Künstliche Intelligenz stellt die Film- und Kreativbranche vor grundlegende Fragen. Kristina Sprenger, Schauspielerin und Vizepräsidentin der Initiative Urheberrecht, spricht im brutkasten-Talk darüber, wo KI heute bereits eingesetzt wird – von Stimmen bis hin zu digitalen Avataren – und warum viele Entwicklungen für Kreative unmittelbar relevant werden.
Viele Tätigkeitsfelder geraten spürbar unter Druck. Synchronarbeit, Voice-over-Jobs und Sprecherrollen können bereits realistisch nachgebildet werden. KI erzeugt diese Ergebnisse schnell und oft deutlich günstiger. Gleichzeitig werden künstlerische Leistungen als Trainingsmaterial verwendet. Die Urheber:innen erfahren davon meist nichts. Eine Beteiligung am Ergebnis erhalten sie ebenfalls nicht.
Damit künstlerische Arbeit auch in Zukunft fair behandelt wird, braucht es laut Sprenger klare Rahmenbedingungen. Die Schauspielerin fordert mehr Transparenz, eine eindeutige Kennzeichnung von KI-Inhalten und das Recht, der Nutzung eigener Werke zu widersprechen.
Darum geht es im Videotalk
- Wie KI heute schon Stimmen, Gesichter und ganze Figuren nachbildet
- Warum Synchronarbeit, Voice-over-Jobs und Sprecherrollen unter Druck geraten
- Welche Daten Kreative unbemerkt an KI-Modelle „liefern“
- Warum Urheber:innen oft weder informiert noch beteiligt werden
- Digitale Avatare, Deepfakes und die Grenzen des Persönlichkeitsrechts
- Welche Regeln und Kennzeichnungen es braucht, um Kreativität zu schützen
- Wie Streamingplattformen mit Vergütungen für Kreative umgehen
- Was die Initiative Urheberrecht fordert und warum das dringend ist








