Econetix-Gründer: „Wir haben mittlerweile Projekte in 15 Ländern“

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Im aktuellen Climate Business Talk sind Paul Nimmerfall und Jakob Zenz vom Wiener Climate-Tech-Startup Econetix zu Gast. Das Unternehmen hat seine Seed-Finanzierungsrunde unlängst auf 4,5 Millionen Euro erweitert – eine der größten Finanzierungsrunden in der DACH-Region für ein Climate-Tech in dieser Phase.

Econetix versteht sich als globaler Carbon Asset Manager. Mit einem KI-gestützten Monitoring für Klimaschutzprojekte bringt das Startup neue Transparenz und Integrität in den Markt für CO2-Zertifikate. Über Satellitenbilder, Drohnen und Sensoren werden Daten in Echtzeit erhoben, die zeigen, wie viel CO₂ tatsächlich eingespart oder entfernt wird – sei es durch Aufforstungen, den Ausbau erneuerbarer Energien oder innovative Lösungen wie Solarlampen in afrikanischen Ländern.


Im Gespräch geht es um

Use-Cases & Märkte

  • Carbon Credits als neue Asset-Klasse: Einsatz in freiwilligen und regulierten Märkten.
  • Projektumsetzung aktuell in 15 Ländern, Fokus Afrika, Ausblick auf Südamerika und Südostasien.
  • Standorte in Wien, Abu Dhabi, Kampala; Expansion nach Asien und USA geplant.

Mensch & Technologie

  • KI-gestütztes Monitoring von Klimaschutzprojekten mit Satelliten, Drohnen und Sensoren.
  • Ziel: Transparenz, Integrität und Echtzeitdaten für CO₂-Vermeidung und -Entnahme.
  • Beispielprojekte: Solarlampen in Kongo, Aufforstung mit Biomasse-Monitoring.

Finanzierung & Wachstum

  • Erweiterte Seed-Finanzierungsrunde über 4,5 Mio. Euro – eine der größten im DACH-Climate-Tech.
  • Kapital für Internationalisierung, Teamaufbau und technologische Weiterentwicklung.
  • Aufbau eines erfahrenen Management-Teams mit Background in Investment Banking, Automotive & Sales.

Regulierung & Märkte

  • Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens: neuer regulierter Markt für CO₂-Zertifikate.
  • Compliance-Märkte in EU, USA und Middle East als Gamechanger.
  • Nachfrage groß, Herausforderung: Mangel an hochwertigen Projekten.

Zukunft & COP Brasilien

  • Ziele für 2026: Migration vom freiwilligen in den regulatorischen Markt, Umsatzwachstum.
  • Kooperationen mit Staaten und institutionellen Investoren.
  • Teilnahme an der COP in Brasilien: Dialog fördern, Projekte sichtbar machen, internationale Partner gewinnen.

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