29.11.2022

youbee: Steirisches Startup expandiert mit Lösung gegen Bienensterben in die USA

Das Startup youbee bei Klasdorf in Graz hat eine patentierte Heizfolie entwickelt, die Bienenstöcke gegen den Befall der Varroamilbe schützen soll. Das Unternehmen expandiert mittlerweile international.
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(c) youbee

Die Varroamilbe wird zunehmend zu einer existenziellen Gefahr für die Bienenpopulationen. Schätzungen zufolge sterben in Europa rund 20 Prozent der Bienenvölker durch den Befall. Die Bekämpfung der Milben erfolgt in der Regel mit chemischen Methoden, was allerdings zu Rückstände in Wachs und Honig führen kann. Einen völlig neuen Ansatz möchte das 2019 gegründete steirische Startup youbee gehen, das ein thermisches System zur Bekämpfung der Varroamilbe entwickelt hat und somit ein chemiefreies Imkern ermöglicht.

Wie das System von youbee funktioniert

Bei youbee handelt es sich um eine Heizfolie, die die Brutwaben gleichmäßig und exakt auf eine Temperatur von 42 Grad erwärmt. Die Varroamilbe wird ab einer Temperatur von 39 Grad stark geschädigt bzw. stirbt, während den Bienen und der Brut Temperaturen bis 43 Grad keinen Schaden zufügen, so das Startup.

Für die komplette Montage einer Heizfolie wird laut youbee außer einem Schraubendreher so gut wie kein Werkzeug benötigt. Der Montagezeitaufwand für eine Mittelwand liegt unter einer Minute. Durch die mögliche Vollautomatisierung des youbee Systems soll zudem der Zeitaufwand für die Behandlung der Bienen auf ein Minimum reduziert werden.

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Förderzusagen und Internationalisierung

Für die Entwicklung hat das Startup im Mai 2020 unter anderem eine Förderzusage der FFG erhalten und war zudem 2021 für den österreichischen Gründerpreis „Phönix“ nominiert. Im Jahr 2021 und 2022 wurden darüber hinaus drei Patente und ein Gebrauchsmuster zuerkannt. Diese sollen die Grundlage für die internationale Expansion bilden. Als die Hauptabsatzmärkte nennt das Startup neben der EU auch den nordamerikanischen Markt. Bereits im Jahr 2020 wurde dafür „youbee“ als Marke in der EU, USA und Kanada registriert. Zudem folgte laut „youbee“ im August eine Kooperationsvereinbarung mit einem der „größten Imker in den USA“. Im DACH-Raum zählt das Startup laut eigenen Angaben derzeit rund 1000 Kunden:innen. Um das youbee-System künftig noch bekannter zu machen, wird das Startup im Dezember eine Crowd-Funding-Kampagne starten.


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Secureo verkauft Sicherheitsprodukte wie Tresore. (c) Canva

Im Juni 2023 berichtete brutkasten über die Millionen-Insolvenz des Tiroler Security-Startups Secureo. Wie es seitens des aktuellen Managements heute heißt, trieben Managementfehler das Unternehmen im Sommer 2023 letztlich in die Schieflage, unter die Secureo mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung nun einen Schlussstrich zieht. Das Team rund um Geschäftsführerin Caroline Reinalter hatte die Führung des Unternehmens in dieser kritischen Phase übernommen.

„Durch konsequente Kostensenkungen in verschiedenen operativen Kernbereichen wurde das Unternehmen bereits erfolgreich stabilisiert“, heißt es von Secureo. Ein zentraler Baustein der neuen Effizienzstrategie sei eine umfassende Softwareumstellung in den kommenden Jahren, die die internen Prozesse nachhaltig optimieren werde.

Managementfehler in der Vergangenheit

Zum damaligen Zeitpunkt der Insolvenz wurden von Seiten des Unternehmens kaum Informationen bekanntgegeben. Heute begründet Secureo gegenüber brutkasten die Insolvenz mit kapitalintensiven Managementfehlern in der Vergangenheit. Das aktuelle Management stellt hierzu klar, dass es keine Verantwortung für die insolvenzauslösenden Faktoren der Vergangenheit trage.

Zuerst hohe Investments, dann Insolvenzverfahren

Secureo ist seit seiner Gründung 2014 von einer wechselhaften Geschichte geprägt. In seinen Anfangsjahren legte das Unternehmen als E-Commerce-Plattform für Sicherheitsprodukte ein rasantes internationales Wachstum hin, das von namhaften Investoren wie Hans Peter Haselsteiner mit Millionenbeträgen unterstützt wurde.

In den darauffolgenden Jahren kam es zu weitreichenden Veränderungen. Die Produktpalette wurde verkleinert: Mit der Marke secureo.at fokussierte sich das Unternehmen gänzlich auf Tresore, Safes und Waffenschränke. Mit dem erfolgreichen Sanierungsverfahren sei nun eine Expansion in den EU-Raum geplant

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