30.10.2015

Checkliste: So schreiben Sie E-Mails richtig

Wer kennt das nicht, das Warten auf ein wichtiges E-Mail. Im Minuten-Takt drückt man auf das Feld "Aktualisieren", in der Hoffnung, dass sich etwas tut. Je mehr Zeit verstreicht, desto unsicherer wird man, ob das ursprüngliche E-Mail gut formuliert oder der Inhalt richtig aufbereitet wurde. Dem eigenen Geist sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es um derartige Selbstzweifel geht.
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Es gibt eine Checkliste, die dabei hilft, E-Mails richtig zu verfassen.

Ist es für Sie schwierig eine E-Mail so zu formulieren, dass Sie sicher mit einer Antwort rechnen können? Richtig E-Mails schreiben ist gar nicht so einfach. Der Brutkasten hat hier eine Checkliste, die man vor dem Absenden durchgehen kann, um sicherer beim Schreiben von geschäftlichen Mails zu werden.

Lassen sich die folgenden fünf Fragen beantworten? Nein – dann Finger weg vom Senden-Button.

1. Ist das Ziel eindeutig erkennbar?

Ist dem Leser klar, was Sie von ihm wollen? Egal, ob Sie Informationen anfordern möchten oder wollen, dass sich der E-Mail-Empfänger durch ein Angebot klickt. Es muss ein klares Ziel definiert werden. Kurze Sätze und eine klare Ausdrucksweise machen es dem Empfänger ebenfalls leichter zu verstehen, was man mit der E-Mail erreichen will. Mit einer kurzen aber aussagekräftigen Betreffzeile erweckt man außerdem das Interesse des Lesers.

+++ Mehr zum Thema: Überzeugende Mails schreiben +++

2. Warum soll gerade dieses Mail den Leser interessieren?

Es muss klar erkennbar sein, warum dieses Mail für den Leser von Bedeutung ist. Soll er etwas lernen? Soll das Interesse an einem Produkt geweckt werden, das für ihn relevant ist? Was für einen Nutzen kann er daraus ziehen? Die wichtigsten Informationen sollten deshalb bereits in den ersten Sätzen enthalten sein.

+++ Mehr zum Thema: Ab wann gilt meine Mail als Spam? +++

3. Was hält den Leser vom Handeln ab?

Könnte er das Angebot für zu teuer halten? Kann er in seiner momentanen Situation überhaupt Interesse zeigen? Befürchtet er, dass der Fragebogen, das Angebot oder der Blogeintrag zu viel von seiner Zeit in Anspruch nehmen könnte? Nehmen Sie dem Empfänger diese Angst und erklären Sie ihm, warum sie unbegründet ist.

Tipp: Mit einer kurzen aber aussagekräftigen Betreffzeile erweckt man das Interesse des Lesers.

4. Wurden überflüssige Informationen entfernt?

Liefern Sie lediglich jene Hintergrundinformationen, die notwendig sind, um einen Kontext herzustellen. Vermeiden Sie es, mehrere Themen pro Mail anzusprechen (In diesem Fall dann lieber zwei E-Mails schicken). So kann der Leser seine Mails ordnen und sie jederzeit mit einer einfachen Stichwortsuche erneut aufrufen. Mehrere Themen und Ziele können den Leser außerdem davon ablenken, was man eigentlich erreichen will. Simpel bleiben.

Vor dem Mail ist nach dem Mail – mehr dazu hier

5. Ist die E-Mail gut strukturiert?

Ein langer Textblock ist anstrengend und zugleich abschreckend für das Auge. Absätze erhöhen die Leserfreundlichkeit enorm. Benutzen Sie Aufzählungen, denn diese geben der Mail zusätzliche Struktur. Dann kann der Empfänger schnell erkennen, was (für ihn) wichtig ist. Es gilt außerdem, mehrere Schriftformate und Schriftgrößen zu vermeiden, um ein seriöses Erscheinungsbild zu wahren.

Jedes Wort zählt. Merke: Verlangsamter Lesefluss hält den Leser davon ab zu handeln.

Mehr zum Thema Mails schreiben hier

Quelle: Henneke, enchantingmarketing.com, entrepreneur.com, karrierebibel.de

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Fiskaly aus Wien wurde dieses Jahr von EY zum „Scaleup of the Year“ gekürt, wie brutkasten berichtete. Die Zahlen und Fakten zeigen, warum: Das 2019 gegründete Unternehmen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent und ist profitabel. Es beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende, ist in acht EU-Ländern aktiv, betreut dort rund 1.900 B2B-Kunden mit mehr als einer Million POS-Systemen (Point of Sale) und ist Marktführer in Deutschland.

Nun verkündete das auf Fiskalisierung spezialisierte Unternehmen, das sich am „Sprung vom Scaleup zum etablierten Infrastrukturanbieter“ sieht, einen bedeutenden Neuzugang: David Feichter wird Co-CEO neben Johannes Ferner, der fiskaly gemeinsam mit Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet hat.

Vom „allerersten Kunden“ zum Co-CEO

Die Vorgeschichte ist dabei durchaus ungewöhnlich. Feichter war 2019 als CEO des deutschen POS-Anbieters orderbird der „allererste Kunde“ des Wiener Unternehmens. Damals verhandelte er den Deal mit Ferner. Erst in diesem Frühjahr gab Feichter die Führung von orderbird, mittlerweile Teil der Nexi Group, an Dirk Schmidt ab.

Die Doppelspitze soll fiskaly nun als „nächste Stufe der Unternehmensführung“ durch die nächste Wachstumsphase bringen. „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen“, kommentiert Ferner. Und ergänzt: „Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin. Es ist ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“

Weitere Akquisitionen geplant

Konkret soll Feichter den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation verantworten, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und die externe Repräsentation konzentriert. „Fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, sagt Feichter.

Fiskaly kündigt zudem an, im Bereich M&A aktiv zu bleiben. Man baue auf der bisherigen Akquisitionsbilanz auf, „um schnell handeln zu können, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten“. Bisher übernahm fiskaly die Deutsche Fiskal GmbH und Infrasec Sweden AB. 2024 hatte fiskaly mit Verdane einen großen Private-Equity-Investor an Bord geholt, der auch Kapital für Übernahmen bereitstellt.

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