14.01.2021

Twisto: UNIQA Ventures-Beteiligung holt sich 16 Millionen Euro – auch von Elevator Ventures

Das tschechische FinTech-Startup Twisto zählt zu den führenden mitteleuropäischen Buy Now Pay Later (BNPL) Anbieter. In einer aktuellen Finanzierungsrunde konnte sich Twisto nun ein 16 Millionen Euro Investment sichern.
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Twisto
Gründer und CEO Michal Šmída | (c) Twisto

Der Markt rund um „Buy Now Pay Later“ (BNPL)-Dienstleistungen ist derzeit heiß umkämpft. Neben Klarna gibt es eine Reihe weiterer Player am Markt. Einer von ihnen ist das tschechische FinTech Twisto, das zu den führenden Anbietern in Mitteleuropa zählt und über 500.000 Kunden in Tschechien und Polen verfügt. Dementsprechend wird Twisto auch als das „Klarna des CEE-Raums“ bezeichnet.

Twisto erhält Millioneninvestment

Twisto machte bereits in Österreich Schlagzeilen, nicht zuletzt aufgrund einer Beteiligung durch die Uniqa Insurance Group AG, die von Uniqa Ventures verwaltet wird. 2017 beteiligte sich der heimische Versicherungsriese damals im Zuge einer fünf Millionen Euro-Serie A-Runde.  Zudem konnte das FinTech im Mai 2019 in einer Series-B-Runde 14 Millionen Euro aufstellen – der brutkasten berichtete.

Rund eineinhalb Jahre später ging nun die nächste Finanzierungsrunde in Millionenhöhe über die Bühne. Wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung bekannt gab, konnte sich Twisto ein 16 Millionen Euro Investment unter dem Lead des börsennotierten australischen Payment Provider ZIP sichern. ZIP zählt selbst zu einem Weltmarktführer im BNPL-Bereich und erhielt erst letztes Jahr Unicorn-Status.

Als weitere Investoren springen unter anderem Elevator Ventures der Raiffeisen Bank International (RBI) ein. Wie es weiters heißt, beteiligen sich auch die Bestandsinvestoren wie Uniqa Ventures, Finch Capital, Velocity Capital und die ING Bank.

Die Benutzeroberfläche von Twisto | (c) Twisto

BNPL-Wachstumsmarkt und Coronakrise

Das frische Kapital soll in das weitere Wachstum am europäischen Markt und die Weiterentwicklung der Technologie fließen. Gründer und CEO Michal Šmída sieht für den BNPL-Sektor aufgrund der Coronakrise verstärktes Wachstumspotential: „COVID brachte erheblichen Rückenwind für den BNPL-Bereich, da sich die Einzelhandelsumsätze ins Internet verlagerten und die Kunden versuchten, ihre Cashflows besser zu verwalten. Die Verbraucher haben zunehmend festgestellt, dass sie keine Kredite aufnehmen oder teure Kreditkartenschulden anhäufen müssen, sondern ihre Ausgaben über mehrere Monate verteilen können.“

Maximilian Schausberger, Managing Director von Elevator Ventures, äußert sich in einem ersten Statement über die Beteiligung wie folgt: „Wir waren von der Einfachheit der Twisto-Lösung beeindruckt. Ihre starke Zugkraft in Mitteleuropa beweist, dass sie eine große Kundennachfrage in dieser Region bedienen. Wir freuen uns darauf, Twisto zu unterstützen, ihre Lösung auf weitere Märkte in Kontinentaleuropa zu bringen.“ Ob zu diesen Märkten auch Österreich zählt, ist bislang allerdings noch nicht bekannt.


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21bitcoin CEO & Co Founder Daniel Winklhammer. (c) 21bitcoin

Um den Menschen Bitcoin durch gezielte Aufklärungsarbeit näherzubringen, starten 21bitcoin aus Salzburg und terahash aus Augsburg eine Allianz. Ziel ist es, dass Bitcoin-Themen durch gemeinsame Formate, Community-Initiativen und Unternehmensberatung verständlicher und zugänglicher werden.

Die Kompetenzen beider Partner sollen bei der Allianz genutzt werden. 21bitcoin soll seine Expertise als Wealth-Plattform für den einfachen, sicheren Zugang zu Bitcoin einbringen. Terahash ergänzt dies durch Know-how im Bereich Bitcoin-Mining und der technischen sowie energiewirtschaftlichen Einordnung von Bitcoin.

Den offiziellen Startschuss der Allianz bildet eine gemeinsame Live-Podcast-Aufzeichnung im Rahmen des Branchenevents BTC Prague 2026. Daniel Winklhammer (21bitcoin) und Kristian Kläger (terahash) diskutieren dabei die Verbindung von Wealth- und Mining-Perspektiven sowie die Rolle des deutschsprachigen Raums im globalen Bitcoin-Ökosystem.

Fokus auf Bitcoin-Bildung

21bitcoin setzt einen klaren Fokus auf Bitcoin-Bildung, da komplexe Begriffe und technische Herausforderungen zu Unsicherheit führen und fundierte Entscheidungen erschweren würden. „Adoption gelingt nur mit Verständnis. Wir wollen Menschen die Werkzeuge geben, um Bitcoin nicht nur zu besitzen, sondern auch zu verstehen und auf Basis seriöser Informationen Investitionsentscheidungen zu treffen“, so Daniel Winklhammer, CEO von 21bitcoin.

Bei den „Werkzeugen“ setzt 21bitcoin auf neue Features, auf kontinuierliche, verständliche Aufklärung und entwickelt dafür eigene Formate wie Bücher, Reports und Podcasts, die Wissen einfach zugänglich machen und den selbstbestimmten Umgang mit Bitcoin ermöglichen sollen.

„Bitcoin ist längst kein reines Privatthema mehr“

Ein anderer Schwerpunkt der Allianz beschäftigt sich mit der Frage, wie auch Unternehmen eine eigene Bitcoin-Strategie entwickeln können, denn „Bitcoin ist längst kein reines Privatthema mehr“, wird seitens 21bitcoin festgehalten. Die Aufgabe von terahash soll es sein, Unternehmen von den ersten Grundsatzfragen bis zur konkreten Umsetzung zu begleiten. Das reicht vom Aufbau eigener Mining-Kapazitäten bis hin zur Nutzung günstiger und überschüssiger Energie.

Kristian Kläger, CEO von terahash, ergänzt: „Zwei inhabergeführte Unternehmen vereinen ihre Kräfte – mit ähnlicher DNA, dem gleichen Blick auf die Dinge und dem gemeinsamen Anspruch, Bitcoin-Themen inhaltlich stark und glaubwürdig nach außen zu tragen.“

Über 21bitcoin

21bitcoin ist eine Bitcoin-Wealth-Plattform mit Standorten in Salzburg, Wien und München. Das Unternehmen ermöglicht Privatkunden einen einfachen, sicheren und transparenten Zugang zu Bitcoin. Mit über 120.000 Nutzer:innen und einem abgewickelten Handelsvolumen von knapp 650 Millionen Euro zählt 21bitcoin zu den etablierten Anbietern im europäischen Markt.

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