27.04.2020

Tulipans: Food-Startup mit eigenem „2 Minuten 2 Millionen“-Stream

Das Startup Tulipans wird vor der "2 Minuten 2 Millionen"-Jury pitchen. Parallel dazu gibt es ein Public Viewing - freilich online.
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Tulipans
(c) Puls4 / Gerry Frank

Es gibt diverse Möglichkeiten, die Pitches in der Puls4-Gründershow vor der „2 Minuten 2 Millionen“-Jury mit zu verfolgen. So war es schon vor Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkungen üblich, schlichtweg den Fernseher einzuschalten. Eine Alternative dazu war ein Online-Stream, wie etwa jener des brutkasten. Die Kandidaten wiederum haben recht gerne eigene Public Viewings mit ihren Freunden, Kunden und Partnern veranstaltet. Das geht jetzt offensichtlich nicht – was das Startup Tulipans wiederum dazu bringt, eine eigene innovative Online-Lösung zu schaffen.

+++2 Minuten 2 Millionen-Voting: Wer ist dein Favorit in Folge 13?+++

Denn Tulipans ist am kommenden Dienstag, 28.4., bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast, um dort vor einer Jury zu pitchen. Geplant war ursprünglich, passend dazu am Abend ein eigenes Public Viewing zu veranstalten. Weil dies aber nicht möglich ist, verlagert das Startup die Offline-Party in die digitale Welt.

Tulipans startet Online-Viewing ab 21 Uhr

So wird die Ausstrahlung live übertragen, parallel dazu wird es ein eigenes Gewinnspiel geben. Die Sendung startet wie üblich um 20:15 auf Puls4. „Wir wissen nicht ganz genau wann wir an der Reihe sind, aber wir rechnen mit 21:30“, heißt es vom Gründerteam auf einer eigens eingerichteten Micropage: „Wir werden ab 21:00 live gehen. Damit die Wartezeit schnell vergeht, haben wir uns ein Programm für euch ausgedacht. Es zahlt sich also aus, ab 21:00 live dabei zu sein.“

Die Kanäle für die „2 Minuten 2 Millionen“-Party

Dem Startups zufolge kann die aktuelle „2 Minuten 2 Millionen“-Folge dann über die folgenden Kanäle angesehen werden.

  • Live oder online auf PULS 4 – zur Website
  • Facebook Live Event von Tulipans – zum Facebook Event
  • YouTube Live – dazu bekommen die Gäste eine Einladung, wenn sie sich sich registriert haben
  • Instagram Live – auf Instagram @tulipanscom und @paleolc folgen

Die Fans werden aufgerufen, nicht bloß selbst am Online-Event teilzunehmen, sondern auch Freunde einzuladen und das digitale Public Viewing über Social Media, Newsletter und ähnliches zu teilen.

==> Anmeldung und weitere Informationen zum Public Viewing unter diesem Link

Tulipans sucht Vertriebspartner

Das Food-Startup Tulipans, welches Produkte wie Keto Granola Nuss-Crunch, Keto Granola Kakao-Crunch, Keto Coffee, Keto Creamer (Butterpulver & MCT), MCT Pulver, Keto Cookie Bites mit Kakao-, Kokosnuss- und Himbeere-Geschmack und Haselnuss Kakao Creme (“Low Carb Nutella”) ohne Palmöl im Angebot hat, vertreibt seine Produkte unter anderem im eigenen Onlineshop.

Außerdem sind die Tulipans-Produkte bei  Reformhaus Prokopp (20 Filialen, ausgewählte Produkte), Shöpping.at und Amazon.de erhältlich. Und außerdem sind die „2 Minuten 2 Millionen“-Partner freilich weiterhin auf der Suche nach Vertriebspartnern. Wer diesbezüglich Interesse hat und die Produkte in seinen Shop aufnehmen möchte, kann sich unter diesem Link über weitere Details informieren.

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Die Gründer von versa: Jakob Logar, Maximilian Brehm und Elija Dentler (v. l.) | (c) webformance.agency

Ein schwieriges Kundengespräch, eine heikle Preisverhandlung oder eine verärgerte Kundin: Solche Situationen gehören in vielen Berufen zum Alltag. Doch wie bereitet man Mitarbeitende darauf vor? Klassische Kommunikationstrainings sind oft zeitaufwendig und bieten nur begrenzte Möglichkeiten, das Gelernte praktisch anzuwenden.

Genau hier setzt das Grazer Startup versa an. Das im Jänner 2026 gegründete Unternehmen hat eine KI-basierte Plattform entwickelt, mit der Mitarbeitende realistische Gesprächssituationen simulieren und anschließend individuelles Feedback erhalten können.

Gegründet wurde das Unternehmen von Jakob Logar, Elija Dentler und Maximilian Brehm. Die Idee entstand aus den beruflichen Erfahrungen der Gründer. Co-CEO Logar war rund 20 Jahre im Vertrieb tätig und absolvierte selbst zahlreiche Kommunikationstrainings. Diese seien zwar hilfreich gewesen, hätten aber meist nur wenig Raum für praktische Übungen geboten. „Da haben wir jetzt einfach gesehen, das was KI da möglich macht, ist eben diesen Flaschenhals der Rollenspiele aufzuheben“, erklärt Logar. Mitarbeitende könnten dadurch unabhängig von Trainer:innen oder Vorgesetzten Gespräche üben.

Von einem Forschungsprojekt zur KI-Plattform

Den Anstoß lieferte ein Forschungsprojekt am Grazer Know-Center. Dort wurde auf Anfrage der Medizinischen Universität Innsbruck untersucht, ob sich Arzt-Patienten-Gespräche mit KI simulieren lassen. Ein erster ChatGPT-Prototyp zeigte Potenzial, aber auch technische Grenzen.

Heute kombiniert versa verschiedene KI-Modelle für die Szenarioerstellung, Sprachinteraktion und Auswertung. Unternehmen können eigene Unterlagen und Kundenprofile einbinden, um möglichst praxisnahe Trainingssituationen zu schaffen.

Doch warum braucht es dafür eine eigene Plattform statt ChatGPT? „Die Magie liegt eigentlich in der KI-Architektur und in der Agent-Orchestrierung“, sagt Logar. Anders als bei der Nutzung eines einzelnen Sprachmodells sollen die KI-Personas konsistent bleiben und die Auswertungen vergleichbar sein.

Eigene KI-Basismodelle entwickelt das Startup nicht. Stattdessen setzt es auf eine flexibel aufgebaute Architektur. „Wir verwenden immer das beste Modell“, so Logar. Neue Technologien könnten dadurch einzelne Komponenten ersetzen, ohne die gesamte Plattform verändern zu müssen.

Eingesetzt wird versa derzeit vor allem beim Onboarding neuer Mitarbeitender. Diese können vom ersten Kundentelefonat bis zur Preisverhandlung unterschiedliche Gesprächssituationen trainieren.

Das KI-Trainingsgespräch selbst erfolgt dann im Look eines Video-Calls. (c) versa Training GmbH

14 zahlende Kunden und bereits profitabel

Nur wenige Monate nach der Gründung zählt versa laut Logar rund 14 zahlende Unternehmenskunden. Darunter befinden sich eine große Bank und einer der größten deutschen Versicherer. Als Zielgruppe sieht versa nicht ausschließlich Großkonzerne. Interessant sei die Plattform grundsätzlich für Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitenden in kundenorientierten Rollen, etwa im Vertrieb oder Kundenservice.

Der Weg vom ersten Interesse zum Vertragsabschluss sei allerdings nicht immer kurz. Besonders bei größeren Unternehmen würden rechtliche Prüfungen rund um den Einsatz von KI den Verkaufsprozess verlängern.

Finanziert wurde das Startup bislang ausschließlich aus Eigenmitteln. Das Stammkapital von 10.000 Euro brachten die drei Gründer selbst auf. Auf die Frage, wann das Unternehmen profitabel werden wolle, antwortet Logar: „Wir sind schon profitabel.“

Förderabsage als Wendepunkt

Ursprünglich hatte das Gründerteam auf eine aws-Seedförderung gehofft. Nach einem Pitch im Frühjahr 2026 folgte jedoch die Absage. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gründer ihre bisherigen Jobs bereits gekündigt. Trotz des Rückschlags beschlossen sie weiterzumachen. „Wir haben dann aber den Entschluss gefasst, weiterzumachen, weil die Idee so gut ist“, erzählt Logar. Die Absage habe das Team letztlich stärker auf den Markt fokussiert.

Aktuell ist versa in der Science Park Graz Academy und arbeitet im Grazer Unicorn. Zunächst will das Startup aus eigener Kraft weiterwachsen und einen mittleren sechsstelligen Umsatzbetrag erreichen. Für die spätere Skalierung werden Partner gesucht.

Dabei denkt das Team von Beginn an international. „Wir haben ja keine sprachlichen Restriktionen“, erklärt Logar. Erste Kunden aus Deutschland hat versa bereits gewonnen. Langfristig will das Unternehmen vor allem dort wachsen, wo der Bedarf an skalierbaren Kommunikationstrainings besonders groß ist.

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AI Summaries

Tulipans: Food-Startup mit eigenem „2 Minuten 2 Millionen“-Stream

  • Es gibt diverse Möglichkeiten, die Pitches in der Puls4-Gründershow vor der „2 Minuten 2 Millionen“-Jury mit zu verfolgen.
  • Oft veranstalten die Startups auch eigene Public Viewings. Das ist wegen der aktuellen Situation aber nicht möglich.
  • Tulipans veranstaltet daher online ein digitales Public Viewing.

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