03.04.2020

Die Auswirkungen von Covid-19 auf Startup-Bewertungen

Im Gastkommentar gibt Venionaire CEO Berthold Baurek-Karlic eine Einschätzung zur Auswirkung der Coronakrise auf das heimische Startup-Ökosystem.
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Interview mit Venionaire CEO Berthold Baurek-Karlic zur Umstrukturierung bei DealMatrix - Coronakrise, Covid-19 und Startup-Bewertungen
(c) Fabian Greiler: Venionaire CEO Berthold Baurek-Karlic

Die Coronakrise ist eine tiefe Krise. Wir werden uns auf einen langen und intensiven Venture Capital Winter vorbereiten müssen. Finanzierungen werden generell schwieriger und zu schlechteren Konditionen, also auch tendenziell mit schlechteren Startup-Bewertungen, am Markt angeboten werden. Höhere Ausfallsquoten oder ein neuer Trend zum Bootstrapping wird die neue Norm sein. Investoren und Venture-Analysten aus unserem Netzwerk prognostizieren, dass 25 bis 30 Prozent der größeren Startups in den kommenden sechs Monaten in große Schwierigkeiten kommen werden. Die Weltwirtschaft ist durch Covid-19 ins Wackeln gekommen und das wird für Startups in Folgewellen – nach dem Lock-Down – noch einmal deutlich spürbar werden.

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Frankreich und Deutschland legen vor – Österreich muss nachziehen

Die Regierungen von Frankreich (4,3 Milliarden Euro) und Deutschland haben Mechanismen zum Schutz von hoch bewerteten Startups vorgestellt. Sie zeigen damit der Welt, dass sie ein verlässlicher Startup-Standort sind und dass sie den Wert dieser Innovationstreibenden Unternehmer schätzen. In Österreich drohen Startups, die kumuliert über die letzten zehn Jahre Investitionen und staatliche Förderungen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro erhalten haben, nun vor dem aus zu stehen. Wir drohen, zehn Jahre Entwicklung des Startup-Standorts zu verlieren.

Die bisherigen Rettungsmechanismen und Stützungsmaßnahmen sind gut, aber noch nicht perfekt. Wir kämpfen immer noch um zusätzliche Programme – gerade erst in den letzten Tagen wurde ein Positionspapier, welches von nahezu allen Marktteilnehmern mitgetragen und entwickelt wurde, mit ganz konkreten Vorschlägen an die Politik übergeben. Die Regierung in Österreich ist aktuell sicherlich Startup-freundlich eingestellt. Wir wissen, dass das Problem erkannt wurde und dass an einem Rettungsschirm fieberhaft gearbeitet wird.

Market-Sentiment: Stimmung geht durch Coronakrise stark zurück

Startup-Bewertungen – ein absolutes Spezialgebiet von Venionaire Capital (siehe Gratis-Bewertungsrechner) – sind eine echte Kunst, die auf Erfahrung, guten Daten und natürlich besonderen Modellen wie der First Chicago Methode oder der Venture Capital Methode basiert. Venionaire erhebt regelmäßig die Stimmung am Markt und versucht daraus das sogenannte „Market Sentiment“ abzuleiten. Die nachstehenden Zahlen und Berechnungen basieren auf der Rückmeldung einer solchen Erhebung von letzter Woche. Die Ergebnisse zeigen deutlich einen Rückgang der Marktstimmung. Die Umfrage wird nächste Woche erneut wiederholt.

Weniger Investoren sind bereit, zu investieren, und wenn sie es dennoch tun, würden sie wohl aktuell auf Discounts achten. Investoren und Schlüsselakteure der Branche konzentrieren sich auf ihr bestehendes Portfolio. Medial bereiten sie Startups und ihre Co-Investoren auf einen Abschwung vor –  siehe Interview mit Hansi Hansmann vom 27.3.2020. Die Bedingungen für Startups werden sich verschärfen, das ist sicher. Angebot und Nachfrage, sind aktuell in keinem gesunden Gleichgewicht. Die Nachfrage nach Kapital ist noch viel stärker im Überhang als üblich. Jene, die bereit sind, in der Krise zu investieren sucht man verzweifelt – auch wenn viele sagen das sie offen für Bewerber sind, häufen sich die Absagen bei unseren Schützlingen. Auf der anderen Seite geht Startups das Geld viel schneller aus, da sie teilweise dramatische Umsatzeinbußen verzeichnen. Business Angels sollten „White Knights“ sein, sie werden aber wohl in den nächsten Wochen eher als gierige Haie wahrgenommen werden – insbesondere, wenn es keine staatlichen Co-Investment-Vehikel oder Förderungen gibt, die privates Eigenkapital stark aktivieren.

Die Auswirkungen von Covid-19 auf die Startup-Bewertungen

Wir müssen vorsichtig sein mit Pauschalierungen. Einige Unternehmen verlieren und fallen in ihrem Business Case zurück (siehe „Scenario – Slow“), andere gewinnen (siehe „Scenario – Speed“) und einige bleiben stabil und treten auf der Stelle – sie verlieren keine Kunden, wachsen aber auch nicht – (siehe „Szenario – ZERO“). Die Gewinner profitieren von einer beschleunigten Marktakzeptanz. Innerhalb von nur drei Monaten werden so viele Kunden unter Vertrag genommen, wie ursprünglich für zwölf Monate erwartet.

Die Gewinner der Krise werden zusätzliche Einnahmen oder zumindest Sign-Ups von Freemium-Kunden verbuchen. Die Investoren werden die Verträge dieser Neuunterzeichnungen sorgfältig prüfen, da sie verstehen müssen, wie nachhaltig und langlebig diese Kundenbeziehungen sein werden. Echte Gewinner der Krise werden gesucht. Gründer sollten dennoch nicht übermütig werden. Die Konkurrenz ist stark und Investoren gibt es aktuell kaum. Wir müssen realistisch sein: Es werden im Vergleich zum letzten Jahr reduzierte Multiplikatoren bei den Startup-Bewertungen angewandt und auch schärfere Vertragskonditionen gefordert.

Unternehmen, die auf der anderen Seite hart getroffen werden haben aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten:

  • Sie schließen oder werden zu einem Zombie (was besser ist möge jeder für sich beurteilen) oder
  • sie erfinden sich neu und werden zu Helden.

Ich persönlich hoffe, wir sehen viele Helden, die die Hürden überwinden, die sie heute vor sich haben. Wir werden alles uns in der Macht Stehende tun, um zu unterstützen wo wir können, wenn man uns bezieht.

Mögliche Szenarien zu Startup-Bewertungen (Beispiele)

Wir haben eine oberflächliche Simulation gerechnet, um die Auswirkungen dieser Krise auf die Unternehmensbewertungen zu zeigen. In drei Szenarien, dem „Scenario – Base Case“ (ursprünglicher Plan des Startups), „Scenario – slow“ und ein „Szenario – speed“ zeigen wir, welchen Schaden Stillstand und Verlangsamung anrichten, aber auch wie ein paar gute Monate das Wachstum positiv beschleunigen.

Die zugrunde liegenden Annahmen sind hier wie folgt: Während des „Base-Case“-Szenarios haben wir eine 18-monatige Laufzeit (wir unterstellen, dass gerade eine Finanzierung stattgefunden hat) und ein Wachstum von zehn Prozent pro Monat („Monat auf Monat“ = 10 %). Als Gewinner der Krise – „Scenario – speed“ – werden drei Monate besonders stark ausfallen. Drei Monate nehmen wir ein Wachstum von je 30 Prozent und im vierten Monat von immerhin weiteren 20 Prozent an. Im „Scenario – slow“ sinken die Zahlen zwei Monate in Folge um je 30 Prozent und im dritten Monat um weitere 20 Prozent. Im „Scenario – ZERO“ gibt es kein Wachstum und keine Verluste, etwa aufgrund pausierender Serviceverträge.

Auswirkungen von Covid-19 auf Startup-Bewertungen - Szenarien
(c) Venoinaire

Auch bei Gewinnern ist Abschlag bei Startup-Bewertungen zu erwarten

Die obige Grafik zeigt, wie schnell Startups wieder Geld brauchen werden – bei einer Verlangsamung oder einem Ausfall der Umsätze muss sofort gehandelt werden, bei Stillstand sehr bald also binnen weniger Monate. Der Fundraising-Prozess dauert. Auch in Krisenzeiten ist mit wenigstens vier bis sechs Monaten zu rechnen, bis Geld am Konto ist. Die Zeit muss man erst einmal haben. Wenn man Rechts auf die Grafik schaut sieht man, dass sich die Startup-Bewertungen von Gewinnern aufgrund weniger starker Monate heute in 18 Monaten fast verdreifachen, während eine Verlangsamung zwei Drittel des Werts vernichten kann. Aufgrund der neuen Verhältnisse im Markt, ist selbst für gesunde oder gewinnende Startups / Scaleups aber ein Abschlag von 30 Prozent oder eine Kompensation durch härtere Vertragsbedingungen zu erwarten.

Viele „Zombie-Startups“

Es ist eine schwierige Lage für Gründer und keine schöne Situation für Fondsmanager, die ihre Startups natürlich nicht abwerten wollen. Ich bin mir bewusst, dass wir in eine heftige Diskussion und harte Verhandlungen laufen. Was mich wirklich beunruhigt, ist die Zahl der „Zombie-Startups“ (die überleben, aber nicht stark genug sind, um zu wachsen), die wir mit gutem Vorsatz produzieren werden. Startups werden ihrerseits gezwungen sein, extreme Einschnitte vorzunehmen. Talente werden freigesetzt. Die Firmen verlieren ihren Schwung. Investoren werden so viel geben wie nötig, aber nicht mehr. Bewertungen werden purzeln und Firmen immer unattraktiver für weitere Investmentrunden.

Bootstrapping wird die Folge sein, aber es werden kaum Venture Cases überleben, die international wettbewerbsfähig bleiben oder werden können. Ein „Zombie“ sei besser als eine Abschreibung, argumentieren viele – die Beurteilung überlasse ich jedem selbst. Ganz allgemein kann man sagen, dass ein sehr junges Unternehmen den schwenk auf Bootstrapping eher verdauen kann, als jene die bereits VC-Fonds an Bord haben und massiv auf Wachstum gesetzt haben. Bei zweiteren sind drastische Abwertungen und eventuell beschleunigte Exits zu erwarten.

Coronakrise als Chance nutzen, aufzuholen!

Die Frage ist, ob sich unsere Wirtschaft einen solchen Hammer für den Startup-Sektor leisten kann und will. Das Startup-Ökosystem könnte um zehn Jahre zurückgeworfen werden und der Standort Österreich würde darunter massiv leiden. Für eine vernünftige Zukunftssicherung unseres Landes ist auch ein starker Startup-Sektor unerlässlich. Die Regierung wird daher – so hoffe ich – Co-Investment Vehikel, Investitionsfreibeträge oder eine andere Form von Rettungsfonds analog zu den vorgestellten Mechanismen in Frankreich oder etwa Deutschland vorstellen.

Die nächste Generation der österreichischen Hidden Champions entsteht heute. Wir waren bis vor kurzem auf einem guten Weg und haben es langsam geschafft, international aufzuzeigen, dass auch in Österreich vieles möglich ist. Der jüngste Fonds von Speedinvest mit einem schönen Volumen, aber auch Anschlussfinanzierungen vieler Startups in zweistelliger Millionenhöhe sind hier wichtige Leuchttürme. Es wäre fatal, nun in der Coronakrise den Kopf einzuziehen und ein paar Schritte zurück zu machen – im Gegenteil, es wäre die Chance, jetzt aufzuholen und stärker zu agieren als andere Standorte. In diesem Sinne hoffe ich auf baldige News von unserer Regierung zu einem Mechanismus, der unsere größeren Startups absichert.


Zum Autor

Berthold Baurek-Karlic ist Gründer und Geschäftsführer der auf M&A und Venture Capital spezialisierten Firmengruppe – Venionaire, zu der u.a. auch die Beteiligungsgesellschaft MOTEC VENTURES und der Softwareanbieter DEALMATRIX gehören. Er ist darüber hinaus Gründer und Generalsekretär des Business Angel Institutes, Vorstand des European Super Angels Clubs, Expert Partner diverser Akzeleratoren und Berater verschiedener Venture Fonds, sowie Vorstand der Austrian Private Equity und Venture Capital Association, sowie externer Berater in den EU Programmen Horizon2020 (heute Horizon Europe) und Innovation Radar. Als leidenschaftlicher Blogger und Gastautor von der brutkasten schreibt er regelmäßig zu diversen Themen rund um Angel- und Venture-Investments, Startups, Startup-Bewertungen und Zukunftstechnologien.

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Manuel Prohaska ist Gründer von MPC² | (c) LA-Cinematics / MPC²

Es ist eines dieser Themen, mit denen sich Normalverbraucher:innen im Alltag zwar nicht beschäftigen, die aber letztlich indirekt alle betreffen: Korrosionsprüfung. Oder sehr vereinfacht gesagt: Rohre müssen leckagefrei sein und bleiben, vor allem dort, wo nicht nur sinnbildlich mit Hochdruck gearbeitet wird.

Doch die Überprüfung der Korrosionsbeständigkeit kritischer Komponenten bei bestehenden Anlagen ist mit dem derzeitigen Standard-Prozedere schwierig bis schlicht unmöglich. „Die regelmäßige Korrosionsprüfung ist in manchen Märkten und Anwendungen verpflichtend, kann jedoch verlässlich nur im Labor durchgeführt werden. Dazu müssen Bauteile ausgebaut werden, was teilweise einfach nicht möglich ist. Daher behilft man sich oft mit separaten ‚Qualifizierungsstücken‘, vor allem während der Fertigung der Komponenten. Und dann dauert die Überprüfung im Labor mindestens eine, oftmals bis zu sechs Wochen“, sagt Manuel Prohaska, Gründer des steirischen Startups MPC².

Korrosionsprüfung direkt vor Ort in Stunden statt Wochen

Mit dem patentierten System „Corrosion Ray“ arbeiten er und sein Team an einer Lösung. „Wir versuchen, die Korrosionsprüfung zu revolutionieren, indem wir sie zum Kunden bringen, anstatt der Kunde die Proben zu uns ins Labor“, sagt Prohaska. Mit dem mobilen Gerät lassen sich Rohre und insbesondere deren Schweißnähte ohne Beschädigung direkt vor Ort prüfen. „Wir nutzen dazu elektrochemische Methoden und liefern Ergebnisse, die qualitativ und vor allem quantitativ Laborergebnissen entsprechen“, so der Gründer.

Nicht nur die Überprüfungszeit lasse sich damit von Wochen auf Stunden reduzieren. „Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Wir sparen mit der Methode im Vergleich zur konventionellen Auslagerungsprüfung 99 Prozent der Energie, brauchen kaum Chemikalien und deutlich weniger Wasser“, sagt Prohaska. Für Kunden sei aber der finanzielle Aspekt am entscheidendsten. „Bei großen Anlagen bedeutet ein Tag Ausfall sechs- bis siebenstellige Einbußen“.

„Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit“

Prohaska weiß sehr genau, wovon er spricht. In seinen früheren beruflichen Stationen baute der studierte Werkstoff- und Korrosionswissenschaftler nicht nur genau die fachliche Expertise auf, die er jetzt mit MPC² umsetzt. Als Geschäftsführer von Betrieben mit mehreren Hundert Mitarbeiter:innen lernte er auch die betriebswirtschaftliche Seite genau kennen.

(c) LA-Cinematics / MPC²

Aktuell befindet sich „Corrosion Ray“ aber noch im fortgeschrittenen Prototypen-Stadium. Die Technologie dahinter nicht: Schon jetzt setzen mehrere Stahlkonzerne, Komponenten-Hersteller und Chemie-Riesen, die auch die Zielgruppe für das neue System sind, auf die bestehenden Korrosionsprüfungs-Angebote von MPC² – teilweise mit sechsstelligen Auftragseingängen. „Wir haben einen speziellen Prüfstand, mit dem wir unsere Methode auch mit konventionellen Korrosionsprüfungen vergleichen. Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit, als mit den alten Methoden, die lange dauern und gleichzeitig relativ ungenau sind“, so Prohaska.

Mit Predictive Maintenance auf den Weltmarkt

Momentan ist das Angebot mit diesem Prüfstand noch der lukrativste Geschäftsbereich des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll sich das ändern. Bis 2035 will MPC² auf 60 Millionen Euro Jahresumsatz anwachsen. Davon soll „Corrosion Ray“ laut Plan 65 bis 70 Prozent bringen. Technologisch soll dann der Bereich Predictive Maintenance im Zentrum stehen. „Wir können Kunden schon jetzt sehr genau sagen, wo es in ein paar Jahren Probleme beim Material geben wird. Mit den Daten, die wir jetzt dazu sammeln, wollen wir diese Lebensdauer-Vorhersage mit Hilfe von KI künftig noch deutlich präziser machen“, erklärt Prohaska.

Um diese Ziele umzusetzen, will das vierköpfige Team in einem ersten Schritt 600.000 Euro Investment-Kapital aufnehmen, mit dem die Kleinserienfertigung von „Corrosion Ray“ aufgebaut werden soll. „Wir halten schon jetzt Ausschau nach strategischen Investoren. Noch wichtiger werden die, wenn es in einigen Jahren an die große Produktion geht“, sagt der Gründer. Dann sei auch eine größere Kapitalrunde geplant.

aws als größter Fördergeber – „sonst wären wir nicht so weit gekommen“

Bislang finanziert sich das Unternehmen aus den eigenen Umsätzen und aus Förderungen. Dank der hohen Auftragseingänge werden kommendes Jahr die Unternehmenseinnahmen erstmals den Förderbetrag übersteigen. Dennoch sei man noch auf die Fördergelder angewiesen. „Den mit Abstand größten Anteil beim Fördervolumen hatten die Programme aws Preseed und aws Seedfinancing – Deep Tech“, erzählt Prohaska. „Das war extrem wichtig, sonst wären wir nicht so weit gekommen.“ Dabei betont der Gründer auch das Service: „Wenn man etwas gebraucht hat, waren sie immer da.“


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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