Es war eines der zentralen Themen der diesjährigen invest.austria-Conference: der geplante Dachfonds. Während im Vorjahr noch darüber diskutiert wurde, warum Österreich einen solchen Fonds braucht, rückte heuer vor allem die konkrete Ausgestaltung in den Fokus.
Grundlage der Debatte war eine umfassende Eco-Austria-Studie, die im September präsentiert wurde. Sie empfiehlt unter anderem ein unabhängiges Management. Am Rande der Konferenz sprachen wir darüber mit Chairman of the Board von invest.austria, Nikolaus Futter
„Ich glaube, das Wichtigste ist das unabhängige Management – politisch unbeeinflusst und offen in der Investmentstrategie“, sagte Futter im brutkasten-Talk. Zudem erläutert er, warum er keine wesentlichen Hürden für institutionelle Investoren wie Pensionskassen oder Versicherungen sieht, in den geplanten Dachfonds zu investieren. Im Gespräch wird auch das deutsche Modell von KfW Capital thematisiert, das seit Monaten als mögliche Blaupause für den österreichischen Dachfonds diskutiert wird.
Um diese Themen geht es im Video-Talk
Dachfonds: Status, Struktur & Learnings aus Deutschland
- Warum die neue Studie des Ministeriums zeigt, dass Österreich beim Dachfonds „am richtigen Weg“ ist.
- Weshalb unabhängiges, politisch unbeeinflusstes Management der zentrale Erfolgsfaktor ist.
- Was Österreich konkret vom deutschen KfW-Wachstumsfonds lernen kann – vom Setup bis zur Einbindung großer Kapitalgeber.
Rolle institutioneller Investoren
- Warum Pensionskassen, Versicherungen & Stiftungen grundsätzlich investieren könnten, aber österreichische Produkte fehlen.
- Wie ein öffentliches Cornerstone-Investment (100–500 Mio. Euro) diese Investoren aktivieren soll.
- Weshalb regulatorische Hürden in Wahrheit kaum eine Rolle spielen.
Internationale Perspektive & Standortwirkung
- Wie das Kapital dennoch über Zielfonds in das heimische Innovationssystem zurückfließt – oft mit einem Multiplikatoreffekt.
- Warum der Fonds eine europäische Investmentstrategie benötigt und Österreich alleine zu klein wäre.







