14.04.2021

Vor Coinbase-Börsengang: So turbulent liefen die Direct Listings bei Spotify, Slack & Co. wirklich ab

Coinbase startet heute an der Börse - über keinen klassischen IPO, sondern eine Direktplatzierung. Diese haben den Ruf, turbulenter zu sein. Wir haben uns angesehen, wie es bei Spotify, Slack, Palantir und anderen gelaufen ist.
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Spotify plant neues Feature.
Spotify plant neues Feature.

Die Erwartungen sind hoch für das heutige Debüt von Coinbase am Aktienmarkt: Es könnte einer der größten Börsengänge seit mehreren Jahren werden. Zumindest, wenn es nach der Unternehmensbewertung geht – und nicht nach dem aufgenommenen Kapital. Denn die größte US-Kryptobörse wird gar kein neues Geld aufnehmen. Beim Börsengang an der Nasdaq handelt es sich um kein traditionelles Initial Public Offering (IPO), sondern um ein Direct Listing, also eine Direktplatzierung der Aktien.

Diese Art des Börsengangs ist in den vergangenen Jahren unter Tech-Unternehmen zunehmend populär geworden. Bei einer Direktplatzierung werden keine neuen Aktien ausgegeben, sondern jene von Bestandsinvestoren auf den Markt geworfen. Diese unterliegen nicht, wie bei IPOs üblich, einer mehrmonatigen Haltefrist, sondern können ihre Anteile sofort verkaufen.

Für Unternehmen ist ein Direct Listing meistens kostengünstiger, da sie weniger stark auf die Dienste von Investmentbanken zurückgreifen müssen. Bei IPOs organisieren diese überlicherweise „Road Shows“, auf denen die Aktie Investoren angepriesen wird. Bei „Direct Listings“ nehmen sie nur eine beratende Rolle ein. Auch fallen einige Vorschriften weg, eine Direktplatzierung ist für das Unternehmen also weniger bürokratisch.

Keine Investmentbanken für Kurspflege bei Direct Listings

Allerdings haben Direct Listings den Ruf, dass gerade die ersten Handelstage oft etwas turbulent werden können. Dies hat vor allem zwei Gründe: Einerseits, dass Bestandsinvestoren ihre Aktien sofort verkaufen können. Werfen besonders viele ihre Anteile auf den Markt, bringt das den Kurs unter Druck. Andererseits sind bei klassischen IPOs die beauftragten Investmentsbanken häufig zur Stelle, wenn die Aktie zu stark fallen sollte. Sie betreiben „Kurspflege“, indem sie einspringen und selbst zukaufen. So soll es kürzlich auch geschehen sein, als der Deliveroo-Börsengang in London zum Flop wurde und Goldman Sachs zur Kursstützung kaufte. Bei Direct Listings fehlt diese Absicherung.

Soweit die herkömmlichen Annahmen – aber wie sah es bei den Tech-Unternehmen, die diesen Weg gewählt haben, in der Realität aus? Wir haben uns einige der bekanntesten Beispiele noch einmal angesehen.

Spotify: Volatil, aber deutlich im Plus

Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify war ein Pionier der Direktplatzierungen – und hat wohl damit zu ihrer Popularität in den vergangenen Jahren entscheidend beigetragen. Die Aktien starteten am 3. April 2018 an der New York Stock Exchange (NYSE). Diese hatte den Referenzkurs im Vorfeld mit 132 Dollar festgelegt. Der erste Preis lag dann um gut ein Viertel höher bei 165,90 Dollar. Im Gegensatz zu dem von der Börse festgelegten Referenzkurs kommt er bereits über Angebot und Nachfrage zustande.

Im Tagesverlauf stieg der Kurs dann noch bis auf 169 Dollar (plus 28 Prozent). Im Späthandel dürften manche Anleger ihre Gewinne aber gleich wieder mitgenommen haben. Der Kurs sank bis Handelsschluss wieder auf 149,01 Dollar. Das war immer noch ein Plus von knapp 13 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis. Spotify kam damit auf eine Bewertung von rund 26 Mrd. Dollar.

Der Handelstag verlief also durchaus volatil, aber endete letztlich mit einem deutlichen Plus. Heute, drei Jahre später, steht die Aktie übrigens bei 293 Dollar. Der Börsenwert von Spotify liegt damit bei 55 Mrd. Dollar.

Slack: Zwischenzeitlich 60 Prozent im Plus

Auch das Büro-Messenger-Unternehmen Slack wählte für seinen Börsengang den Weg der Direktplatzierung. Am 20. Juni 2019 war es dann soweit – die Aktie startete an der NYSE. Der im Vorfeld festgelegte Referenzkurs lag bei 26 Dollar pro Aktie. Das war wohl etwas niedrig angesetzt: Schon der erste Preis lag mit 38,50 Dollar um 46 Prozent weit darüber.

Zwischenzeitlich ging es für den Kurs bis auf 42 Dollar nach oben. Damit lag er in der Spitze mehr als 60 Prozent im Plus. Wie bei Spotify konnte allerdings auch die Slack-Aktie ihre Verlaufsgewinne nicht bis zum Handelsschluss halten. Sie beendete den Tag bei 38,62 Dollar – knapp unter dem ersten Preis. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens lag damit bei 20 Mrd. Dollar.

Wirklich gut lief die Aktie in weiterer Folge nicht. Im März vergangenen Jahres wurde sie vorübergehend sogar nur mehr mit knapp über 15 Dollar gehandelt. Im Dezember wurde dann bekannt, dass Salesforce Slack für 27,7 Mrd. Dollar kaufen wird. Die Transaktion soll bis zum zweiten Quartal 2022 abeschlossen werden. An der Börse ist Slack derzeit 24 Mrd. Dollar wert.

Palantir: Bewertung letztlich enttäuschend

Die umstrittene Datenanalyse-Firma Palantir ging im Vorjahr ebenfalls bei Direct Listing an die Börse. Zu den Kunden des von Peter Thiel und Alexander Carp gegründeten US-Unternehmens gehören Geheimdienste wie die CIA oder die NSA. Die Aktie startete am 30. September 2020 an der NYSE mit einem Preis von 10 Dollar in den Handelstag. Damit lag sie knapp 40 Prozent über dem vorher festgelegten Referenzpreis von 7,25 Dollar. Der war jedoch schon recht niedrig angesetzt worden – Beobachter hatten zuvor einen Referenzpreis von bis zu 11,50 Dollar erwartet.

Allerdings hatte Palantir für den Börsengang eine rechtliche Struktur aufgesetzt, die den Gründern über eine eigene Aktien-Gattung de facto die vollständige Kontrolle über das Unternehmen gesichert hat. Einfluss auf das Unternehmen durch Neuaktionäre wurde so weitgehend ausgeschlossen. Dies könnte die Nachfrage nach Palantir-Aktien doch etwas gedämpft haben. Für ein Direct Listing ungewöhnlich: Bestandsinvestoren mussten sich verpflichten, vorerst nicht mehr als 20 Prozent ihrer Anteile zu verkaufen. Der Rest musste mindestens bis zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2020 im Februar 2021 gehalten werden.

Der Aktienkurs stieg am ersten Handelstag dennoch bis auf 11,42 Dollar und beendete ihn bei 9,50 Dollar. Dies war ein Minus von fünf Prozent gegenüber dem ersten Preis, aber ein sattes Plus von 30 Prozent gegenüber dem Referenzpreis. Der Börsenwert des Unternehmens lag bei 17 Mrd. Dollar – ingesamt wohl eher enttäuschend, da Palantir in außerbörslichen Runden seit 2015 mit über 20 Mrd. Dollar bewertet worden war. Für die Aktionäre hat es sich dennoch ausgezahlt: Mittlerweile steht die Aktie jedoch bei 25,42 Dollar und die Marktkapitalisierung beträgt 46 Mrd. Dollar.

Asana: 30 Prozent Plus gegenüber Referenzkurs

Am selben Tag wie Palantir, also am 30. September 2018, ging auch das auf Organisations-Software spezialisierte Unternehmen Asana via Direct Listing an die NYSE. Die Aktie startete mit 27 Dollar rund 30 Prozent über dem Referenzpreis von 21 Dollar. Der Schlusskurs lag etwas darüber bei 28,80 Dollar. Damit wurde das Unternehmen, zu dessen Co-Foundern Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz zählt, mit rund 5,5 Mrd. Dollar bewertet. Derzeit steht die Aktie bei 34,51 Dollar, die Marktkapitalisierung liegt etwa bei 5,6 Mrd. Dollar.

Roblox: 45 Mrd. Dollar Bewertung

Erst vor wenigen Wochen stand die Direktplatzierung der Roblox-Aktien an – der brutkasten berichtete. Die auf Kinder und Jugendliche spezialisierte Videospiele-Plattform mit Sitz in San Meteo in Kalifornien wählte ebenfalls die NYSE als Handelsplatz. Der erste Preis lag mit 64,50 Dollar bereits massiv über dem Referenzkurs von 45 Dollar. Zu Handelsschluss stand die Aktie sogar bei 69,50 Dollar – ein Plus von 54 Prozent zum Referenzpreis. Der Börsenwert des Unternehmens lag damit bei rund 38 Mrd. Dollar. In den vergangenen Wochen ist die Aktie weiter gestiegen und steht nun bei 82 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei 45 Mrd. Dollar.

Fazit: Meist geht’s deutlich nach oben

Es zeigt sich also: Trotz einiger Volatilität – Probleme mit starken Kursverlusten hatte keines der Unternehmen bei den Direktplatzierungen ihrer Aktien. In den meisten Fällen ging es vielmehr deutlich nach oben. Wie aber insbesondere das Beispiel Palantir zeigt, kann man davon ausgehen, dass die Referenzpreise im Normalfall eher zu niedrig angesetzt werden. Insgesamt haben die Referenzpreise bei Direct Listings weniger Aussagekraft als die Angebotspreise bei klassischen IPOs.

Deutlich wird dies auch in der Ankündigung der Nasdaq zum Referenzpreis von Coinbase, der ebenfalls recht niedrig angesetzt zu sein scheint. Dort heißt es explizit, dass der Referenzpreis „KEIN Angebotspreis“ sei, „niemand hat Aktien zu diesem Preis gekauft oder verkauft. Der Eröffnungspreis wird auf Basis der Kauf- und Verkaufsorder in der Eröffnungsauktion der Nasdaq bestimmt“. Noch etwas deutlicher wird ein ungenannter IPO-Beobachter, den das Anlegermagazin Barron’s anlässlich des Palantir-Börsengangs zitierte: „Der Referenzpreis ist total nutzlos“.


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Marie Pierer, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore, und Nino Groß, Head of Brand & Communications bei Instahelp | © Niki Pommer
Marie Pierer, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore, und Nino Groß, Head of Brand & Communications bei Instahelp | © Niki Pommer

Bunt, warm, lebendig und offen: So beschreibt Instahelp seinen neuen Auftritt. Die 2015 gegründete Plattform für Online-Therapie und psychologische Beratung hat gemeinsam mit Studio Furore Logo, Typografie, Farbwelt, Fotografie und Illustration neu entwickelt. Entstanden ist laut Aussendung alles in Graz.

Der Auftritt soll laut Aussendung ein Gegenentwurf zur häufig cleanen und zurückhaltenden Ästhetik des Gesundheitsbereichs sein. Das in der Aussendung als „schnell“ beschriebene Logo rückt ein Kernattribut der Plattform ins Zentrum: den garantierten Erstkontakt mit Psycholog:innen binnen 24 Stunden.

Nino Groß, seit Jänner Head of Brand & Communications bei Instahelp, formulierte laut Aussendung den Markenauftrag, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Über sein Netzwerk kam er laut Aussendung mit Marie Pierer in Kontakt, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore. brutkasten hat bei beiden nachgefragt, was Gründer:innen und Marketingverantwortliche aus dem Projekt lernen können.

1. Die Marke laufend hinterfragen

„Man sollte wohl nie damit aufhören, seine Marke kritisch zu betrachten. Auch, wenn man etwas Ikonisches geschaffen hat“, sagt Groß. Spätestens wenn Markenelemente nicht mehr praktikabel oder im Kontext des Zeitgeists nicht mehr zielführend seien, sei es an der Zeit, etwas zu verändern.

Bei Instahelp sei die Ausgangssituation ideal gewesen: ein starkes Fundament und zehnjähriges Bestehen. „Die Grundidee war von Beginn weg, auf dem Bestehenden aufzubauen und es in die Zukunft zu tragen“, so Groß. Die Marke solle Strahlkraft über den Health-Bereich hinaus bekommen.

„Sei mutig.“: Der neue Auftritt von Instahelp soll laut Aussendung nicht klinisch oder distanziert wirken, sondern nahbar und selbstbewusst | © Studio Furore / Instahelp

2. Mit den W-Fragen beginnen

Als erste Best Practice nennt Groß die strategische Annäherung mit den wichtigsten W-Fragen: „Wozu machen wir das, wo wollen wir damit hin, welche Ziele soll die Marke erreichen, die sie bislang noch nicht erreicht hat?“

Pierer beschreibt den Ausgangspunkt ihrer Arbeit so: „Am Anfang steht für uns immer die Frage: Was wollen wir eigentlich vermitteln, wen wollen wir erreichen und was sollen Menschen fühlen, wenn sie mit der Marke in Berührung kommen?“

Darauf aufbauend entwickle Studio Furore ein Konzept mit einer klaren Herleitung. Daraus entstehe Schritt für Schritt die Brand Identity, von Logo, Farben, Typografie und Bildwelt bis hin zu Layoutsystem, Gestaltungselementen und Tonalität. Ziel sei ein Aha-Moment, „bei dem man versteht, warum etwas genau so gestaltet ist“.

3. Innen- und Außenperspektive zusammenbringen

Groß steuerte das Projekt in Abstimmung mit der Geschäftsführung und entwickelte das markenstrategische Konzept. Eingebunden waren außerdem die internen Design-Verantwortlichen, die den bisherigen Markenauftritt verantwortet hatten, sowie der CTO.

Diesen Mix zählt Groß zu den Best Practices des Projekts. Es gehe darum, jene, die den Markenkern gebaut haben, mit jenen zusammenzubringen, die ihn weiterentwickeln werden. „Diesen Wissenstransfer braucht es.“ Ebenso wichtig sei, offen und ohne Tabus zu diskutieren, was bleiben darf und was gehen muss. „Greift man die gesamte Identität an, ist das ein schmaler Grat.“

Dass die Entscheidungen im Unternehmen schnell fielen, hat Groß nach eigenen Angaben beeindruckt. Die Marke habe in ihrer Erscheinungsform seit zehn Jahren bestanden. „Von daher ist das keine kleine Intervention, wenn man an die gesamte Identität geht.“

4. Bei der Agentursuche das eigene Netzwerk nutzen

„Wir haben mehrere Angebote eingeholt, das sollte man immer“, sagt Groß. Ausschlaggebend sei im Endeffekt der persönliche Kontakt gewesen. Er kenne die Köpfe hinter Studio Furore schon lange und habe von ihnen nie etwas gesehen, das ästhetisch und handwerklich nicht auf sehr hohem Niveau gewesen sei.

Bei einem Mittagessen mit Pierer und Fotograf Kurt Bauer, der für die Bildwelt verantwortlich zeichnete, sei ihm nach ein paar Sätzen klar gewesen: „Die spüren die Marke.“

Startups und kleineren Unternehmen rät Groß, nach Möglichkeit persönliche Kontakte anzuzapfen, also Personen mit Erfahrung und guten Drähten in die Kreativwirtschaft. „Das spart einerseits Zeit und schützt vor Leerläufen. Andererseits ist es enorm wichtig für die qualitative Einschätzung.“

Der neue Markenauftritt von Instahelp: Die Bildwelt stammt von Fotograf Kurt Bauer | © Studio Furore / Instahelp

5. Konventionen brechen, wenn sie dem Ziel im Weg stehen

Die neue Marke tritt bunt und warm statt klinisch auf. „Ich sehe das eigentlich weniger als Mut, sondern vielmehr als Notwendigkeit“, sagt Pierer dazu. Psychische Themen seien gesellschaftlich schon stark mit Schwere und Unsicherheit behaftet. „Wie soll man Hoffnung vermitteln oder ein Gefühl des Aufatmens schaffen, wenn die Gestaltung genau diese Schwere noch verstärkt?“

Verharmlosen dürfe man das Thema dadurch nicht. „Aber ernst zu nehmen bedeutet nicht automatisch, dass etwas klinisch, kühl oder schwer aussehen muss.“ Dabei müsse jedes Element eine klare Bedeutung haben. „Es geht nicht einfach darum, ein schönes Logo oder eine bestimmte Farbe zu wählen. Die Gestaltung muss in sich stimmig sein und eine Geschichte erzählen.“

Für Pierer hat das Projekt auch eine persönliche Seite. In der Aussendung schildert sie, nach der Geburt ihres ersten Kindes selbst schwierige psychische Phasen erlebt zu haben. „Wenn ich damals von einem Angebot wie Instahelp gewusst hätte, wäre mir der Weg zur Unterstützung mit Sicherheit leichter gefallen.“

6. Mit kleinem Budget: wenige Dinge richtig machen

Startups mit kleinem Budget rät Pierer, sich am Anfang klar darüber zu werden, wofür man steht und was man vermitteln möchte. „Man braucht nicht sofort ein riesiges Branding oder unzählige Gestaltungselemente. Man braucht ein gutes Konzept.“

Ein durchdachtes Logo, eine passende Farb- und Typografiewelt und eine konsistente Bildsprache könnten schon viel bewirken. Pierer rät davon ab, Trends oder andere Marken zu kopieren, nur weil sie gerade gut funktionieren. Man solle herausfinden, was einen selbst besonders macht, und das konsequent sichtbar machen.

Außerdem solle das Erscheinungsbild flexibel bleiben und mit dem Unternehmen wachsen können. „Eine gute Markenidentität muss nicht von Anfang an riesig sein. Sie muss vor allem eine klare Idee haben.“

Die neue Markenidentität von Instahelp ist laut Aussendung inzwischen vollständig ausgerollt. Die Plattform arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 400 Psycholog:innen und hat bis dato rund 450.000 Beratungen durchgeführt.

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