10.08.2020

TikTok, TikTok – Die Zeit läuft ab!

TikTok könnte zum ersten Bauernopfer in einem wirtschaftspolitischen Konflikt werden, analysiert Mic Hirschbrich in seiner aktuellen Kolumne.
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Mic Hirschbrich schreibt über TikTok
"Wer könnte Tiktok kaufen?" ist nicht die einzige Frage, die derzeit gestellt werden muss. (c) Adobe Stock / prima91 / beigestellt

Zu Beginn der TikTok-Krise habe ich die These aufgestellt, dass die Hintergründe der Querelen rund um die chinesische App TikTok viel komplexer und großflächiger sind, als zunächst angenommen und dass es nur am Rande um Daten-Sicherheit oder die App TikTok selbst geht. Vielmehr stehen wir am Beginn eines anti-globalistischen Wirtschaftskriegs, dessen erstes Bauernopfer TikTok werden könnte.

Genau in diese Richtung deuten nun die vergangenen Freitag geäußerten Worte von US-Außenminister Mike Pompeo: Die USA müssten sich verstärkt um „die chinesischen Apps“ kümmern, die eine starke Bedrohung für US-Interessen darstellen würden.

TikTok und die USA: Was bisher geschah

  • Die chinesische App TikTok erfreut sich besonderer Beliebtheit und ist derzeit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt, auch in den USA.
  • Staaten, die sich in einem zunehmenden (wirtschafts-) politischen Konflikt mit China befinden (wie etwa Indien, Indonesien, USA, Australien, der UK, u.a.), benutzen Apps wie TikTok, um gegen China mobil zu machen. Die Apps seien eine Sicherheitsbedrohung und man müsse sich vor Chinas Zugriff auf westliche Daten schützen. Auch der deutsche EU-Abgeordnete Axel Voss äußerte sich besorgt in Bezug auf TikTok und die Sicherheit für europäische User.
  • US Präsident Trump nutzt diese Stimmung in seinem Wahlkampf, schürt, auch wegen Corona, gezielt anti-chinesische Ressentiments („the China-virus“) und macht Druck, dass zumindest der US-amerikanische Teil der App an ein amerikanisches Unternehmen verkauft werden solle. Mit Microsoft verhandelt das TikTok-Management Medienberichten zufolge ernsthaft, mit Twitter soll es erste Sondierungsgespräche gegeben haben.
  • Sollte der Kauf nicht gelingen, wird Trump TikTok per Dekret verbieten. Die Deadline dafür ist der 15. September, eine extrem kurze Frist für eine derart große Transaktion.

Von erkämpftem Vertrauen und vorauseilender Angst

Viele Berichte zum TikTok-Streit verbreiten den Frame der unsicheren App weiter. Politisch und von der Konkurrenz geschürt, glauben mittlerweile sehr viele Menschen, dass die Nutzung solcher Apps erhebliche Sicherheitsrisiken berge. Vielleicht tun sie das auch, nur hat nie jemand stichhaltige und überprüfbare Beweise vorgelegt.

Versetzen wir uns einmal in die Lage des Gründers von TikTok,  Zhang Yiming, über dessen App weltweit unbewiesene, geschäftsschädigende Gerüchte verbreitet werden. Nehmen wir an, er ist ein global agierender Internet-Unternehmer, der in China, den USA und Europa aufgefordert wird, persönliche Daten, ohne Wissen der User, dem jeweiligen Staat offen zu legen. So wie die Gründer von Apple, Google, Spotify oder SAP, hat auch er das Ziel, eine weltweit erfolgreiche Daten-Technologie zum Nutzen seiner User zu entwickeln, ihr Vertrauen zu gewinnen und diesem gerecht zu werden. Er muss sich an die jeweiligen Gesetze halten, Regulierungen einhalten, das ist verständlich. Aber zum Spielball geopolitischer Interessen zu werden, das wünscht sich keiner.

Wir leben heute in einer Welt, in der Angst vor Technologie permanent geschürt wird, egal ob berechtigt oder nicht. „Ist TikTok gefährlich?“, ist die am häufigsten gestellte Frage zur App laut Google. Wir reden, geschätzte Leser, von einer App für Stimmen- und Musik- Lippen-Synchronisation. Das derzeit viralste TikTok-Video in meinem Feed beinhaltet drei Worte, die von den Usern spaßhalber synchronisiert werden: Rarrr, Booom, Bitch. Jene User werden besonders häufig geteilt, die bei „Booom“ besonders keck ihre Augen rollen.

Derweil gebe es so viele offene Fragen:

  • Wie kann ein Präsident einer so großen Demokratie-Nation wie der USA eine spezielle App verbieten, die primär Millionen User seines Landes mit Spaßvideos unterhält?
  • Wie können ein Kongress und ein Senat und vor allem eine Opposition so etwas billigen, ohne dass stichhaltige Beweise vorgelegt werden, die die Sicherheitsrisiken belegen? Das auch technologisch mächtigste Land dieser Welt muss doch Fakten dazu haben.
  • Wie kann ein Staat mit einer freien Marktwirtschaft derart offensiv in M&A-Fragen eingreifen und den Ausgang an einen gesetzlich nicht vorgesehenen, finanziellen Vorteil für das Land binden?
  • Auch wäre spannend zu wissen, wieso Microsoft Interesse an TikTok hat. Es stimmt zwar, dass der Konzern kein junges B2C-Netzwerk hat, nur wozu braucht es das? Es hat mit LinkedIn eine perfekt in seine B2B-Strategie eingepasste Plattform, hat eine riesige X-Box Community für die Teenager und die Schnittmenge der Microsoft-Interessen mit TikTok-Kunden scheinen von außen betrachtet enden wollend. Das Akquisitions-Interesse finden übrigens nicht nur manche unter uns sonderbar, auch Gründer Bill Gates ist alles andere als glücklich über die Gespräche und fürchtet den berühmten Sack voller Flöhe, also den Kauf vieler Probleme. Die kolportierte und von einigen Analysten vorgebrachte Meinung, Microsoft kaufe TikTok auf Verlangen der US-Politik, halte ich für wenig glaubhaft. Ein derart selbstbewusster Konzern hat das nicht nötig.
  • Wozu verhandelt Twitter mit TikTok? Das Übernahmeziel wäre ein übermächtiger Goliath verglichen mit dem Gezwitscher-David. Nicht nur was Userzahlen und Umsatz angeht, auch mit der derzeitigen Bewertung könnte Twitter nur mit mächtigen Finanz-Partnern zuschlagen und die Frage lautet: Wozu? Anders als Microsoft hat Twitter zumindest Erfahrung mit semi-automatisierter Moderation für Fake- und Hass-Prävention, eine Mammut-Aufgabe der sich die Plattformen derzeit zu stellen haben. Andererseits kann man dem CEO, Jack Dorsey, kaum zutrauen, neben Twitter und dem finanziell viel interessanteren Square, dessen Gründer und CEO er ebenso ist, auch noch TikTok zu managen.
  • Jeder amerikanische Käufer hätte es aber technisch leicht, die Plattform „zu übernehmen“. Anders als vielfach behauptet, liegen die Daten und Server der US-Kunden nämlich in den USA und jene der Europäer in Irland und nicht, wie so oft behauptet, in China.

Die wichtigste Frage aber hat bisher noch niemand gestellt

Diese Frage lautet: Wer hat den größten Nutzen im TikTok-Streit und dessen Beilegung? Die Gruppe, die am meisten unter diesen geopolitischen Malversationen leidet, aber auch am meisten von einer Lösung profitieren würde, ist jene der Eigentümer der App. Eine Firma der Größe von TikTok brauchte massenhaft „Growth-Capital“, um derart schnell wachsen zu können. Und dieses Geld kam von durchaus bekannten Namen. So ist, ohne den Captable im Detail zu kennen, fraglich, ob die Mehrheit an TikTok überhaupt noch in chinesischen Händen liegt. Unter den uns bekannten 8 Investoren, die in die Eigentümer-Firma ByteDance investiert sind, sind besonders klingende Namen wie Softbank, KKR oder Sequoia Capital.

Der japanische, umsatzstarke Medienkonzern Softbank ist sowohl in amerikanische Unternehmen wie Yahoo investiert, aber auch in chinesische Größen wie Alibaba, an der er etwa 28% hält. Für Technologen wurde Softbank breiter bekannt, als es das führende Robotik-Unternehmen Boston Dynamics von Google (Alphabet Inc., Anm.) übernahm. Auch an der taumelnden Wirecard sind die Japaner investiert.

KKR ist anders als Sequoia oder Softbank weniger für seine Tech-Investitionen bekannt, es ist auch kein VC im eigentlichen Sinne. Vielmehr ist die aus New York stammende Beteiligungsfirma dafür bekannt, in sehr große Unternehmen diverser Branchen zu investieren, dort die Profitabilität zu erreichen, zu maximieren und nach längstens 7 Jahren wieder auszusteigen. In unseren Breiten wurden sie durch ihre jüngsten Beteiligungen an Axel Springer sowie ProSiebenSat1 und ihre europäischen Medienpläne bekannt.

Und, last but not least, Sequoia, das zu den erfolgreichsten Risikokapitalgebern aller Zeiten zählt. Der Marktwert seiner Beteiligungen misst heute schwer fassbare 3,3 Billionen Dollar und reicht von Apple, Cisco, Google und Oracle bis hin zu Square, Whatsapp und Zoom.

Es ist vieles vorstellbar im Spiel zwischen TikTok, China, Trump, Microsoft und all den anderen gewichtigen Stakeholdern in diesem konfliktreichen Geschehen. Aber so gut wie undenkbar ist, dass die genannten Größen und mächtigen Eigentümer Däumchen-drehend abwarten, was die Politik oder der Gründer als Nächstes planen. Möglicherweise werden sie entweder einen maximalen (Not-) Exit anstreben oder eine Weiterentwicklung in einem stabileren und vor allem berechenbareren politischen Umfeld. Das zweite Szenario wäre ihnen vermutlich lieber, nur das scheint es auf kurze Sicht nicht zu spielen.

Fazit: TikTok als Opfer des Wirtschaftskonflikts

Dass es zu einem wirtschaftspolitischen Konflikt zwischen den USA und China aber auch Europa kommt, scheint unausweichlich. Zuviel Porzellan ist zerbrochen und etliche Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte schreien nach einem Korrektiv.

Konflikte können rational ausgetragen werden, Probleme benannt und dann diplomatisch gelöst werden. Derzeit sieht es aber eher nach Brechstange, Drohgebärden und harten Maßnahmen mit dementsprechenden Kollateralschäden aus, von denen TikTok das erste prominente Opfer im September werden könnte.

Der US-Historiker Allan Lichtman ist ein bemerkenswerter Kopf. Als einer der ganz wenigen sagte er früh den Wahlsieg Donald Trumps voraus und lag seit Reagan immer richtig mit seinen Prognosen zu US-Wahlausgängen. Und gestern Abend sah er Trumps politisches Ende bei den anstehenden Wahlen 2020 gekommen. Vielleicht bedeutet das auch das Ende dieses martialischen Politikstils und ein Zurück zu mehr Berechenbarkeit und Partner-Treue in der US-Politik und einem Comeback klassischer Diplomatie. Das wäre womöglich auch die Rettung für TikTok und unzählige weitere Unternehmen auf beiden Seiten, die in diesen Konflikt noch hineingezogen werden könnten.

Über den Autor

Mic Hirschbrich ist CEO des KI-Unternehmens Apollo.AI, beriet führende Politiker in digitalen Fragen und leitete den digitalen Think-Tank von Sebastian Kurz. Seine beruflichen Aufenthalte in Südostasien, Indien und den USA haben ihn nachhaltig geprägt und dazu gebracht, die eigene Sichtweise stets erweitern zu wollen. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hirschbrich das Buch „Schöne Neue Welt 4.0 – Chancen und Risiken der Vierten Industriellen Revolution“, in dem er sich unter anderem mit den gesellschaftspolitischen Implikationen durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt.

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Das sonnnig-Gründerteam: Roman Öfferlbauer, Jonathan Buchinger und Lukas Hückel © sonnnig

Dort, wo Technik und Unternehmertum zusammenkommen, kann Großes entstehen. So auch an der TU Wien im „Extended Study on Innovation“-Programm, wo sich das Gründer-Trio, bestehend aus Roman Öfferlbauer, Lukas Hückel und Jonathan Buchinger, zum ersten Mal begegnete. Parallel dazu gründete Öfferlbauer 2023 in seinem Heimatort in Niederösterreich eine Energiegemeinschaft, zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema noch jung und „technisch schwierig abzuwickeln“ war, so Öfferlbauer.

Aus improvisierten Tools und selbst geschriebenen Mini-Scripts für den Eigenbedarf wurde ein Jahr später sonnnig. Eine White-Label-Lösung für Abrechnung, Mitgliedermanagement und Datenanalyse von mittlerweile 30 Energiegemeinschaften in ganz Österreich.

Wenn Strom aus der Nachbarschaft kommt

„Unser Blick war eigentlich immer auf Endverbraucher und Verbraucherinnen fokussiert. Also Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden“, erklärt Öfferlbauer im Interview. Eine Mission, die über die letzten zwei Jahre tausende Haushalte in ganz Österreich erreicht hat. Mittlerweile kann man über sonnnig den generierten Strom auch als Mitarbeiter:innen-Benefit oder Spende abgeben. „Im letzten halben Jahr hat sich da aber auch ziemlich viel auf der anderen Seite, also bei den Energieversorgungsunternehmen, getan“, verrät der Co-Founder.

Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem. In der Regel verbraucht die Kundschaft ihren Strom nach einem Standardprofil, mit dem der jeweilige Versorger seine Stromeinkäufe prognostiziert. Sind die Abnehmer:innen aber Teil einer Energiegemeinschaft, verschiebt sich dieses Profil radikal: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird jetzt von der Energiegemeinschaft gedeckt und nur noch die Restmengen werden durch den Energieversorger geliefert. „Der Energieversorger hat die Energiemenge aber schon im Vorhinein eingekauft“ – und müsse sie kurzfristig wieder verkaufen, erklärt Öfferlbauer. Ein teures Ausgleichsenergie-Problem, das mit wachsendem Energy-Sharing-Anteil immer größer wird.

Sonnnig als potenzieller Partner für Energieversorger

Genau hier setzt das neue Produkt an, für das sonnnig gerade die dritte Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) erhalten hat: eine White-Label-Lösung zum Energy Sharing, die Energieversorger direkt in ihr eigenes Kund:innenportal einbinden können. Im Hintergrund liefert sonnnig die Restlastprognose auf 15-Minuten-Basis, damit Versorger gezielter am Großhandel einkaufen können.

Möglich macht das die Prognosefähigkeit, die sonnnig über Jahre mit echten Energiegemeinschaften aufgebaut hat. Ziel ist es, Versorgern einen besseren Einblick in ihre Stromverläufe zu geben und ihnen zu helfen, selbst ein Geschäftsmodell rund um Energy Sharing aufzubauen, auch als Beitrag zur Kund:innenbindung, erklärt Öfferlbauer. Am Markt kommt das gut an: „Energieversorgungsunternehmen spüren das Problem und sind zunehmend auf der Suche nach Lösungen und neuen Geschäftsmodellen im Energy-Sharing-Bereich, deshalb reden sie auf einmal mit uns“, sagt der Co-Founder. Davor sei die Beziehung eher einseitig gewesen. Zwei Pilotbetriebe hat sonnnig für das geförderte Projekt bereits akquiriert und zeigt sich offen für weitere Kooperationen.

Von First bis Seed: Der aws-Weg

Möglich wurde diese Entwicklung durch drei aufeinanderfolgende aws-Förderungen. Mit aws First Incubator, einem Programm für sehr junge Teams, teils noch vor der Firmengründung, kam das Startup zu ersten Beratungsleistungen und Mentoring. Mit aws Preseed – Innovative Solutions wurde zunächst die inhaltliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens überprüft und der Proof of Concept entwickelt. Darauf aufbauend unterstützt aws Seedfinancing – Innovative Solutions die Weiterentwicklung bis zum Markteintritt sowie die ersten Skalierungsschritte. In diesem Rahmen werden nun der Aufbau und der Launch des neuen B2B-Produkts finanziert.

Erwarteter Boom durch neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Als besondere Meilensteine nennt Öfferlbauer Referenzprojekte mit bekannten Unternehmen wie Hartl Haus, der Nationalbank-Tochter IG Immobilien oder der Volkshilfe Wien sowie die wiederholte Verdopplung des Jahresumsatzes. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich die geteilte Energiemenge, die über sonnnig abgewickelt wurde, laut eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Investor:innen hat das fünfköpfige Team bislang bewusst keine an Bord geholt, da laufende Umsätze und eine halbe Million Euro an lukrierten Entwicklungsförderungen das Team organisch tragen.

Rückenwind kommt bald auch auf politischer Ebene: Im Oktober tritt das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) in Kraft, das Energy Sharing über bilaterale Peer-to-Peer-Verträge statt über eine juristische dritte Instanz wie einen Verein oder eine GmbH erlaubt. Für sonnnig eine freudige Entwicklung: „Das baut natürlich extrem viele Hürden ab. Und deswegen erwarten wir auch einen ziemlichen Boom an neuen Mitgliedern und das nehmen auch Energieversorgungsunternehmen wahr.“


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws).

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AI Summaries

TikTok, TikTok – Die Zeit läuft ab!

  • Wir stehen am Beginn eines anti-globalistischen Wirtschaftskriegs, dessen erstes Bauernopfer TikTok werden könnte.
  • Genau in diese Richtung deuten nun die vergangenen Freitag geäußerten Worte von US-Außenminister Mike Pompeo: Die USA müssten sich verstärkt um „die chinesischen Apps“ kümmern, die eine starke Bedrohung für US-Interessen darstellen würden.
  • Die chinesische App TikTok erfreut sich besonderer Beliebtheit und ist derzeit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt, auch in den USA.
  • Dass es zu einem wirtschaftspolitischen Konflikt zwischen den USA und China aber auch Europa kommt, scheint unausweichlich.
  • Derzeit sieht es aber eher nach Brechstange, Drohgebärden und harten Maßnahmen mit dementsprechenden Kollateralschäden aus, von denen TikTok das erste prominente Opfer im September werden könnte.

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