09.07.2023

Co-Investments & Female Investing: Diese Themen bestimmten den Business Angel Summit 2023

Der Business Angel Summit 2023 fand dieses Jahr von 6. bis 7. Juli in Kitzbühel statt. Wir waren vor Ort und haben uns umgehört, was in diesem Jahr die bestimmenden Themen unter Startup-Investor:innen waren.
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(c) Sissi Pollak

Der Business Angel Summit in Kitzbühel hat mittlerweile Tradition. Einmal pro Jahr treffen sich auf Einladung der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Standortagentur Tirol in dem bekannten Alpen-Städtchen dutzende Business Angels und Startup-Investor:innen zum Austausch über aktuelle Themen und Trends. Bei der mittlerweile neunten Ausgabe verzeichnete die ausgebuchte Veranstaltung mit über 200 Teilnehmer:innen einen Rekord. Wie bereits im Jahr zuvor waren neben heimischen Investor:innen auch zahlreiche Business Angels aus dem Ausland anwesend – darunter aus Deutschland, der Schweiz, Lichtenstein, Italien sowie den USA.

Startups treffen auf Investor:innen

Traditionsgemäß laden die Veranstalter ein Dutzend Startups zum zweitägigen Event ein, die sich im Vorfeld wieder bewerben konnten. Insgesamt gab es 80 Bewerbungen, wobei schlussendlich zwölf Startups nach vorgegebenen Kriterien ausgewählt wurden und am Business Angel Summit teilnehmen konnten. Jene sechs Startups, die das Pre-Pitching am Donnerstag für sich entscheiden konnten, erhielten die Chance, ihre Geschäftsidee am zweiten Tag auf der Hauptbühne vor über 100 anwesenden Business Angels zu präsentieren.

Der Pre-Pitch am Donnerstag | (c) Sissi Pollak

Wie die Veranstaltungen in der Vergangenheit zeigen, ist der Business Angel Summit für Startups durchaus Erfolg versprechend: Fünf Startups konnten laut Standortagentur Tirol in den letzten Jahren durch ihre Teilnahme ein Investment erfolgreich abschließen. Darunter befindet beispielsweise das Tiroler Startup RateBoard rund um CEO Matthias Trenkwalder, der am Business Angel Summit 2023 seine Erfahrungen zum Millionen-Exit an die italienische Zucchetti Group mit den Teilnehmer:innen teilte.

Die Startups am Business Angel Summit | (c) Sissi Pollak

Insgesamt waren schlussendlich elf Startups am Business Angel Summit aus drei unterschiedlichen Bundesländern vertreten: Darunter waren aus der Steiermark Aihpos (Sophia), Arteria Technologies, BirdShades, MULTIVATIVE, aus Tirol AR Technology, Crqlar und KinCon biolabs, sowie aus Wien and-less, BrightComSol, Hochzeit.click und money:care.

„Es freut mich sehr, dass auch dieses Jahr wieder Startups unterschiedlichster Bereiche vertreten sind. Genau das ist für das große Ganze wichtig. Schließlich bringen sie einen frischen Blick mit, decken Probleme auf, entwickeln Lösungen und sind bestrebt, diese effizient umzusetzen“, so Ingo Erricher, Prokurist der Standortagentur Tirol, über die Auswahl der Startups.

Ingo Erricher von der Standortagentur Tirol | (c) Sissi Pollak

Co-Investments als zentrales Thema

Neben dem direkten Austausch zwischen Startups und Business Angels standen 2023 Fachinputs zum Thema Co-Investments im Vordergrund. Niki Futter, Business Angel of the Year 2020 und Vorstandsvorsitzender von invest.austria, erläuterte gegenüber brutkasten die Relevanz des Themas: „Co-Investments sind der klassische Einstieg in das Leben eines Business Angel. Jeder Investor fängt damit an, bei einem erfahrenen Investor mitzugehen“.

Am ersten Programmtag konnten die Teilnehmer:innen über unterschiedliche Zugänge zu Startup-Co-Investments, Pooling und Syndizierung lernen. Inputs dazu lieferten unter anderem Bernhard-Stefan Müller von Loonshot Ventures, Christian Stein von der aws, Martin Kollar von Akela Rechtsanwälte, Markus Kainz von Gateway sowie Daniela Haunstein von invest.austria.

Inputs zu den Themen Co-Investments, Pooling und Syndizierung | (c) Sissi Pollak

Herausforderungen beim Fundraising

Ein bestimmendes Thema am Summit war zudem die angespannte Finanzierungslage für Startups. Unter anderem diskutierten in einem Panel Jasmin Güngör von Onsight Ventures, Andreas Riegler von APEX Ventures, Laurenz Simbruner von PUSH Ventures sowie Nina Wöss von Fund F über ihre Erfahrungen der letzten Monate. Tenor des Panel war, dass Fundraising im aktuellen Marktumfeld eindeutig schwieriger geworden ist. „Es ist kein Geheimnis, dass Fundraising gerade nicht einfach ist. Insbesondere SaaS-Consumer-Modelle haben es gerade schwer“, so Riegler. Und Wöss fügte hinzu: „Es ist wichtiger denn je in Europa stark vernetzt zu sein und Intellectual Property zu schaffen.“

Bernhard Sagmeister mit Berthold Baurek-Karlic | (c) Sissi Pollak

Um dem schwierigen Marktumfeld ein Stück weit entgegenzuwirken, kündigte die aws ein neues Finanzierungsinstrument an, das aws Geschäftsführer Bernhard Sagmeister am Freitag auf der Hauptbühne präsentierte. Mit aws Startup Invest stellt die aws Risikokapital für technologiegetriebene Startups in Form von Co-Investments mit erfahrenen Investor:innen zur Verfügung, die über einen einschlägigen Track Record verfügen.

„Wichtig ist bei diesem neuen Angebot eine hohe Selektionsqualität der Startups. Deshalb wird hier auf erfahrene und erfolgreiche Investor:innen als Co-Investor:innen zurückgegriffen. Die Auswahl erfolgt in einem Call-Verfahren“, so Sagmeister. Mehr über das neue Instrument könnt ihr auch hier nachlesen.

Female Investing: Diversität als Faktor für Erfolg

Neben der Co-Investments stand auch das Thema Female Investing auf der Agenda des Business Angel Summit 2023. Dazu gaben Daniela Haunstein von invest.austria, Conny Hörl von CK Venture Capital und Svenja Lassen vom Female Investors Network ein „FlashUpdate“, was sich in der sehr männlich geprägten der Business-Angel-Szene in Sachen „Female Investing“ getan hat. „Mit 13 Prozent sind noch immer viel zu wenig Frauen als Investorinnen aktiv“, so Lassen. Mit der Mission #25to25 verfolgt die Investorin das ambitionierte Ziel, die Quote von Frauen in der Startup-Szene bis zum Jahr 2025 auf 25 Prozent zu erhöhen.

Svenja Lassen im Gespräch mit Daniela Haunstein und Conny Hörl | (c) Sissi Pollak

Um dem Ziel ein Stück weit näher zu kommen, wurde 2020 die FIN Academy ins Leben gerufen, die seit dem Start 136 weibliche Business Angels ausgebildet hat. In der FIN Academy tauchen die Teilnehmerinnen gemeinsam mit anderen Frauen in die Welt der Startup-Investments ein und  bekommen das Handwerkszeug, Grundwissen und gleichzeitig ein Netzwerk, um als Business Angel durchzustarten. Der nächste Durchgang startet Anfang Oktober. Mehr darüber könnt ihr auch hier erfahren.

Tipp der Redaktion: Ebenfalls im Herbst startet die Digital Investors Academy, die von invest.austria veranstaltet wird und Frauen beim Einstieg als Business Angels unterstützt. Das vermittelte Know-How umfasst steuerliches und rechtliches Wissen, sowie Pitch Analysen oder Verhandlungstechniken. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen Zugang zu einem Pool an Mentorinnen. Kick-Off ist der 12. September. „Wir haben die Expertise und können die richtige Hilfestellung geben“, so Haunstein.

Integral-Investing mit Mariana Bozesan

Inhaltlichen Höhepunkt des Business Angel Summit bildete eine Keynote von Mariana Bozesan, die den Ansatz des „Integral-Investing“ entwickelte. Dabei soll durch die Integration finanzieller, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit mit kulturellen, verhaltensbedingten und menschlichen Bewusstseinsfaktoren die Gleichwertigkeit von Mensch, Planet und Profit sichergestellt werden.

Mariana Bozesan mit Thomas Schulz von AQAL Capital

Bozesan ist Mitbegründerin und Präsidentin von AQAL Capital und der AQAL Foundation sowie Mitbegründerin der AQAL Group, einem in München ansässigen Investmentkonzern. Zudem ist sie internationales Mitglied im Club of Rome und brachte Deutschlands erste Internetaktie an die Börse. In ihrer eindrücklichen Keynote, in der sie den Klimawandel und die großen Herausforderungen unserer Zeit adressierte, gab sie den Teilnehmer:innen als Gedankenanstoß mit: „Es gibt Möglichkeiten mit Kapital und Technologie die Welt zu verändern“. Mehr über Bozesan lest ihr demnächst in einem ausführlichen Interview auf brutkasten.com.

World Venture Forum mit 500 Investor:innen

Neben dem Business Angel Summit fand in diesem Jahr auch wieder das World Venture Forum 2023 in Kitzbühel statt. Was vor neun Jahren als Netzwerktreffen der Mitglieder des European Super Angels Clubs (ESAC) rund um Berthold Baurek-Karlic begann, ist im Laufe der Zeit zu einer einwöchigen Expertenkonferenz für Investor:innen aus dem In- und Ausland angewachsen. „Es waren über 500 Investoren aus 20 Nationen vertreten“; so Baurek-Karlic über die Bilanz des World Venture Forum. Die Themen reichten von Crypto, Circular Economy, Life Sciences, LegalTech, Family Offices bis Institutional Private Equity. Mittlerweile wurde auch eine eigene gemeinnützige Stiftung ins Leben gerufen, die nächstes Jahr das World Venture Forum als unabhängiger Träger ausrichten wird. Sowohl das World Venture Forum als auch der Business Angel Summit feiern nächstes Jahr ihr zehntes Jubiläum.

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(v.l.) Peter Hajek, Monika Köppl-Turyna, Lisa-Marie Fassl und Markus Raunig © Tobias Gärtner

Wie steht es um das Interesse an der Selbstständigkeit in Österreich? Eine Online-Befragung von Peter Hajek Public Opinion Strategies im Auftrag der Stiftung Unternehmerische Zukunft liefert dazu aktuelle Daten. Im Befragungszeitraum vom 22. Mai bis 8. Juni 2026 wurden insgesamt rund 1.500 Personen der österreichischen Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 16 und 69 Jahren befragt. Die Zahlen zeigen, wie stark das direkte Umfeld die Neigung zum Unternehmertum in Österreich prägt.

Der „Eltern-Effekt“ als zentraler Einflussfaktor

Der zentralste Befund der Untersuchung liegt in der familiären Prägung: Der Wunsch und die konkrete Absicht zu gründen gehen laut den Studiendaten maßgeblich mit der unternehmerischen Tätigkeit der eigenen Eltern einher. Insgesamt geben 20 Prozent der Befragten an, mindestens einen selbstständigen oder unternehmerischen Elternteil zu haben. Laut Umfrage verändert diese Erfahrung die Haltung grundlegend: Während sich ohne unternehmerischen Hintergrund lediglich 27 Prozent der Befragten eine Gründung grundsätzlich vorstellen können, steigt dieser Wert bei Personen mit unternehmerischem Elternhaus auf 47 Prozent.

Noch drastischer unterscheidet sich die konkrete Planung: Bei Befragten ohne unternehmerische Eltern geben derzeit nur 7 Prozent an, innerhalb der nächsten zwölf Monate konkret eine Gründung zu planen. Hat mindestens ein Elternteil ein Unternehmen geführt oder gegründet, springt diese Gründungsabsicht auf 18 Prozent, also mehr als das Doppelte. Das Elternhaus senkt somit laut Studie die subjektiven Hürden von der bloßen Vorstellung hin zur konkreten Absicht.

Eklatanter Mangel an sichtbaren Vorbildern im Alltag

Dass die familiäre Herkunft in den Daten eine so dominante Rolle spielt, deckt sich mit einem deutlichen Mangel an sichtbaren Alternativen im öffentlichen Raum. Laut Umfrage fällt fast der Hälfte der Gesamtbevölkerung (49 Prozent) spontan kein einziger Name einer Unternehmerin oder eines Unternehmers ein.

Unter den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren geben sogar 60 Prozent an, niemanden nennen zu können. Werden überhaupt Namen genannt, handelt es sich meist um prominente Großunternehmer wie Mateschitz (13 Prozent), Haselsteiner (5 Prozent), Benko (3 Prozent), Swarovski (3 Prozent) oder Elon Musk (2 Prozent). Greifbare Vorbilder aus dem alltäglichen Leben fehlen in der Wahrnehmung vieler Befragter.

Gleichzeitig zeigt die Erhebung: Wer im unternehmerischen Umfeld aufwächst oder entsprechende Kontakte hat, würde im Falle eines Gründungsvorhabens eine nahestehende Person laut Eigenangabe mit 37 Prozent mehr als doppelt so oft aktiv bestärken wie Personen ohne dieses Umfeld (17 Prozent).

Breiter Ruf nach Wirtschaftsbildung an Schulen

Unterstützung aus dem Elternhaus ist ein wichtiger Faktor, doch soll er laut den Befragten nicht der einzige sein, der über die berufliche Zukunft entscheidet, wie sich aus weiteren Ergebnissen ablesen lässt. 80 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Jugendliche bereits in der Schule stärker lernen sollten, wie man Unternehmen gründet oder führt. Zudem hätten sich 75 Prozent selbst mehr praktische Wirtschaftsbildung gewünscht.

Für Markus Raunig, Vorstand der Stiftung Unternehmerische Zukunft, liefern die Befragungsergebnisse deshalb einen klaren Auftrag an die Bildungspolitik. Seine zentrale These formuliert Raunig bei der heutigen Pressekonferenz als Kernversprechen der Stiftungsarbeit: „Unsere Überzeugung als Stiftung lautet: Es darf nicht davon abhängen, was für Eltern oder welches Umfeld man hat, ob man unternehmerisch tätig wird oder nicht.“

Durch praxisnahe Schulprogramme, den Aufbau eigener Medienkanäle zur Veranschaulichung des unternehmerischen Alltags und die gezielte Sichtbarmachung nahbarer Vorbilder soll dieses Herkunfts-Delta geschlossen werden.

Wachstumsorientierte Startups als echter Jobmotor

Aus volkswirtschaftlicher Sicht kommt es jedoch nicht bloß auf die reine Anzahl an Gründungen an, sondern auf deren Qualität, das betont Monika Köppl-Turyna, Direktorin von EcoAustria. Die auch als Vorstandsmitglied der Stiftung agierende Wirtschaftsforscherin hebt hervor, dass vor allem junge, wachstumsstarke Unternehmen als entscheidender Motor für Beschäftigung und Innovation wirken und überproportional viele neue Arbeitsplätze schaffen.

Auf der Pressekonferenz spitzte Investorin und Stiftungs-Vorstandsmitglied Lisa-Marie Fassl die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Haltungswende zu: „Das einzige, was uns hilft wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben als Standort, ist Innovation. […] Es muss gesamtgesellschaftlich gesehen einfach wieder sexy sein, einen Beitrag zu leisten. Wir leben in einem Land mit einer massiven Vollkaskomentalität, wo man darauf wartet, dass irgendwer etwas für einen richtet.“

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AI Summaries

Co-Investments & Female Investing: Diese Themen bestimmten den Business Angel Summit 2023

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Inhalt des Artikels hat verschiedene gesellschaftspolitische Auswirkungen: 1. Förderung von Startups und Unternehmertum: Der Business Angel Summit bietet eine Plattform für Startups, um sich mit potenziellen Investoren auszutauschen und Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten. Dies fördert die Gründung von neuen Unternehmen und unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung. 2. Co-Investments und Investments im Allgemeinen: Das Thema Co-Investments steht im Mittelpunkt des Summits, was darauf hinweist, dass Investoren zunehmend zusammenarbeiten, um in Startups zu investieren. Dies kann zu einer stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit von Investoren führen und zur Entwicklung des Startup-Ökosystems beitragen. 3. Female Investing und Diversität: Ein weiteres wichtiges Thema des Summits ist das sogenannte Female Investing, das darauf abzielt, mehr Frauen als Investorinnen zu gewinnen. Dieser Fokus auf Diversität und Geschlechtergleichstellung kann dazu beitragen, bestehende Ungleichheiten in der Business-Angel-Szene zu verringern und ein inklusiveres und vielfältigeres Ökosystem zu schaffen. 4. Herausforderungen bei der Finanzierung von Startups: Der Artikel thematisiert auch die angespannte Finanzierungslage für Startups, insbesondere in bestimmten Bereichen wie SaaS-Consumer-Modellen. Dies verdeutlicht die aktuellen Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen Startups bei der Beschaffung von Kapital konfrontiert sind. 5. Nachhaltiges Investieren: Die Keynote von Mariana Bozesan zum Thema „Integral-Investing“ betont die Bedeutung der Integration von finanzieller, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Investitionen. Dies weist auf ein wachsendes Bewusstsein für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren hin, das gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen berücksichtigt. Insgesamt können die diskutierten Themen und Trends des Business Angel Summit 2023 dazu beitragen, das Startup-Ökosystem zu stärken, Unternehmertum zu fördern, Diversität zu erhöhen und nachhaltiges Investieren voranzutreiben.

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel berichtet über den Business Angel Summit 2023, bei dem sich Business Angels und Start-up-Investoren treffen, um aktuelle Themen und Trends zu diskutieren. Die Veranstaltung verzeichnete mit über 200 Teilnehmern einen Rekord und auch ausländische Investoren waren vertreten. Das Event bietet Start-ups die Möglichkeit, sich vorzustellen und potenzielle Investoren zu finden. Co-Investments waren ein zentrales Thema, und es wurden Inputs zu verschiedenen Aspekten wie Pooling und Syndizierung gegeben. Die schwierige Finanzierungslage für Start-ups war ebenfalls ein wichtiges Thema, und die Austrian Wirtschaftsservice (aws) kündigte ein neues Finanzierungsinstrument an. Ein weiteres Thema war Female Investing und die Bemühungen, den Anteil von Frauen in der Business-Angel-Szene zu erhöhen. Die Keynote von Mariana Bozesan zum Thema „Integral-Investing“ betonte die Notwendigkeit, finanzielle, ökologische und soziale Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Insgesamt hatte der Business Angel Summit 2023 positive Auswirkungen auf den Austausch zwischen Investoren und Start-ups sowie auf die Förderung von Co-Investments und der Diversität in der Start-up-Szene.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Der Inhalt dieses Artikels könnte für Sie als Innovationsmanager:in relevant sein, da er Ihnen Einblicke in den Business Angel Summit in Kitzbühel gibt. Dort treffen sich Business Angels und Start-up-Investoren, um sich über aktuelle Themen und Trends auszutauschen. Sie können Informationen über Co-Investments, die Finanzierungslage für Start-ups und das Thema Female Investing finden. Zudem werden auch konkrete Lösungen wie das neue Finanzierungsinstrument aws Startup Invest vorgestellt. Diese Einblicke können Ihnen helfen, Trends und Entwicklungen im Bereich Start-up-Investitionen besser zu verstehen und möglicherweise auch neue Möglichkeiten für Ihre Innovationsstrategie zu entdecken.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Der Artikel berichtet über den Business Angel Summit 2023 in Kitzbühel, bei dem sich Business Angels und Startup-Investor:innen treffen, um über aktuelle Themen und Trends zu diskutieren. Dabei wurden Co-Investments und das Thema der weiblichen Investitionen als Schwerpunktthemen behandelt. Für Investor:innen bietet der Artikel Einblicke in diese Themen sowie Informationen über erfolgreiche Investitionen in Startups, mögliche Herausforderungen beim Fundraising und neue Finanzierungsinstrumente. Zudem wird auf die Bedeutung von Diversität als Erfolgsfaktor eingegangen. Insgesamt kann der Artikel relevante Informationen liefern, die bei der Investitionsentscheidung in Startups von Interesse sein können.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Der Artikel berichtet über den Business Angel Summit 2023, bei dem sich Investor:innen und Startups treffen, um über aktuelle Themen und Trends zu diskutieren. Dabei werden insbesondere die Themen Co-Investments und Female Investing hervorgehoben. Als Politiker:in sind diese Informationen relevant, da sie Einblicke in die Entwicklung des Startup-Ökosystems und in Finanzierungsinstrumente bieten. Zudem wird die Bedeutung von Diversität und weiblichen Investorinnen für den Erfolg von Startups betont. Dies kann bei der Gestaltung von politischen Maßnahmen und Förderprogrammen für Startups berücksichtigt werden.

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Der Business Angel Summit 2023 war geprägt von Themen wie Co-Investments und Female Investing. Dabei trafen sich Business Angels und Startup-Investoren, um über aktuelle Trends und Herausforderungen zu diskutieren. Die Veranstaltung bot Startups die Möglichkeit, sich vor Business Angels zu präsentieren und potenzielle Investitionen zu sichern. Ein zentrales Thema waren Co-Investments, bei denen erfahrene Investoren ihre Expertise teilen und so neuen Investoren den Einstieg erleichtern. Zudem wurde das Thema Female Investing aufgegriffen, um die Präsenz von Frauen in der Startup-Szene zu erhöhen. Die Veranstaltung zeigte auch, dass die Finanzierungslage für Startups aktuell herausfordernd ist. Um dem entgegenzuwirken, stellte die aws ein neues Finanzierungsinstrument vor. Insgesamt war der Business Angel Summit eine Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Business Angels, Startups und Investoren.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Austria Wirtschaftsservice (aws)
  • Standortagentur Tirol
  • Matthias Trenkwalder (CEO von RateBoard)
  • Ingo Erricher (Prokurist der Standortagentur Tirol)
  • Niki Futter (Business Angel of the Year 2020 und Vorstandsvorsitzender von invest.austria)
  • Bernhard-Stefan Müller (Loonshot Ventures)
  • Christian Stein (aws)
  • Martin Kollar (Akela Rechtsanwälte)
  • Markus Kainz (Gateway)
  • Daniela Haunstein (invest.austria)
  • Jasmin Güngör (Onsight Ventures)
  • Andreas Riegler (APEX Ventures)
  • Laurenz Simbruner (PUSH Ventures)
  • Nina Wöss (Fund F)
  • Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer der aws)
  • Daniela Haunstein (invest.austria)
  • Conny Hörl (CK Venture Capital)
  • Svenja Lassen (Female Investors Network)
  • Mariana Bozesan (AQAL Capital)
  • Thomas Schulz (AQAL Capital)
  • Berthold Baurek-Karlic (European Super Angels Clubs)

Co-Investments & Female Investing: Diese Themen bestimmten den Business Angel Summit 2023

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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • Austria Wirtschaftsservice (aws)
  • Standortagentur Tirol
  • RateBoard
  • Zucchetti Group
  • Loonshot Ventures
  • invest.austria
  • CK Venture Capital
  • Female Investors Network
  • FIN Academy
  • Digital Investors Academy
  • AQAL Capital
  • AQAL Foundation
  • AQAL Group
  • European Super Angels Clubs (ESAC)

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