18.06.2024
WOOM

Kinderfahrrad-Scaleup holt sich Staatspreis Marketing 2024

Am Montagabend wurde im Rahmen des „Tag des Marketing 2024“ der Staatspreis Marketing verliehen. Das Kinderfahrrad-Scaleup Woom konnte sich dabei gegen 160 Einreichungen durchsetzen.
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© woom GmbH
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Das ursprünglich in Klosterneuburg und nun in Wien ansässige Startup woom zählt mit seinen Kinderfahrrädern zu den großen Aufsteigern der heimischen Startup-Szene. Die Bikes sind mittlerweile im Stadtbild omnipräsent. Zudem ist die Marke derzeit in über 30 Ländern vertreten und schrieb hierzulande bereits ein Stück Mobilitätsgeschichte. Seit 2021 ist im Technischen Museum in Wien nämlich das 500.000ste Fahrrad von woom ausgestellt (brutkasten berichtete).

woom setzt sich gegen 160 Einreichungen durch

Anlässlich des „Tag des Marketing 2024“ wurde woom am Montagabend nun mit dem Staatspreis Marketing ausgezeichnet. Das Wirtschaftsministerium (BMAW) verlieh den Preis bereits zum 16. Mal. Die Woom GmbH konnte sich dabei laut BMAW gegen 160 Einreichungen durchsetzen. Die Auszeichnung setzt einen Fokus auf die Nachhaltigkeit der Marketingstrategie.

„Mit dem Staatspreis Marketing prämieren wir innovative und strategische Marketing-Konzepte, die durch Qualität, betriebswirtschaftliche Relevanz, Exzellenz und Innovationsgrad in der Praxis erfolgreiche Umsetzungen aufzeigen“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler, die den Staatspreis überreichte.

Die Jury begründete die Auszeichnung für woom wie folgt: „Mit konsequenter, moderner Markenführung und einer fundierten Marketingstrategie, die mit „Product“, „Price“, „Place“ und „Promotion“ alle klassischen vier Ps umfasst, emanzipierte man die ursprünglich reine Produktmarke zu einer Dachmarke.

Weitere Sonderkategorien

Neben dem Staatspreis und den Nominierungen wurden von der Jury heuer drei Sonderpreise für besondere Marketingkonzepte vergeben. Und auch hier konnte ein heimisches Scaleup einen Erfolg für sich verbuchen. So erhielt der Wiener Schokoriegel-Hersteller Neoh den Sonderpreis Young Businesses für seine Kampagne „Voll enjoyen, nichts bereuen. NEOH das neue Naschen“.


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Der Marktplatz für generalüberholte Produkte refurbed erweitert sein Sortiment um eine neue Sparte: Vor Kurzem startete auf der Plattform die Kategorie für Musikinstrumente mit knapp 1.000 Akustik- und E-Gitarren von Marken wie Fender Japan, Tokai oder Greco.

Damit dehnt das Wiener Unternehmen sein Geschäftsmodell nach Smartphones, Laptops, E-Bikes und Kinder-Equipment auf ein weiteres Produktsegment aus. Nach Angaben des Wiener Scaleups entwickelte sich das Segment bereits in einer Testphase zur am schnellsten wachsenden Kategorie der Firmengeschichte.

Aufbereitung durch Spezialpartner

Die angebotenen Instrumente stammen von spezialisierten Partnerunternehmen, die gebrauchte Gitarren „in der Regel“ von Privatpersonen beziehen, technisch prüfen, reinigen und instand setzen, teilt das Unternehmen per Aussendung mit. Verschleißteile wie Schalter, Buchsen oder Potentiometer würden bei Bedarf ausgetauscht werden und neue Saiten aufgezogen.

Für Käufer:innen gelten dabei wie bei den elektronischen Produkten auch mindestens zwölf Monate Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Die durchschnittliche Preisersparnis gegenüber Neuware liegt laut Unternehmen bei 15 Prozent.

„Musikinstrumente sind dafür gebaut, Generationen zu begleiten. Trotzdem landen unzählige hochwertige Instrumente ungenutzt in Kellern oder auf Dachböden“, erklärt Peter Windischhofer, Co-Gründer und CEO von refurbed. Mit dem Einstieg in das neue Segment wolle man zeigen, „dass Refurbishment heute weit mehr leisten kann als bei klassischer Unterhaltungselektronik“.

Jedes Instrument erhält vor dem Verkauf ein professionelles Refurbishment. © refurbed

Schrittweiser Ausbau der Kategorie

In den kommenden Wochen soll das Angebot zunächst um Effektpedale und Verstärker erweitert werden. Im Anschluss ist die Aufnahme von Synthesizern sowie klassischen Instrumenten wie Geigen und Trompeten vorgesehen. Langfristig verfolgt refurbed das Ziel, sämtliche Musikinstrumente und musikbezogene Produkte auf seinem Marktplatz anzubieten.

„Unser Ziel ist es, immer mehr Produktkategorien für die Kreislaufwirtschaft zu erschließen und nachhaltigen Konsum dort möglich zu machen, wo ihn viele bislang noch nicht erwartet hätten“, so Peter Windischhofer zur Sortimentsstrategie von refurbed.

Laut Unternehmensangaben entwickelte sich die neue Kategorie bereits in der Testphase zum bislang erfolgreichsten Launch der Firmengeschichte und wachse aktuell doppelt so schnell wie das restliche Sortiment.

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