Im Zuge des European Forum Alpbach fand heuer der Tourismustag der WKO statt – im Fokus: die Zukunft des Tourismus und technologische Innovationen. Im Nachgang sprachen wir mit Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups & Tourismus, über den Innovationsbedarf der Branche. Bei der Weiterentwicklung der Tourismusstrategie möchte die Regierung auch auf das Know-how von Startups setzen. Hier soll ein Expertengipfel zu den Themen “Innovation und Digitalisierung” folgen.
Zudem haben wir über neue Entwicklungen in der Startup-Politik und Energiethemen gesprochen. Zehetner kündigt die Ergebnisse einer EcoAustria-Studie zum Dachfonds „in Kürze“ an. Zur EU-Rechtsform (EU Inc/28th Regime/ESSU): “Am Ende zählt eine Rechtsform, die Investoren weltweit akzeptieren”, so Zehetner. Zudem äußerte sie sich auch zu Kritik am Entwurf des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (EIWG), dessen Begutachtungsfrist am 15. August endete.
Um diese Themen geht es beim Video-Talk mit Elisabeth Zehetner
Tourismusstrategie & Startups
- Stakeholderprozess zur Weiterentwicklung von „Plan T“ startet.
- Schwerpunkte: Klimawandel, Digitalisierung/KI, Fachkräfte, soziale Nachhaltigkeit (Akzeptanz, Arbeitsbedingungen).
- Regierung will stärker auf Know-how von Startups setzen; Expertengipfel „Innovation & Digitalisierung“ angekündigt.
Startup-Politik & Finanzierung
- EcoAustria-Studie zum geplanten Dachfonds kommt „in Kürze“.
- Ziel: bessere Wachstumsfinanzierung für heimische Startups.
EU-Rechtsform (EU Inc/28th Regime/ESSU)
- Maßstab ist Investorenakzeptanz weltweit: „Am Ende zählt eine Rechtsform, die global funktioniert.“
Energie/ELWG
- Begutachtungsfrist endete am 15. August; laut Zehetner wird nachgeschärft, u. a. bei Netzentgelten.
- Gesetz soll Digitalisierungsschub bringen: dynamische Tarife & Peer-to-Peer-Stromverträge.
- Energiegemeinschaften bleiben zentral; B2B-Teilnahme grundsätzlich möglich (Vergünstigungen abhängig von Nähe/Verursachung).








