22.09.2025
FROM SCIENCE TO BUSINESS | NACHLESE

Spin-off-Landschaft in Österreich: „Die nächste Zündstufe ist gestartet“

Spin-offs schlagen die Brücke von Forschung zu Wirtschaft – und sind entscheidend für künftigen Wohlstand. In der ersten Folge von From Science to Business zeigt brutkasten, wo Österreich steht und welche Schritte jetzt nötig sind.
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(c) brutkasten

Mit der neuen Serie From Science to Business rückt brutkasten den „Wissenstransfer von Hochschulen in die Wirtschaft“ in den Mittelpunkt. Im Studio-Talk diskutierten Rudolf Dömötör (Direktor WU Entrepreneurship Center & Entrepreneurship Center Network), Tanja Spennlingwimmer (Austria Wirtschaftsservice, Geschäftsfeldleiterin Deep Tech, Innovationsschutz & Entrepreneurship) und Sara Matt (Leiterin Transferstelle Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft, Universität Innsbruck) über den Status quo der österreichischen Spin-off-Landschaft. Themen wie Förderinstrumente, Beteiligungsgesellschaften und kulturelle Fragen standen dabei im Vordergrund.

Österreich: stark in Forschung, schwach bei Gründungen

“Österreich ist sehr forschungsstark und es gab und gibt definitiv eine positive Dynamik, aber gleichzeitig gibt es auch noch einiges Potenzial“, sagt Rudolf Dömötör. Mit Verweis auf harte Kennzahlen bringt er die Ausgangslage auf den Punkt: „Bei der F&E-Quote sind wir aktuell Top 3 in der EU, bei Patenten pro Einwohner sogar doppelt so stark wie die USA. Aber wenn es darum geht, unternehmerische Absichten in tatsächliche Gründungen zu übersetzen, sind wir im internationalen Vergleich im hinteren Mittelfeld. Und bei der Verfügbarkeit von Venture Capital sind wir bei den Schlusslichtern.“

Zwar machen akademische Spin-offs laut dem Austrian Startup Monitor 2022 inzwischen rund ein Viertel aller Neugründungen in Österreich aus, doch gemessen am Forschungsoutput hinkt das Land hinterher. Während Deutschland relativ zur Wirtschaftsleistung etwa viermal so viele Hochschul-Spin-offs hervorbringt, bleibt Österreich unter seinen Möglichkeiten.

Strukturelle Entwicklung: Von Transferstellen bis zu Beteiligungsgesellschaften

Seit der Universitätsautonomie in den frühen 2000er-Jahren entstanden an fast allen Hochschulen eigene Transferstellen. Fast zeitgleich entstand das AplusB-Netzwerk mit universitären Inkubatoren. Mitte der 2010er-Jahre brachten die Wissenstransferzentren und neue Entrepreneurship Center wie jenes an der WU Wien zusätzliche Dynamik. Heute sei man an einem Wendepunkt, so Dömötör: „Es ist die nächste Zündstufe gestartet – mit gemeinsamen Spin-off-Leitlinien fast aller Hochschulen und der Gründung eigener Beteiligungsgesellschaften.“

Ein Beispiel dafür ist die WU Wien. Dort bündelt die Beteiligungsgesellschaft WU Ignite Ventures Kapital für Pre-Seed-Investments in universitäre Gründungsteams. „Wir starten mit Tickets ab 25.000 Euro und wollen pro Jahr sechs bis acht Projekte begleiten. Ziel ist es, als erster Investor Geschwindigkeit zu geben und Teams auf die erste größere Runde vorzubereiten“, erklärt Dömötör. Das Modell ist bewusst schlank gehalten, um jungen Gründern schnell Handlungsspielraum zu geben (brutkasten berichtete bereits).

Innsbruck: Von Patenten zur Verwertung

Die Universität Innsbruck hat bereits 2008 eine eigene Beteiligungsgesellschaft gegründet – eine Pionierleistung in Österreich. “Wir haben früh erkannt, dass Ausgründungen oft der einzige Weg sind, neues Wissen in den Markt zu bringen, weil es schlicht noch keinen Markt und somit auch keine Lizenznehmer gibt. Also haben wir uns gesagt: Dann machen wir es selbst“, erzählt Sara Matt.

Seitdem hat die Universität zwischen 30 und 40 Spin-offs begleitet und ist aktuell an rund 25 davon beteiligt. Besonders sichtbar sind die Ausgründungen im Bereich Quantenforschung – mit Startups wie ParityQC oder AQT, die weltweit Maßstäbe setzen.

Die Entwicklung zeigt, wie sich der Fokus verschoben hat: Weg von reinen Patentanmeldungen hin zu gezielter Verwertung. „In unseren Anfängen haben wir möglichst viele Patente angemeldet und dafür Förderungen bekommen. Heute schauen wir sehr bedacht auf die beste Verwertungsoption – ob Lizenz, Ausgründung oder Verkauf“, sagt Matt. Dabei gelte: „Es geht nicht ums schnelle Geld, sondern darum, dass die Forschungsergebnisse auf den Boden kommen. Rund zehn Prozent Beteiligung sind für uns in Ordnung, weil wir dann alle Informationen erhalten und lernen können und im Fall, dass das Spin-off erfolgreich ist, auch am Gewinn partizipieren.“

Förderlandschaft: Vom Proof-of-Concept bis zum Spin-off-Fonds

Einen wichtigen Schub bringen staatliche Förderinstitutionen. „Gerade die letzten zwei Jahre haben eine unglaubliche Dynamik gebracht. Viele Hochschulen wollen ihre Third Mission aktiv vorantreiben – und das ist auch international ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor“, betont Tanja Spennlingwimmer.

Das Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt akademische Gründungsteams mit Programmen wie Proof-of-Concept, Pre-Seed und Seed-Financing. Zudem wurde 2024 die aws Spin-off-Initiative gestartet. Sie hat laut Eigendefinition das Ziel, ein „starkes Ökosystem für akademische Spin-offs und Spin-ins in Österreich zu etablieren, das den Anforderungen internationaler Risikokapitalgeber:innen entspricht.“ Dafür werden sowohl eine Anschubfinanzierung, um private Investor:innen (Modul 2) anzuziehen, als auch eine Förderung professioneller Ausgründungsstrukturen von Hochschulen (Modul 1) bereitgestellt.

„Wichtig ist dabei, dass die Hochschulen standardisierte Prozesse entwickeln und schnell entscheiden können – Schnelligkeit ist key“, so Spennlingwimmer.

Ergänzt wird die Kette durch FFG Spin-off Fellowships, die Forschenden bis zu 18 Monate finanzierte Zeit geben, ihre Erfindungen zur Gründungsreife zu bringen. Über die AplusB-Zentren (INiTS, Science Park Graz, tech2b, AplusB South West, u.a.) erhalten Teams Coaching, Labors und erste Finanzierung.

Mindset-Frage: Scheitern lernen und Unternehmergeist fördern

Neben Strukturen und Förderprogrammen bleibt die kulturelle Dimension zentral. „Bei uns sagen viele Studierende und auch Forscher:innen noch immer: Gründung ist riskant und Scheitern hat ein zu negatives Image. Dabei ist begleitetes Scheitern das beste Lernprogramm, das man haben kann“, sagt Sara Matt.

Auch Tanja Spennlingwimmer sieht Nachholbedarf: „Ganz wesentlich finde ich das Thema Entrepreneurial Mindset – gerade auch bei den Forscherinnen und Forschern. An den Universitäten passiert das punktuell schon sehr gut, aber da gibt es in Österreich definitiv noch Raum für Verbesserungen.“

Die WU Wien geht hier mit einem dreistufigen Ansatz vor: Awareness schaffen, Skills trainieren und Teams konkret unterstützen. Über Programme wie die Entrepreneurship Avenue, die Skills Academy oder die Startup League schnuppern jährlich hunderte Studierende in Gründungsprozesse hinein. „In unserer Arbeit mit den Studierenden geht es nicht darum, dass alle Gründerinnen oder Gründer werden müssen. Aber wir sind überzeugt, dass gerade das Studium eine wertvolle Zeit ist, um sich mit dieser Karriereoption auseinanderzusetzen“, erklärt Dömötör.

Herausforderungen: Finanzierung und Governance

Trotz aller Fortschritte bleibt die Finanzierung das Nadelöhr. Business Angels sind schwer zu finden, vor allem für Hightech-Spin-offs mit langen Entwicklungszyklen. „Unsere Forscher sind zwar international sehr gut vernetzt, aber in Bereichen wie Quantencomputing war anfangs kaum jemand zu finden, der die Businessmodelle hinter den Erfindungen verstand“, erinnert sich Matt.

Ein weiteres Dauerthema sind Beteiligungen von Universitäten am Cap Table. Investoren fürchten komplizierte Strukturen, Gründer hohe Anteile der Hochschulen. „Wichtiger als die genaue Prozenthöhe ist die Governance. Wenn Unis sich professionell verhalten und in ihren Entscheidungen schnell sind, ist eine Beteiligung kein Hindernis“, sagt Matt. Dömötör ergänzt: „Wir zielen mit Ignite Ventures auf rund fünf Prozent Beteiligung. Das ist fair, standardisiert und international vergleichbar.“

Fazit: Treibstoff für den Wohlstand von morgen

Alle drei Diskutant:innen sind sich einig: Spin-offs sind keine Nebensache, sondern zentrale Treiber von Innovation, Arbeitsplätzen und Wohlstand. „Wir müssen verstehen, dass Investitionen in Innovation kein Luxus sind, sondern die Basis unseres künftigen Wohlstands“, betont Dömötör.

Für die nächsten Jahre erwarten die Expert:innen weitere Zuwächse – sowohl bei den Strukturen (Beteiligungsgesellschaften, Fonds) als auch beim Mindset (Scheiterkultur, neue Metriken für Forscherkarrieren). Matt bringt es auf den Punkt: „Wir haben uns da an internationalen Benchmarks orientiert. Das heißt, wir zielen mit Ignite Ventures auf etwa fünf Prozent Beteiligung ab. Das ist fair, das ist standardisiert und das ist international vergleichbar.“

Damit zeichnet sich ab: Österreich hat die Grundlagen gelegt, nun geht es darum, die nächste Stufe zu zünden – damit aus exzellenter Forschung noch mehr erfolgreiche Unternehmen werden.


Diese Themen werden in „From Science to Business“ behandelt:

Folge 1: Status quo der Spin-offs in ÖsterreichStrukturen, Leistungsvereinbarungen, Beteiligungsgesellschaften und Mindset-Veränderungen an Hochschulen.
Folge 2: Von der Idee zum Patent und Spin-offWie Universitäten und Industrie den Transferpfad gestalten, inkl. IP- und Scouting-Prozesse.
Folge 3: Life Sciences im FokusLange Entwicklungszyklen von Medikamenten, hohe Investitionskosten und wie MedLifeLab und Takeda Spin-offs und Innovationen unterstützen.
Folge 4: Finanzierung von DeepTech-Spin-offsHerausforderungen langer Entwicklungszyklen, Evergreen-Fonds, Co-Investments und Investorensicht.
Folge 5: Kooperationen als ErfolgsfaktorVon der Idee zum globalen Skalieren. Wie Universitäten, Inkubatoren und Industriepartner Innovationen gemeinsam entwickeln.
Folge 6: Gründungsmindset an Hochschulen stärkenBest Practices, Infrastruktur und Anreizsysteme, um mehr Spin-offs bis 2030 zu ermöglichen.

„From Science to Business“ setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern AplusB (Academia plus Business)Austria Wirtschaftsservice (aws)MedLifeLab Innovation Hub (Medizinische Universität Innsbruck), Noctua Science VenturesJKU – LIT Open Innovation Center (Johannes Kepler Universität Linz), OÖ HightechFondsSpin-off AustriaTakedatecnet equityThe Spinoff Factory (Technische Universität Wien), Universität Innsbruck und WU (Wirtschaftsuniversität Wien) um.

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Andreas Blumauer, bislang CEO von Semantic Web Company und nun SVP Growth bei Graphwise | (c) Graphwise
Andreas Blumauer | (c) Graphwise

Im Oktober 2024 fusionierte das Wiener Unternehmen Semantic Web Company (2004 von Andreas Blumauer und Martin Kaltenböck gegründet) mit Ontotext aus dem bulgarischen Sofia und wurde zu Graphwise. Blumauer, bis dato CEO von Semantic, wurde SVP Growth, Atanas Kiryakov, davor CEO von Ontotext, wurde Präsident. Details zum Deal wurden damals nicht genannt – brutkasten berichtete.

Nun hat das britische Private-Equity-Haus Oakley Capital die Mehrheit an Graphwise übernommen. Auch hier wurden die Höhe der Summe und der verkauften Anteile nicht aktiv kommuniziert, Gründer Blumauer erklärte dem brutkasten jedoch, dass man sich nun weltweit gesehen in den Top 3 – was die Evaluation von KI-Infrastrukturunternehmen betrifft – befände.

Graphwise: Ein Meilenstein in Bulgariens IT-Historie

„Durch den Merger hat die Firma eine besondere Konstellation mit Standorten bzw. Strukturen in Wien, Sofia und den USA geschaffen“, sagt Blumauer. „Die Bewertung basiert wesentlich auf dem ARR. Das heurige Jahr ist dabei zäher als die Jahre zuvor, dennoch ist es uns gelungen, uns im Markt zu behaupten und einen Multiple über dem 2026er Marktdurchschnitt zu erzielen. Daher liegt die Bewertung im neunstelligen Bereich und ist damit signifikant. Für Bulgarien bedeutet das sogar, dass es sich nun um die dritthöchste Bewertung eines IT-Unternehmens in der Geschichte des Landes handelt.“

Auf die Frage, wie es zu diesem Deal kam, war für Blumauer die Marktdynamik ganz entscheidend. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich KI in Unternehmen zunehmend langsam in den operativen Einsatz entwickelt. Es gibt zwar immer wieder pointierte Erfolgsmeldungen, gleichzeitig besteht weiterhin Unsicherheit darüber, welche LLM-Ansätze sich tatsächlich durchsetzen werden. Gerade bei Multi-Agentic- und autonomen Systemen ist ein breiter Roll-out noch meilenweit entfernt“, erklärt er.

Kontakt über Messen in London

Umso wichtiger seien deswegen Referenzkunden, bei denen sich anhand konkreter Anwendungen demonstrieren lässt, wie KI vertrauenswürdiger und in bestehende Unternehmensstrukturen integriert werden kann. „Das lässt sich auch mit Company Rules verknüpfen: Ein wesentlicher Teil der Story ist die Frage, wie KI in Unternehmen kontrolliert und gleichzeitig hochskalierbar ausgerollt werden kann“, führt er aus. „Das hat auch Oakley erkannt und verstanden. Über Messen in London kam der Kontakt zustande, woraufhin unser Business genauer analysiert und das Potenzial erkannt wurde. Begleitet wurde die Entwicklung unter anderem von Deloitte, EY und Bain, die bestätigen konnten, dass Graphwise eine zentrale Rolle in diesem Umfeld spielen kann.“

Heute wird die Graphwise-Technologie von Banken und großen Pharmakonzernen in Europa eingesetzt, darunter beispielsweise Roche und weitere prominente Unternehmen in Österreich, die nicht genannt werden wollen: „Gleichzeitig gibt es gute Statements und Bewertungen aus dem Markt“, führt Blumauer weiter aus. „Mit der Entwicklung der Sprachmodelle und insbesondere GraphRAG (Anm.: Retrieval-Augmented Generation mit Graphen) stehen nach dem Merger sehr zentrale Komponenten zur Verfügung, um die nächste Entwicklungsstufe von KI in Unternehmen abzubilden. Das zeigt sich auch in unseren operativen Kennzahlen: Der ARR wächst organisch um rund 30 Prozent, bei inzwischen mehr als 200 Blue-Chip-Kunden. Damit verfügen wir über eine relevante Kundenbasis und konkrete Referenzen, die die technologische Positionierung und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells untermauern.“

Gründer bleiben im Management

Für den Founder ist der neue Eigentümer ein Investor mit einem langfristigen und klar auf Wertschöpfung ausgerichteten Ansatz: „Oakley, mit Gründer Peter Dubens, hat unter anderem in die Sigmund Freud Privat-Universität investiert und Dubens selbst war mehrfacher Startup-Gründer. Er hat sich immer wieder gefragt, warum sich klassische VCs teilweise so wenig mit den Gründern selbst auseinandersetzen. Für ihn geht es letztlich darum, Ideen zur Welt zu bringen und Unternehmen langfristig aufzubauen. Martin Kaltenböck und ich verstehen uns weiterhin klar als Gründer. Wir sind nach wie vor im Management-Board aktiv und bringen damit unsere Erfahrung und unsere ursprüngliche Gründerperspektive weiterhin unmittelbar in die Entwicklung des Unternehmens ein. Das ist ausdrücklich so gewünscht und Teil der langfristigen Konstellation.“

Oakley baut auf Graphwise auf

„Wir freuen uns sehr über diese neue Partnerschaft mit Oakley, da ihr Team sowohl unsere Technologie als auch unsere Ambitionen versteht. Oakley hat eine herausragende Erfolgsbilanz darin, gründergeführte Software-Unternehmen zu Unicorns zu machen. Mit Oakley als paneuropäischem Investor im Rücken sind wir besser denn je positioniert, um global als KI-Enabling-Plattform aufzutreten und Unternehmen dabei zu unterstützen, souveräne und vertrauenswürdige KI in großem Maßstab zu implementieren“, sagt Kiryakov.

KI-Souveränität im Fokus

In einer Zeit, in der Unternehmen zunehmend unabhängig von einzelnen großen Tech-Plattformen agieren wollen, gewinnt das Thema „KI-Souveränität“ an Bedeutung. Der Einstieg von Oakley als paneuropäischer Investor sei deswegen ein starkes Signal für den europäischen Technologie-Standort und stärke die Rolle von Graphwise als unabhängige KI-Plattform.

„Der Wert von Künstlicher Intelligenz hängt direkt von der Qualität und Zuverlässigkeit der zugrunde liegenden Daten ab. Large Language Models (LLMs) sind extrem leistungsfähig bei der Sprachverarbeitung, haben aber entscheidende Schwächen: Sie neigen zu faktischen Fehlern („Halluzinationen“) und können oft nicht nachvollziehbar erklären, wie sie zu einem Ergebnis gekommen sind“, liest man in der Aussendung.

Graphwise mit Rückgrat

Graphwise löst dieses Problem durch den Aufbau eines sogenannten „Semantic Backbone“ (semantisches Rückgrat) in Form eines Knowledge Graphs. Diese Wissensgraphen verknüpfen isolierte Unternehmensdaten, geben ihnen Kontext und stellen großen KI-Modellen eine Faktenbasis zur Verfügung. Das Ergebnis: Die KI soll nicht mehr halluzinieren, Ergebnisse würden revisionssicher und die Token-Kosten drastisch sinken, so der Claim. Dies sei besonders in regulierten und datenintensiven Branchen wie Finanzdienstleistungen, im Gesundheitswesen (Life Sciences) und im öffentlichen Sektor unverzichtbar.

Dubens, Gründer und Managing Partner von Oakley Capital, dazu: „KI verändert die Art und Weise, wie jede Organisation arbeitet. Das macht vertrauenswürdige, gut verwaltete Daten heute wichtiger denn je.“

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