unternehmen das Wiener Startup Codeship, das Gründer Moritz Plassnig ab 2011 aufgebaut hatte. Nach mehreren Führungspositionen in der Softwarebranche kehrt Plassnig nun zu CloudBees zurück und übernimmt dort die Rolle des CEO sowie einen Sitz im Board of Directors.

Zuletzt war Plassnig als Chief Product Officer bei Immuta tätig, einer Plattform für Datensicherheit und -governance, wo er die Bereiche Produktentwicklung, Technik und Kundenerfolg leitete.

Plassnig: „Softwareentwicklung im Umbruch“

„Die Softwareentwicklung befindet sich erneut in einem Umbruch“, sagt Plassnig. „Unternehmen stehen unter dem Druck, Agentic Coding einzuführen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das erfordert Aufsicht, Nachvollziehbarkeit und menschliche Beteiligung. CloudBees hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, das Vertrauen der weltweit größten und am stärksten regulierten Engineering-Organisationen zu gewinnen. Die Frage jedes CIOs lautet derzeit: Wie kann ich mithalten, ohne die Kontrolle zu verlieren? Wir sind mit der richtigen Lösung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

Unter Plassnigs neuer Führung möchte CloudBees ein AI-first-Unternehmen werden, sowohl bei den entwickelten Produkten als auch intern. KI-Agenten sind bei CloudBees aktuell in den Bereichen Engineering, Marketing und Kundenbetreuung eingebettet.

„Kurs nicht beibehalten“

Die Plattform hilft Unternehmen dabei, Regeln festzulegen, Risiken zu kontrollieren und den Überblick über die Softwareentwicklung zu behalten. Änderungen durch Menschen oder KI sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar. So können große Unternehmen KI sicher nutzen, ohne ihre bisherigen Tools und Arbeitsweisen auszutauschen. Plassnig spricht bereits mit Kunden und wird dies auch in den nächsten Wochen weiter vorantreiben.

„Wir sind Anuj dankbar, dass er CloudBees profitabel und fokussiert hinterlassen hat. Aber der Vorstand hat Moritz nicht an Bord geholt, um den bisherigen Kurs beizubehalten“, kommentiert Sacha Labourey, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von CloudBees, die Bestellung. „Agentic Coding verändert gerade grundlegend, was Unternehmen von uns erwarten, und CloudBees wird sich ebenso radikal wandeln. Moritz weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Software mittels Agentic Coding zu entwickeln. Das verändert seine Sichtweise auf die Governance, die sowohl Unternehmen als auch Entwicklerteams benötigen. Er hat das nötige Gespür, um diese Transformation anzuführen.“

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