21.03.2025
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Diese österreichischen Startups wollen den Tourismus verändern

Ob virtuelle Kurztrips, nachhaltige Wohnkonzepte oder digitale Erlebniswege – diese heimischen Startups mischen den Tourismus auf.
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Diese Startups wollen den Tourismus verändern
Einige von vielen Startup-Gründungsteams, die in der Tourismusbranche operieren: like2camp, Talentlobby, Tripmakery und MATR | Fotos: like2camp, talentlobby.de, Tripmakery, MATR

Der Tourismus befindet sich im Wandel. Klimabewusstsein, digitale Erlebnisse und veränderte Reisetrends fordern neue, kreative Lösungen – und genau hier kommen Startups ins Spiel. Sie setzen vermehrt auf Technologien wie Virtual Reality, nachhaltige Unterkünfte oder personalisierte Reiseangebote. Wir haben spannende österreichische Startups aus dem Tourismusbereich zusammengestellt, die zeigen, wie die Zukunft des Reisens aussehen könnte.


Chatlyn

Das Chatlyn-Gründer Team Nicolas Vorsteher, Matthias Haubner und Michael Urbanek (c) brutkasten

Ein KI-gestütztes Tool für die Kundenkommunikation, das verschiedene Messaging-Dienste wie WhatsApp und den Instagram-Chat bündelt und zusätzliche Features bietet – diese Lösung könnte wohl in einigen Branchen nützlich sein. Das Wiener Startup Chatlyn hat sich aber auf Hotels als Kunden spezialisiert. Sie sollen damit die Customer Journey verbessern und gleichzeitig den eigenen Arbeitsaufwand reduzieren. Damit ist das Unternehmen unter anderem im Nahen Osten bereits erfolgreich.

Nicolas Vorsteher, der das Startup 2022 gemeinsam mit Matthias Haubner und Michael Urbanek gegründet hat, ist ein bekanntes Gesicht in der heimischen Startup-Szene. 2017 verkaufte er sein HR-Startup prescreen an Xing und verblieb danach noch mehrere Jahre im Unternehmen. Über Chatlyn sagte er in der brutkasten-Serie “Das Leben nach dem Exit”: “Dieses Mal wollen wir etwas Größeres erreichen.”

Crqlar

Das Crqular-Gründungsteam | Foto: Crqlar

Wer sich hierzulande mit Hotellerie beschäftigt, landet schnell in Tirol. Mit rund 22.000 Beherbergungsbetrieben, davon 906 Vier- bzw. Fünf-Stern-Hotels (2024, Statistik Austria), steht das Bundesland innerhalb Österreichs quantitativ einsam an der Spitze. Kein Wunder also, dass die Hauptstadt Innsbruck auch ein beliebter Gründungsort für Startups aus der Branche ist.

2022 gründeten Angel Ferrufino, Fabian Rauch, Dijana Keri und Dejan Keri dort das Unternehmen Crqlar. Die Business-Intelligence- und Customer-Relationship-Management-Plattform des Startups richtet sich an Luxus-Hotels und führt Daten aus unterschiedlichen gängigen Software-Lösungen zusammen, um personalisierte Gäste-Profile zu erstellen, die im Service genutzt werden können. Damit wolle man “Gästedaten in personalisierte Gästeerlebnisse in Luxushotels umwandeln”, so Gründer Ferrufino anlässlich eines Investments 2023 gegenüber brutkasten.

Dayholi

Die Eröffnung des Biotherm-Domes am Flughafen Wien. Foto: (c) Dayholi/Harald Klemm
Die Eröffnung des Biotherm-Domes am Flughafen Wien | Foto: Dayholi/Harald Klemm

Kurzurlaub machen, ohne wegfahren zu müssen? Diese Idee finden wohl viele toll. Fjolla Holzleithner hat mit ihrem Startup Dayholi eine innovative Lösung geschaffen, die solche Kurztrips möglich macht – und zwar virtuell. Herzstück des Unternehmens ist ein patentierter VR-Dome, der Nutzer:innen ganz ohne Kofferpacken auf Reisen in digitale Traumwelten entführt.

Der Name „Dayholi“ spielt auf das Konzept eines kurzen, erholsamen „Urlaubs“ im virtuellen Raum an. Hauptsächlich wird der Dome an Firmen vermietet und kam bereits am Wiener Flughafen zum Einsatz, wo Besucher:innen und Reisende die Gelegenheit hatten, exotische Destinationen virtuell zu erkunden – brutkasten berichtete.

Emma Wanderer

Das Startup Emma Wanderer bietet eine Plattform für Workspitality Solutions, die Vermittlungs-, Beratungs- und Produktangebote miteinander verbindet. Konkret verfolgt das Startup das Ziel, ortsunabhängiges Arbeiten zu fördern. Emma Wanderer unterstützt Unternehmen dabei, geeignete Locations für Remote Work zu finden oder Workations in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Im Jahr 2024 durchlebte das Wiener Workation-Startup eine turbulente Phase. Nach der Eröffnung eines 18.000 Quadratmeter großen Workation-Campus mit 50 Tiny Homes im steirischen Hieflau im August 2023 – für dessen Bau rund sieben Millionen Euro investiert wurden – meldete das Unternehmen im Januar 2024 Konkurs an.

Acht Monate später kehrten zwei der Gründer:innen zurück und starteten die Plattform für Workspitality Solutions neu. Mittlerweile führt Co-Founderin Julia Trummer das Startup alleine.

Jack-in 

Das Startup Jack-in aus Oberösterreich bietet eine Gesamtlösung für den kontaktlosen Zutritt. 2021 wurde es von Willi Sickinger, Hannes Kriegner, Johann Dämon-Pflaum und Bernhard Obernberger gegründet. Ihre Produkte sollen Hotels in mehreren Bereichen unterstützen. Neben einer Verwaltungssoftware für Buchungen hat Jack-in ein System entwickelt, mit denen Gäste ohne App online Türen öffnen können. Zum Portfolio des Unternehmens zählt außerdem ein Self-Check-in-Terminal, das Zahlungen abwickelt und Meldescheine ausstellen kann. Mittlerweile hat das Unternehmen Kund:innen in Deutschland und in Österreich.

Kamuh

Das kamuh-Team | Foto: kamuh

Simone Jutte hat mit ihrem Salzburger Startup kamuh eine innovative Web-App für private Ferienvermieter:innen entwickelt – brutkasten berichtete. Dabei handelt es sich um eine Plattform, in der sämtliche Buchungen von verschiedenen Portalen in einem Kalender synchronisiert werden. Darüber hinaus können Gästenachrichten und Rechnungen zentral verwaltet werden.

Vor Kurzem wurde kamuh von der Initiative Change Tourism Austria, einem Projekt der Österreich Werbung, ausgewählt, um sich auf der ITB in Berlin – einer der wichtigsten Messen der globalen Tourismusbranche – einem internationalen Publikum vorzustellen.

Liabs Platzl

In der Nähe von touristischen Orten eine Unterkunft in der Natur zu finden, wird aufgrund wachsender Nachfrage immer schwieriger. Vor diesem Problem standen auch Manuela Matschy-Kreisel, Alexander Matschy sowie Birgit und Jürgen Hennerbichler. Gemeinsam haben sie sich dazu entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Ihre Idee: smarte Tinyhomes mit Baustoffen aus der Region herstellen. Sie sollen komfortabel, aber abgeschieden sein.

Das Konzept optimierten die Gründer:innen im Tourismusinkubator des Landes Oberösterreich. Im Juni 2024 wurde das Unternehmen gegründet – in den kommenden Monaten sollen die ersten Unterkünfte im Mühlviertel zur Verfügung stehen.

like2camp

like2 camp vermittelt Camping-Stellplätze | Foto: like2camp

like2camp mit Sitz in Anif hat sich im Tourismus auf die Vermittlung naturnaher Stellplätze für Camping-Begeisterte spezialisiert. Das Gründerduo Verena Sowa und Matthias Haunholder arbeitet laut eigenen Angaben daran, gemeinsam mit touristischen Anbietern und Gemeinden ein legales und ganzheitliches Konzept für “spontanreisende Camper:innen” zu schaffen. Über ihre Plattform können Vermieter:innen Stellplätze inserieren – like2camp bekommt dafür eine Provision. Das 2023 gegründete Startup konnte vergangenen Mai eine mittlere fünfstellige Finanzierungsrunde abschließen – brutkasten berichtete.

Majourny

Der Gedanke an Urlaub löst bei vielen Menschen große Freude aus. Der Gedanke, ihn zu planen, dagegen eher weniger. Um sich die Nerven zu sparen und die Zeit für den tatsächlichen Urlaub zu nutzen, haben Fabian Pischinger und Severin Bergsmann einen AI-Reiseplaner entwickelt: Majourny. 

In der App können Nutzer:innen ihr Reiseziel und ihre Interessen angeben. Als Antwort bekommen sie Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Zusätzlich können sich Reisende über die App verbinden. Auch auf Nachhaltigkeitsaspekte achtet der AI-Reiseplaner: Abgesehen von der Wahl der Transportmittel bekommen User:innen Tipps, um sich in der jeweiligen Kultur respektvoll zu verhalten. Das im März 2024 gegründete Startup konnte sich vor Kurzem auf der ITB Berlin vorstellen – einer der wichtigsten Messen der Tourismusbranche.

MATR

Verena Judmayer und Michaela Stephen, die Founderinnen von MATR
Michaela Stephen und Verena Judmayer, die Founderinnen von MATR | Foto: MATR

Jedes Jahr landen in Europa Millionen von Matratzen auf Deponien – ein enormes Umweltproblem, dem sich Verena Judmayer und Michaela Stephen angenommen haben. Mit ihrem Wiener Startup MATR, das früher unter dem Namen Sleepify bekannt war, setzen sie auf eine nachhaltige Alternative für die Hotelbranche. Ihr Konzept kombiniert hochwertige Matratzen mit einem zirkulären Service-Modell, das Ressourcen schont und Abfall reduziert. Seit 2022 erhält MATR wiederholt Unterstützung von Greiner Innoventures und konnte bereits zahlreiche Hotels für seine umweltfreundliche Lösung gewinnen.

Neednect

NeedNect, Hotelbrnache, Profil erstellen
Ines Ganner, Co-Founderin von NeedNect | Foto: Daniel Waschnig

Das Kärntner Startup NeedNect Solutions hat eine Plattform entwickelt, die Hotels und Gäste nach der Buchung miteinander vernetzt. Der Sinn dahinter: Gäste sollen ihren Aufenthalt individuell anpassen können – und Hotelpersonal vorab wissen, ob diese möglicherweise größere Bademantel brauchen, morgens die Zeitung lesen wollen oder Allergien haben. Dafür legen die Reisenden bei NeedNect ein Profil an, das sie dann immer wieder für Buchungen nutzen können. Das Tool funktioniert für Buchungen, die über die Plattform gemacht wurden, kann aber auch im Nachhinein mit Buchungen verbunden werden.  

Das Startup wurde 2019 von Ines Ganner, Fabio Wilhelmer und Raphael Duhs gegründet. 2022 wurde es im Rahmen der Startup Nights 2022 zum “Travel Startup of the Year” gekürt. In der Führungsebene sind mittlerweile nur noch Ganner und Wilhelmer. Mit ihrem Konzept möchten sie zusätzlich Daten für Hotels liefern und durch festgehaltene Präferenzen gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen.

Ontours

Die Ontours-Gründer Oliver Tazl (l.) und Paul Kalcher (r.) beim Launch-Event in Porto | (c) Alexandre Perreira
Die Ontours-Gründer Oliver Tazl (l.) und Paul Kalcher (r.) beim Launch-Event in Porto | Foto: Alexandre Perreira

Das Grazer Startup Ontours wurde 2022 von Oliver Tazl und Paul Kalcher gegründet. Die beiden haben eine App entwickelt, die es ermöglicht, Städte auf innovative Weise zu entdecken – brutkasten berichtete. Anstatt traditioneller Hop-on-Hop-off-Bustouren können Nutzer:innen mit Ontours reguläre Straßenbahnlinien nutzen, um Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die App bietet Audio-Guides entlang dieser Linien, sodass Fahrgäste selbst entscheiden können, welchen Routen sie folgen, wo sie aussteigen und zu welchen Orten sie mehr Informationen erhalten möchten. 

Seit Sommer 2023 bietet Ontours Touren in Graz und Wien an. Mittlerweile operiert das Startup auch in Budapest und Porto. Für 2025 geplant sind Amsterdam und München. Der Verkauf erfolgt dabei direkt an die Kund:innen: Reisende können sich Tagespässe für die App holen.

Staymate

Das Startup Staymate hat sein Business 2018 ursprünglich mit einem auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Concierge-Bot gestartet. Den gibt es noch immer. Mittlerweile bietet das Unternehmen allerdings eine All-in-Lösung für Hotels – und Hotelgäste. In einer App werden Services wie Buchungsmanager, Reiseführer und digitale Türöffnung vereint. Das von Bruno Tunjic, Misha Moellner und Thomas Reiter gegründete Startup ist mittlerweile in sechs Ländern aktiv.

Talentlobby

 Gründer-Team von Talentlobby: Philipp Habring und Paul Hagler
Gründer-Team von Talentlobby: Philipp Habring und Paul Hagler | Foto: talentlobby.de

​Talentlobby ist ein Salzburger Startup, das sich auf KI-gestützte Recruiting-Lösungen für die Hotel- und Gastronomiebranche spezialisiert hat. Durch den Einsatz von Social-Media-Recruiting-Strategien unterstützt Talentlobby Hotels und Restaurants dabei, schnell passende Fachkräfte zu finden. 

Im Jahr 2023 erhielten die Founder Philipp Habring und Paul Hagler eine sechsstellige Investition von der deutschen Venture-Capital-Gesellschaft allygatr, um die Expansion nach Deutschland voranzutreiben – brutkasten berichtete. Zudem fusionierte Talentlobby im Oktober 2024 mit dem Berliner Unternehmen Searchtalent zur Search & Talent Holding, um gemeinsam innovative digitale Lösungen für die Rekrutierung in der DACH-Region anzubieten – brutkasten berichtete.

Thrillectric

Das Startup wurde bereits 2022 gegründet, das Produkt befindet sich allerdings noch in der Entwicklung. Die Idee: e-ski, mit denen man Wasserskifahren kann. Den Freizeitsport sollen Interessierte dann ganz ohne Motorboote oder Liftanlagen ausüben können. Das soll nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch umweltschonender sein als die bisherigen Optionen. In die e-ski will das Team rund um Lorenz Peter auch eine Kommunikationssoftware integrieren.

Das Startup nimmt derzeit am Tourismusinkubator vom Land Oberösterreich teil. Das heißt, es wird vom Wirtschafts- und Tourismusressort des Landes Oberösterreich, der Standortagentur Business Upper Austria, Oberösterreich Tourismus GmbH und der tech2b Inkubator GmbH zwölf Monate lang gefördert, beraten und begleitet.

TourRadar 

TourRadar CEO Travis Pittman
TourRadar CEO Travis Pittman | Foto: Zsolt Marton

​TourRadar ist ein Wiener TravelTech-Scaleup, das 2010 von den australischen Brüdern Travis und Shawn Pittman gegründet wurde. Das Unternehmen betreibt eine Online-Plattform, die es Reisenden ermöglicht, mehrtägige Touren zu vergleichen und zu buchen. 

Schon in seiner Series-A-Finanzierungsrunde hat das Startup sechs Millionen US-Dollar eingesammelt. In einer Series-C-Finanzierungsrunde zwei Jahre später sicherte sich TourRadar 50 Millionen US-Dollar, unter dem Lead der Silicon-Valley-Wachstumskapitalgesellschaft TCV, die zuvor in Unternehmen wie Expedia und Airbnb investiert hatte – brutkasten berichtete.

In Österreich operiert es allerdings erst seit 2020. Zuvor hatte sich das Unternehmen auf die Märkte USA, Kanada, Australien und UK fokussiert. Mittlerweile können User:innen Reisen auf der ganzen Welt über die Plattform buchen.

Trailpulse 

Das Linzer Startup Trailpulse wurde im Juli 2024 von Sebastian Hochgatterer gegründet. Trailpulse hat eine Zählmatte mit Sensoren entwickelt, die Fußgänger:innen und Radfahrer:innen erfasst. Die Zählmatten können auf Trails platziert werden, um zu erheben, wie viele Menschen die Wege passieren. Die Daten werden dann automatisch an ein Dashboard gesendet. Die Besucherstrommessung hilft vor allem Tourismusverbänden und Waldbesitzer:innen. Dass Überlastungen so früh erkannt werden, soll auch die Natur schützen.

Traivelling

Das Wiener Startup Traivelling, gegründet von Elias Bohun, hat sich zum Ziel gesetzt, das Buchen von internationalen Zugreisen so einfach wie Flugbuchungen zu gestalten. Im Mai 2023 nahm das Unternehmen an der grünen Finanzierungsmesse „The Green 100“ teil und konnte durch ein Crowdfunding für Gemeinwohl innerhalb von nur 20 Tagen 200.000 Euro an Investitionskapital sichern.

Mit diesen Mitteln wurden drei Programmierer:innen eingestellt, die an der Entwicklung einer Buchungsplattform arbeiten. Der Launch dieser Plattform ist für 2025 geplant und soll es ermöglichen, komplexe Zugreisen über mehrere Ländergrenzen hinweg effizient und benutzerfreundlich zu buchen. Bis zur Einführung der Plattform pausiert Traivelling die Annahme individueller Buchungsanfragen, um alle Ressourcen auf die Fertigstellung zu konzentrieren.

Tripmakery

Die Tripmakery-Gründer Ajmal Said (links) und Robert Sasse | Foto: Tripmakery

Wer schon einmal versucht hat, eine Unterkunft für alle Arbeitskolleg:innen oder eine ganze Schulklasse zu finden, musste vermutlich viel Zeit und Geduld mitbringen. Genau dafür hat das Startup von Robert Sasse und Ajmal Said eine Lösung entwickelt: Tripmakery hat sich seit der Gründung 2016 auf die Buchung von Gruppenunterkünften spezialisiert. 

Die Online-Plattform bietet Zugriff auf über 65.000 Unterkünfte in Europa, darunter Hotels, Gästehäuser und Hostels. Tripmakery richtet sich an verschiedene Gruppen wie Unternehmen, Schulen, oder Freund:innen, die Reisen mit fünf oder mehr Personen planen. 
Im August 2023 erhielt das Unternehmen eine siebenstellige Investition, um sein Wachstum voranzutreiben und seine Präsenz außerhalb des DACH-Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz) auszubauen – brutkasten berichtete. Mittlerweile sind mehrere Investor:innen an dem Startup beteiligt.

Wohnwagon

Wohnwagon
Wohnwagon-Gründerteam Theresa Mai und Christian Frantal | Foto: Wohnwagon

Das niederösterreichische Startup Wohnwagon, gegründet von Theresa Mai und Christian Frantal, kombiniert innovativen Tourismus mit Nachhaltigkeit und autarkem Wohnen. Die Mission des Gründungsteams: ressourcenschonende Wohnkonzepte zu entwickeln, die nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Tourismusbranche ansprechen. 

Wohnwagon hat bereits über 150 Projekte realisiert, darunter autarke Minihäuser, die als nachhaltige Unterkünfte für Hotel- und Ferienanlagen genutzt werden. Um das Wachstum weiter voranzutreiben, hat Wohnwagon kürzlich ein Investment von Epoona und der Raiffeisen Beteiligungsholding erhalten – brutkasten berichtete. Mit dem Finanzierungspaket will das Startup seine Expansion vorantreiben.

Wunderweg

Das Innsbrucker Startup Wunderweg bietet eine App-Lösung für Tourismusgebiete, die digitale Erlebniswege bereitstellen möchten. Nutzer:innen der App können aus verschiedenen Themenwegen wählen und werden mittels GPS-Tracking in Echtzeit durch die Routen geführt, wobei sie Stationen freischalten und Punkte sammeln können. An den einzelnen Stationen sehen die User:innen beispielsweise animierte Videos oder interaktive Spiele. 

Die Founder Simon Rahm und Matthias Triendl konzentrieren sich mit ihrem Business auf  zielgruppenorientierte Vermarktung von Themenwegen. Die App soll Anbieter:innen zusätzlich datenbasierte Einblicke liefern. Zudem will Wunderweg Nachhaltigkeit fördern, indem es bauliche Eingriffe in die Natur minimiert.

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Ex-Telekom-Austria-CEO Boris Nemšić beim Business Angel Summit in Kitzbühel | Foto: Martin Pacher | brutkasten

Boris Nemšić zählt zu den prägenden Figuren der österreichischen Telekom-Geschichte. 1957 in Sarajevo geboren, kam er 1984 nach Wien, promovierte an der TU Wien und stieg 1997 bei der mobilkom austria ein, die er später als CEO zu einer der führenden Mobilfunkgruppen Zentral- und Osteuropas ausbaute. Bis Anfang 2009 stand er an der Spitze der Telekom Austria Group, danach wagte er den Sprung nach Russland und führte bis 2010 den Telekom-Konzern VimpelCom.

Heute lebt Nemšić in Dubai und ist längst fixer Bestandteil des Startup- und Investoren-Ökosystems: Er ist Industry Advisor bei KKR im Technologie-Bereich, Gründungsmitglied der Austrian Angel Investors Association (aaia) und Aufsichtsrat in mehreren Hightech-Unternehmen, darunter die börsennotierte Frequentis AG. Als Beiratsvorsitzender begleitete er den kroatischen Kommunikationsanbieter Infobip auf dem Weg zum ersten Unicorn des Landes. In Österreich ist er unter anderem am Drohnen-Software-Startup Dimetor, am Fintech Seasonax und am Grazer Video-Tech-Unternehmen eyeson beteiligt.

Beim Business Angel Summit in Kitzbühel saß Nemšić am Panel „Quo vadis Europa und Austria“, das mit der provokanten Frage „Are we fucked?“ eröffnet wurde. Seine Antwort dort machte die Runde, im Gespräch mit brutkasten führt er aus, was er damit meint, warum er das Rennen um generative KI noch nicht verloren gibt und woran seine eigene Initiative gegen SMS-Spam gescheitert ist.


brutkasten: Du bist heuer beim Business Angel Summit und bist in mehrere österreichische Startups investiert. Wie würdest du deine Rolle als Investor selbst beschreiben?

Boris Nemšić: Business-Angel-Investor wäre zu breit als Beschreibung. Was ich für mich selbst gemacht habe, waren frühe Investments, schon in den Zehner-Jahren, in Startups, die in meinem Gebiet tätig sind: Technologie, Telekommunikation, ICT. Dort bilde ich mir ein, dass ich mich ein bisschen auskenne, was nicht immer stimmt. Aber das mache ich mit vollem Herzen. Es geht nicht um ein Finanzinvestment als solches, sondern darum, ob ein Produkt einen Nutzen für die Kunden bringen kann und die Technologie weiterbringt. Und vielleicht ergibt sich auch eine Wertsteigerung.

Gab es in deiner Investorenlaufbahn schon erfolgreiche Exits?

Ich habe bis jetzt größte Misserfolge dokumentiert. (lacht) Die Erfolge kommen noch. Obwohl, ich hatte auch einige, allerdings hauptsächlich in Verbindung mit meiner Tätigkeit für KKR, wo ich Industry Advisor bin und mitinvestieren darf. Das waren durch die Bank hervorragende Investments.

Hast du einen spezifischen Branchenfokus? In welcher Phase steigst du ein?

Natürlich schaue ich, dass ich in einer frühen Phase einsteige, weil da die Tickets so sind, dass ich sie persönlich stemmen und die Chancen ergreifen kann. Es ist hauptsächlich ICT, alles, was sich um die Telekom- oder IT-Industrie dreht. Ich hatte auch positive Exits im Education-Bereich, aber wieder IT-getrieben. Das Gebiet, das mich derzeit sehr interessiert, sind Drohnen. Allerdings Drohnen im Sinne der Kommunikation mit Drohnen, nicht die Drohne selbst. Ein fliegendes Objekt kann fast jeder bauen. Die Frage ist, wie man Drohnen beyond line of sight, also auf lange Distanzen, reguliert und verkehrstechnisch richtig steuert. Man braucht Command and Control. Dass Drohnen inzwischen eher eine Dual-Use- und Defense-Geschichte geworden sind, hat die Geschichte ergeben.

Bei welchem Unternehmen bist du da engagiert?

Bei Dimetor in Österreich, dort bin ich Mitinvestor. Zwei meiner guten Freunde kommen von der gleichen Schule, der TU Wien, junge Doktoranden damals, als ich noch auf der Uni tätig war. Das ist eigentlich ein Brainpool, der fantastisch ist. Wir haben Produkte, die sowohl zivil als auch für Defense möglich sind. Zum Beispiel können wir fliegende SIM-Karten entdecken. Und wenn diese fliegende SIM-Karte in einer Drohne ist, dann kann es unangenehm werden. Wir können das detektieren, und dann kann man entscheiden: Ist das eine freundliche oder eine feindliche? Und dann tut man was damit.

Du lebst aktuell in Dubai. Schaust du dir von dort aus weltweit Startups an oder hast du dennoch einen Österreich-Fokus?

Ich habe vor allem einen Europa-Fokus. Ich habe in Kroatien sehr viel gearbeitet und das erste Unicorn Kroatiens mitbetreut, als wir diese Bewertung bekommen haben. Dubai ist natürlich ein unglaublicher Umschlagplatz. Dort gibt es sehr interessante Firmen, die aus irgendeinem Grund dort ansässig geworden sind. Ich glaube kaum, dass Leute hinkommen und sagen: Ich mache jetzt in Dubai ein Startup, weil Dubai. Das ist nicht der Fall. Dubai hat den Vorteil, sehr nahe an Indien, Bangladesch und Pakistan zu sein, mit einem großen Ingenieurs- und Wissenspool.

Beim Panel „Quo vadis Europa und Austria“ wurdest du gefragt: „Are we fucked?“ Deine Antwort?

Ich habe es ein bisschen frech ausgedrückt: We are not fucked yet. Wir sind im Vorspiel. Das heißt, es kann alles rauskommen. Was ich gemeint habe: Wir nehmen diese Dinge noch nicht ernst. Das ist ein Kritikpunkt, den ich mich traue, sehr laut zu sagen. Was ist Europa? Es ist ein Friedensprojekt. Wir sind reich, wir sind frei, wir sind eigentlich die beste Gegend der Welt. Jeder will zu uns kommen. Und was jetzt passiert, ist: Wir schlafen fast ein und reagieren nicht auf die Entwicklungen, die rund um uns sind. Sind das Kriege? Leider. Sind das Entwicklungen wie AI? Sind das Businessentwicklungen? Am Ende brauchen wir Wachstum, wir brauchen eine funktionierende Wirtschaft. Was wir als Europa machen, ist hauptsächlich Fokussierung auf Regulierung und Verlangsamung von allem Möglichen. Mich wundert nur, dass sie noch nicht sagen: Ein Fußball darf nicht schneller als sechzig Kilometer pro Stunde fliegen, weil sonst ist es nicht fair. Ich sage das bewusst überspitzt. Es ist traurig, dass wir unsere hervorragenden Ressourcen, unser Wissen, unsere Leute, unser Entrepreneurship verwalten, statt sie freizulassen. Das ist keine Kritik an Österreich. Österreich hat manchmal vernünftige, manchmal supergute Ansätze. Wir können nur als ganzes Europa erfolgreich sein in diesem Rennen.

Kannst du das konkretisieren?

Ich sage es in einer Metapher: In Wien habe ich in der Wohnung meines Sohnes leider fünfzehn Megabit pro Sekunde Internetverbindung. Und er ist weltweit in Competition mit Südkoreanern, die ein Gigabit haben. Wer wird gewinnen? Oder: Wir haben sechzehn Jahre gebraucht, um den Hochspannungsring in Österreich zu schließen. Gott sei Dank ist es, dank dem Verbund und den anderen, zu keinem Blackout gekommen. Wir waren ein paar Mal sehr nahe dran. Warum haben wir das nicht schneller gemacht? Weil wir alles schützen außer den Menschen. Wir schützen jede Pflanze, Hochachtung. Jede Schnecke, Hochachtung. Nur der Mensch, habe ich den Eindruck, ist nicht so wichtig. Ich überspitze ganz bewusst. Da soll man sehr viel pragmatischer sein. Wenn wir schauen, wer heute erfolgreich ist: Es sind die pragmatischen Zugänge, ob in Dubai, in den Emiraten, in China oder in den USA. Ein Problem wird erkannt und die Lösung wird gesucht. Und nicht der Prozess zur Lösung.

Fairerweise muss man sagen: Das sind unterschiedliche politische Systeme. Europa ist eine Demokratie mit 27 Mitgliedstaaten.

Du hast recht. Nur das politische System soll den Menschen dienen und nicht die Menschen behindern. Das ist der große Unterschied. Wir können uns nicht damit rühmen, dass wir ein besseres System haben. Ja, wir haben es. Nur wenn das System uns behindert, dann soll man das System so anpassen, dass es für uns gut ist. Das ist so banal. Aber wir verlieren uns in Parteien, in Strukturen, in Diskussionen. Und im Endeffekt: Ich will Strom haben. Ich will Internet haben. Ich muss Gesundheit haben, Education haben. Es ist keine Ausrede, dass es so lange dauert, weil wir eine Demokratie sind. Das ist eine faule Ausrede, die ich persönlich nicht akzeptieren kann. Noch einmal: Ich lobe keine Diktaturen und Königreiche, bei Gott nicht. Aber wenn man sich anschaut, was in den Emiraten passiert: Es wird ein Ziel gesetzt, das der Wirtschaft, den Menschen, der Entwicklung dient. Und dann wird das durchgezogen.

Wo siehst du das Problem, wenn nicht in einer Fehlkommunikation zwischen Industrie und Politik?

Du bist ja sehr nett. Wenn man Dinge falsch macht, dann sagt man, es ist falsche Kommunikation. Das lasse ich nicht gelten. Die Politik hat alle Möglichkeiten, sich beraten zu lassen, und muss das gesamtheitlicher sehen. Die Politik ist nicht blöd. Sie hat leider oft Partikularinteressen. Und es ist eine nachvollziehbare, aber schwierige Situation, dass immer irgendwo Wahlen sind. Wenn das Interesse an einer Partikularwahl das große ganze Ziel überwiegt, dann haben wir ein Problem. Wenn wir nicht in der Lage sind, das zu lösen, dann werden Systeme, die dieses Problem nicht haben, die Oberhand gewinnen. Schau, was China ist: eine Planwirtschaft, ein Einparteiensystem, alles, was wir eigentlich nicht wollen. Aber die wesentlichen Dinge machen sie richtig. Die haben uns innerhalb von dreißig Jahren in unheimliche Abhängigkeiten gebracht. Unglaublich. Und ich bin sicher, dass das viele Menschen in Europa erkannt haben, nicht heute, sondern vor zwanzig Jahren. Warum reagieren wir nicht? Weil wir kurzfristige Ziele setzen. Das Ziel ist das nächste Quartal, das Ziel ist die nächste Wahl. Statt das große Ganze zu sehen. Wir haben die Wissenschaft, wir haben Hirn, wir haben Geld, wir haben Ressourcen, um breiter und größer zu denken. Nur irgendwo am Weg verlieren wir uns.

Hast du ein Beispiel, wo du selbst an dieser Regulierung gescheitert bist?

Ich habe mich die letzten zwei, drei Jahre mit SMS-Spam beschäftigt. Jeder von uns bekommt irgendwelche blöden SMS, wo oben eine Bank steht, Unicredit oder Bitpanda oder was auch immer, und drinnen steht irgendein Scam. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht: Wie kann man das verhindern? Weißt du, woran ich gescheitert bin? Am deutschen Briefgeheimnis. Das deutsche Briefgeheimnis wird auf SMS angewendet. Wie rückständig und ignorant muss man sein, um das anzuwenden? Es geht darum: Darf ich in den Header der SMS hineinschauen? Wenn dort Unicredit steht und ich erkenne, das ist die falsche Nummer, dann ist es Scam, und dann filtere ich es aus. Es ist so einfach. Die Erklärung ist: Das ist ein Verfassungsgesetz in Deutschland, es geht nicht. Und die Bevölkerung hat Millionen an Schaden. Wen schützen wir jetzt? Die armen Menschen, die auf das reinfallen und Millionen verlieren? Oder wen schützen wir da? Wenn ich krank bin, soll historisch gesehen auch ein Arzt kommen und mir Blut rauslassen statt eine CT zu machen. Ich meine, das ist absurd. Man muss mit der Zeit gehen.

Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen für das Innovationsökosystem gesetzt, Stichwort Dachfonds. Wie bewertest du das?

Ich bewerte es positiv, eindeutig positiv. Ich habe mich 2011 als Chef der ÖIAG beworben. Bin es nicht geworden, Gott sei Dank. Eine meiner Thesen damals in meinen Bewerbungsunterlagen war, dass die ÖIAG-Companies, heute ÖBAG, einen Teil ihrer Dividende in einen Forschungsförderungsfonds oder Startup-Fonds einzahlen sollen, damit wir einen Geldpool haben, mit dem wir dieses Ökosystem stärken.

Das war vor fünfzehn Jahren. Jetzt wird genau das diskutiert.

Eben. Wenn eine Idee kommt und man sie fünfzehn Jahre später diskutiert, darf ich ein paar Fragezeichen stellen. Es gibt einen Punkt: Die Zeit kannst du nicht kaufen. Die Zeit kann man fast nie mit Geld erschlagen. Und ich glaube, wir gehen sehr sorglos mit der Zeit um. In der Wirtschaft ist das noch schlimmer.

Gibt es Tipping Points, die schon erreicht sind? In generativer KI etwa haben wir das Rennen doch verloren.

Nein, glaube ich nicht. Da bin ich anderer Meinung als einige Teilnehmer im Panel. Ich bin sicher, dass man das in drei Jahren aufholen kann. Weil das ist pure Force: Du nimmst so viel Geld, baust so viele Data Center. Wir haben die Wissenschaft, wir haben die Leute, die das können. In drei Jahren, so wie DeepSeek das gemacht hat, können wir es schaffen. Das Rennen ist nicht verloren. Es ist nur die Entscheidung, ob man es macht oder nicht. Mir wäre am liebsten, dass wir überhaupt nicht auf die Idee kommen müssen. Nur die Situation ist so, dass irgendjemand in den USA, China oder wo immer sagen kann: Mir gefällt überhaupt nicht, dass Österreich LLMs oder KI hat, ich drehe es ab. Das darf nicht passieren. Das heißt, wir brauchen einen gewissen Grad an Autonomie. Das heißt nicht, dass wir alles nachbilden und doppelt haben müssen. Aber man muss einen gewissen Grad an Selbstständigkeit haben oder mindestens Hebel, um diese Selbstständigkeit erhalten zu können.

In Europa ist nur ASML ein wichtiger globaler Player. Und nachdem er der Einzige ist, ist man erpressbar. Gott sei Dank haben wir das. Aber da sind wir nicht unbedingt die großen Meister. Ich habe noch die Hoffnung, dass sich die KI in eine Richtung entwickelt, dass die Industrievertikalen, die KI anwenden, so stark werden, dass sie sich selbstständig entwickeln. Eine wird in Europa sein, eine in Amerika, eine in Österreich, egal wo. Das wird sich ausgleichen. Aber die Infrastruktur muss man haben. Und auch damit gehen wir nicht besonders proaktiv um. Es ist blöd, dass ein Glasfaseranschluss in Österreich und Deutschland Pi mal Daumen dreitausend Euro kostet und gleichzeitig in Spanien zweihundertsechzig Euro. Es gibt ein paar Gründe dafür, ein paar sind legitim. Aber die Mehrzahl der Gründe ist einfach erfunden. Da sieht man, wie inkonsistent wir agieren.

Du hast sehr viel erreicht in deiner Karriere. Welche Ziele hast du dir noch gesteckt?

Ich habe mir in meiner Karriere, Karriere unter Anführungszeichen, nie persönliche Ziele gesetzt. Ich habe Business-Ziele gesetzt: Wenn ich Vorstand einer Firma bin, will ich diese und jene Ziele erreichen. Aber keine persönlichen Ziele, weil man so offen und so breit sein muss, dass man entscheiden kann, ob man eine Chance wahrnimmt oder nicht. Ich bin nach Russland gegangen, obwohl ich überzeugt bin, dass ich den besten Job in Österreich hatte, zehn Jahre lang.

Beim Summit haben zwölf Startups gepitcht, die noch am Anfang stehen. Was gibst du jungen Unternehmer:innen mit auf den Weg?

Es war interessant, dass die zwölf aus sehr verschiedenen Ecken kommen, was gut ist. Ich persönlich glaube an Startups, die entweder etwas sehr tangibles machen oder ein Businessmodell haben, das global anwendbar ist. Das kann eine kleine Sache sein, aber global anwendbar. Ich hoffe, sie denken in die Richtung, dass sie nicht nur ein kleines Problem lokal lösen, sondern dass ihre Plattform oder ihr Produkt eine globale Anwendung haben kann. Da gibt es viele Chancen, und auch viele Dinge, die man gut überlegen muss.

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