21.04.2022

Bitpanda geht mit Krypto-Wertpapieren an die Frankfurter Börse

Das Wiener Krypto-Scaleup Bitpanda erweitert sein Portfolio und bietet nun vier weitere börsengehandelte Schuldverschreibungen (ETNs).
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Bitpanda Betriebsrat Stocks - Bitpanda, Aktien, Ferrari, Tesla, Nintendo
(c) Bitpanda - Die Bitpanda-Founder Christian Trummer, Paul Klanschek und Eric Demuth.

Mit seiner jüngsten Produkterweiterung bietet das österreichische Krypto-Scaleup Bitpanda ein weiteres digitales Finanzprodukt für Privatanleger:innen aber auch für institutionelle Investor:innen an. Neben Investments in die Token von Bitcoin, sind von nun an auch Investments in die Token von Solana, Cardano, Ethereum und PolkaDot möglich. Das Unternehmen bietet fortan also insgesamt fünf börsengehandelte Schuldverschreibungen (Exchange Trades Notes – ETNs), die zunächst an der Frankfurter Börse notiert sind.

Investments ohne Krypto-Wallet

Diese sogenannte Bitpanda Crypto Tracker sollen es Privatanleger:innen und institutionellen Investor:innen ermöglichen, hier Investments ohne Krypto-Wallet zu tätigen. Dabei handele es sich um vollständig besicherte börsengehandelte Schuldverschreibungen, die den Preis der entsprechenden Kryptowährung abbilden und in Euro gehandelt werden. „Darüber hinaus gewährleisten Bitpanda Crypto Tracker eine Besicherung mit digitalen Vermögenswerten, die im Namen des Anlegers bei einer regulierten Depotbank aufbewahrt werden“, so das Scaleup. Die Verwaltungsgebühr der neuen Crypto Tracker liege dabei bei 1,49 Prozent p.a.

Konstante Erweiterung des Portfolios

Das 2014 von Paul Klanschek, Eric Demuth und Christian Trummer gegründete FinTech hatte bereits im vergangenen Dezember mit dem Bitpanda Bitcoin ETC eines der ersten Kryptowährung-Schuldverschreibungen eingeführt, die Euro als Produktwährung bieten. Bitpanda wolle stets neue Wege der Portfolio-Diversifikation ermöglichen, erklärt Co-Founder und CEO Eric Demuth.

„Anleger:innen, die den traditionellen Investmentweg wählen, sollten auch in Kryptowährungen investieren können, und zwar einfach, sicher und problemlos über die Kanäle, mit denen sie bereits vertraut sind. Wir werden die Bitpanda Crypto Tracker weiterhin an neuen Börsen notieren und so immer mehr traditionellen Anleger:innen ermöglichen an einer Branche teilzunehmen, die die Zukunft des Finanzwesens prägen wird“, meint Demuth.

DisclaimerDie Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Hannah Wundsam, Hansi Hansmann, Kilian Kaminski, Alexander Klinger, Oliver Holle, Verena Eugster, Hans Harrer & Georg Kopetz

Die Verhandlungen zur langersehnten EU Inc. biegen auf die Zielgerade ein. Auf Basis des Kommissionsentwurfs vom 18. März 2026 geht es nun um die finale architektonische Ausgestaltung der neuen europäischen Rechtsform. In dieser entscheidenden Phase wendet sich AustrianStartups gemeinsam mit führenden Vertreter:innen aus Wirtschaft, Praxis und Lehre in einem offenen Brief an Justizministerin Anna Sporrer. Die zentrale Sorge des Ökosystems: Das Projekt könnte durch das Lobbying nationaler Partikularinteressen ausgehöhlt werden.

Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Hans Harrer (Senat der Wirtschaft), Business Angel Johann (Hansi) Hansmann, EU-INC-Initiator Andreas Klinger, Oliver Holle (Speedinvest), Kilian Kaminski (refurbed), Verena Eugster (Junge Wirtschaft) und Georg Kopetz (TTTech).

Wachstumsunternehmen brauchen den europäischen Binnenmarkt

Hintergrund des Vorstoßes ist die zunehmend kritische globale Wettbewerbsfähigkeit Europas. Ohne eine sofortige Steigerung der Produktivität und Innovationskraft, so der Tenor des Schreibens mit Verweis auf den Draghi-Report, müsse Europa langfristig zwischen Wohlstand, sozialer Absicherung und geopolitischer Souveränität wählen. Für heimische Startups, die laut aktuellen Daten rund 42 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erzielen, sei ein funktionierender europäischer Standard daher eine unmittelbare Standortfrage, betont man im Schreiben.

Hannah Wundsam, CEO von AustrianStartups, hebt dabei die Notwendigkeit eines echten Binnenmarkts hervor: „Freie Sitzwahl ist kein Schlupfloch, sondern das Fundament eines funktionierenden europäischen Standards. Wenn Gründerinnen und Gründer zwar ein gemeinsames Label bekommen, aber de facto wieder 27 unterschiedliche Einstiegspunkte vorfinden, verfehlt die EU Inc. einen wesentlichen Teil ihres Ziels.“ Ohne diese Standardisierung drohe eine weitere Abwanderung in ausländische Rechtsformen, wie etwa die in der Skalierungsphase häufig genutzte US-amerikanische Delaware Inc.

Drei konkrete Forderungen für die EU Inc.

Um einen derartigen Fleckerlteppich zu verhindern, ersuchen die Unterzeichner:innen das Justizministerium, sich auf europäischer Ebene für drei Punkte einzusetzen:

  1. Die freie Wahl des Registrierungssitzes innerhalb der EU muss gewahrt und durch ein striktes Nicht-Diskriminierungsprinzip rechtlich abgesichert bleiben.
  2. Die Rechtsform soll ohne Umsatzgrenzen oder künstliche Größenbeschränkungen für alle Unternehmen uneingeschränkt offenstehen.
  3. Es bedarf eines zentralen digitalen Registers für volldigitale Gründungen innerhalb von 48 Stunden inklusive direkter Kontoeröffnung sowie strenger KYC/AML-Standards zur Geldwäscheprävention.

Kapitalbeschaffung und Skalierung erleichtern

Neben operativen Erleichterungen geht es im Kern auch um den Zugang zu Wachstumskapital. Investor Johann (Hansi) Hansmann betont: „Die EU Inc. ist nicht nur für Gründerinnen und Gründer ein Wachstumsmotor, sondern macht es auch für Investoren leichter zu investieren. Wir müssen alles tun, um Zugang zu Kapital leichter zu machen, und die EU Inc. ist ein wichtiger Baustein dazu.“

EU-Inc.-Initiator Andreas Klinger warnt abschließend vor den geopolitischen Folgen für den Standort: „Kein europäisches Land ist alleine groß genug, um gegenüber den USA und China wettbewerbsfähig zu sein. Nur paneuropäisch haben unsere Gründer:innen eine Chance. Entweder Österreichs Unternehmer:innen haben in ihrem eigenen Land die Möglichkeit, von den besten Investoren der Welt Geld zu bekommen, oder sie werden dorthin gehen, wo das möglich ist. EU–INC ist der paneuropäische Standard, der die Möglichkeit schafft, auch von Österreich aus Weltführer zu bauen.“

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