Innovationsminister Peter Hanke spricht im brutkasten-Talk mit Herausgeber Dejan Jovicevic über die Bedeutung von Forschung und Technologie für den Standort Österreich und die über 100 Maßnahmen der „Industriestrategie 2035“. Um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu sichern, stellt das Ministerium in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro für die angewandte Forschung zur Verfügung, die als Hebel für weitere Investitionen wirken sollen. Der Fokus liegt dabei auf insgesamt neun definierten Schlüsseltechnologien, darunter Künstliche Intelligenz (KI) und Quantentechnologie.
Ein weiteres zentrales Anliegen ist der schnellere Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Hanke betont, dass die Entwicklung von Spinoffs und Startups aus Universitäten heraus durch gezielte Förderungen und etwa auch durch den von der Regierung geplanten Dachfonds stärker unterstützt werden muss. Zudem verweist er auf eine branchenübergreifende Initiative heimischer Infrastrukturunternehmen wie ÖBB, Asfinag, Flughafen Wien und Wiener Stadtwerke, um gemeinsam Innovationskraft zu bündeln. Angesichts immer kürzerer Produktzyklen sei Innovation für Unternehmen längst keine Kür mehr, sondern absolute Pflicht.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Industriestrategie 2035: Mit über 100 definierten Maßnahmen soll die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie und Wirtschaft gezielt gestärkt werden.
- Milliarden-Investment: Das Ministerium stellt eine Milliarde Euro für die angewandte Forschung und Entwicklung zur Verfügung.
- Fokus auf Schlüsseltechnologien: Zu den neun zentral geförderten Bereichen zählen unter anderem Künstliche Intelligenz und Quantenkommunikation.
- Forschungstransfer: Durch neue Förderstrukturen und einen Dachfonds soll die Gründung von Spinoffs und Startups aus dem akademischen Umfeld beschleunigt werden.
- Infrastruktur-Netzwerk: Kritische Infrastrukturunternehmen wie ÖBB und Asfinag vernetzen sich, um gemeinsam branchenübergreifende Innovationen voranzutreiben.
- Innovation als Pflicht: Laut Minister Hanke ist Innovation aufgrund immer kürzer werdender Entwicklungszyklen ein absolutes „Muss“ für den Wirtschaftsstandort.








