24.10.2017

N26 kündigt Eintritt in den US-Markt an

Das Berliner FinTech N26 möchte 2018 seine Dienste auch in den USA anbieten. Eine Warteliste für potenzielle Kunden gibt es bereits.
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(c) N26: Die beiden Co-Founder Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal.

Das von zwei Wienern gegründete Berliner Startup N26 plant den Markteintritt in den USA. Ab sofort können US-amerikanische Kunden sich auf einer Warteliste eintragen, um Mitte nächsten Jahres ein Konto zu eröffnen. Ab dann wird N26 in den USA Girokonto, Karte, Überweisungen, Barabhebungen und ein speziell auf den US-amerikanischen Markt zugeschnittenes Kundenbindungsprogramm anbieten. Langfristig ist geplant, eine FinTech-Plattform mit weiteren Serviceleistungen für alle finanziellen Bedürfnisse von N26-Kunden zu schaffen. (Hier eine Brutkasten Analyse zum Geschäftsmodell von N26). Geplant ist, das Angebot für US-Kunden ähnlich dem Angebot für den europäischen Markt zu gestalten, wobei es zusätzliche Serviceleistungen, geben soll, die auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten sind.

In den USA wird N26 durch die N26 Inc. mit Sitz in New York tätig sein. Um die regulatorischen Rahmenbedingungen zu erfüllen, wird N26 US-Kunden Dienstleistungen über eine Partnerbank anbieten.

Organisches Wachstum für N26

In Europa hat N26 im August diesen Jahres, zweieinhalb Jahre nach dem offiziellen Markteintritt, die 500.000 Kunden-Marke erreicht. Dieses Wachstum sei laut dem Startup selbst primär organisch, basierend auf den Empfehlungen bestehender Kunden. Durch die Expansion in die USA möchte N26 zu einer globalen mobilen Bank werden.

Redaktionstipps

Die Bank der Zukunft

„Wir glauben, dass N26 Vorbildcharakter für die Bank der Zukunft hat. Überall auf der Welt sind Kunden offen für ein neues Banking-Erlebnis. Das Nutzerverhalten bei Millennials hat sich stark in Richtung mobil verändert,“ sagt Valentin Stalf, Gründer und CEO von N26. „Die USA sind ein spannender Markt für N26, der uns große Möglichkeiten eröffnet. Wir bieten einfaches, transparentes und zeitgemäßes Banking für alle Kunden, die nach einer modernen und mobilen Banking-Erfahrung suchen.“ Aus diesem Grund werde jedes Produkt von N26 als eine Mobile-First-Application entwickelt, wodurch das Smartphone zur neuen Bankfiliale wird.

Derzeit ist N26 in Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Slowakei und Spanien aktiv. Neben Li Ka-Shings Horizons Ventures and Valar Ventures haben Mitglieder des Zalando Management Boards, EarlyBird Ventures, Redalpine Ventures und weitere zusammen mehr als 55 Millionen US-Dollar in N26 investiert.

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GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten

Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
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Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.

Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.

GO SHANGHAI offen für alle Branchen

Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.

Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria

Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.

Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien

Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.

Fünf intensive Tage in Shanghai

Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.

Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent

GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
  • Bereits erfolgte Seed-Investition
  • Funktionierender Prototyp bzw. MVP
  • Einzigartiges Produkt oder Lösung
  • Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
  • Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern

Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.


GO SHANGHAI 2027 ist ein Programm des Global Incubator Network Austria (GIN), der gemeinsamen Initiative von Austria Wirtschaftsservice (aws) und Österreichischer Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), und Teil von GO ASIA. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Austria. Weitere Informationen zum aktuellen Call finden Startups hier: https://gin-austria.com/calls/goshanghai2027

Kontakt

Bei Fragen zu GO SHANGHAI oder zum Bewerbungsverfahren können sich Startups an folgenden Kontakt wenden:

My Yen Lau
Project Manager | GO ASIA
T +43 1 501 75 394
E [email protected] | [email protected]

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