21.09.2020

Trumps “America First”-Triumph mit TikTok

Wie geht es weiter mit TikTok? Und was bedeutet der ByteDance-Oracle-Deal für den Wahlkampf in den USA? Eine aktuelle Analyse von Mic Hirschbrich.
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Tik tok in den usa
Im TikTok-Wirtschaftskrieg zwischen USA und China geht die aktuelle Runde an Donald Trump. (c) Adobe Stock / gguy / beigestellt

Bemüht man die martialische Metapher um den kürzlich entfachten „Wirtschaftskrieg“ Trumps gegen China, so dürfte er die erste Schlacht für sich entschieden haben, sofern uns die Chinesen nicht noch in letzter Minute überraschen. Bis diesen Samstag US-Zeit hieß es noch, TikTok würde ab Sonntag aus den US App-Stores genommen werden. In letzter Minute segnete der US-Präsident dann doch noch einen Deal zwischen dem chinesischen Eigentümer ByteDance und amerikanischen Partnern ab.

Weshalb etablierte Wirtschaftsjournalisten dieses Startup wirtschaftlich in ihren Berichten immer noch nicht richtig ernst nehmen, bleibt ein Rätsel. Mutterkonzern ByteDance könnte heuer die 20 Milliarden Dollar Umsatz-Marke knacken. In Österreich wäre er damit mit der OMV und der Porsche Holding unter den drei größten Konzernen des Landes. Umgekehrt übernehmen viele Medien den Spin Trumps und Indiens vom angeblichen Datenschutz-Risiko der App (der brutkasten hatte dazu berichtet), auch der ORF in seiner gestrigen ZIB1, obwohl nie harte Beweise für diesen schweren Vorwurf vorgelegt wurden, die Basis sehr harter Eingriffe der USA in ein privates Unternehmen sind.

Der Deal ist vor allem gut für Donald Trump

Man kann dem US-Präsidenten nur gratulieren, denn aus seiner Sicht verlief diese erste Schlacht in seinem Sinne und dürfte seine Wahlkampagne pushen. Zunächst gingen mit Oracle und Walmart zwei Partner und Miteigentümer siegreich aus dem Bieterrennen hervor, die sich durchaus gut vermarkten lassen. Weil fast alle Medien, auch die sonst eher demokratisch ausgerichteten CNN und MSNBC, den Spin vom Datenschutz-Problem bei der beliebten App mittrugen, kann Trump nun eine echte Lösung für das vermeintliche Problem liefern.

Das 40 Milliarden Dollar schwere Oracle, das immer noch vom Mitgründer Larry Ellison gelenkt wird, soll künftig für die amerikanischen Daten verantwortlich zeichnen, alle diesbezüglichen Systeme übernehmen und so die US-Bürger künftig vor Datenmissbrauch durch China schützen. Dass Oracle das technologisch kann und ganz im Sinne der USA erledigen wird, wird niemand bezweifeln. Und, dass Ellison zu den wenigen Unterstützern Trumps unter den kalifornischen IT-Giganten zählt, passt sicher auch gut in seine künftige Erzählung. Mit Walmart wird man zwar keine 20 Prozent an TikTok halten, doch zusammen mit den bisherigen Großinvestoren wie Sequoia dürften alle US-Eigentümer zusammen deutlich über 50 Prozent an der App halten, der nächste Punkt für Trump.

Mit Walmart hat das Konsortium zudem so etwas wie amerikanische Identität mit in den Deal gebracht. Nicht-Amerikaner halten dieses Unternehmen bloß für einen großen Einzelhändler. Doch das 500 Milliarden Umsatz-Dollar schwere Handels-Flaggschiff ist auch der weltweit größte private Arbeitgeber mit über 2 Millionen Beschäftigten – eine amerikanische Institution – und hat mittlerweile ein ordentlich großes IT-Backbone und mächtige, hauseigene KI-Entwicklung – made in USA.

25.000 neue Arbeitsplätze und Milliarden für Bildung durch den TikTok-Deal

Dass mit dem Deal 25.000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen, klingt vielleicht übertrieben. Aber langfristig könnte diese Zahl durchaus erreicht werden, beschäftigen die größten vergleichbaren Online-Unternehmen global meist zwischen 30.000 und 40.000 Mitarbeiter. Sollten Technologie, Content-Betreuung und Vermarktung der amerikanischen Nutzer kurzfristig in den USA zusammengezogen werden, dürften es auch kurzfristig rasch über 10.000 neue Arbeitsplätze werden, mit denen der US-Präsident in der von Corona gebeutelten Wirtschaft als Erfolgsstory brillieren kann.

Und last but not least, hatte er von vorne herein klar gemacht, dass der amerikanische Staat von dem Deal profitieren müsse und eine 5 Milliarden Dollar Donation an einen Bildungsfond angekündigt. Dass TikTok selbst bis zuletzt davon nichts wusste und auch unklar ist, ob so eine Forderung rechtlich gedeckt ist, stört kaum noch jemanden. Man nimmt Trump die Erzählung in dieser Schlacht längst ab, seine Fans sehen ihn wieder als „Macher“.

Mit dem TikTok-Deal werden starke Signale gesetzt

Wer für den Präsidenten ist und republikanisch wählt, wird belohnt. Dieses Signal sendet Trump mehr als deutlich aus. Nicht bloß, weil mit Larry Ellison ein offener Unterstützer des Präsidenten zum Zug kam. Noch wichtiger scheint, dass der Cloud-Dienstleister AWS von Amazon Gründer und Intim-Feind Jeff Bezos nicht profitierte, der laut diversen Medienberichten auch an einem Deal bastelte.

Der zweite große Profiteur dürfte der Bundesstaat von Greg Abbott sein. Der republikanische Gouverneur von Texas könnte sowohl das neue TikTok Headquarter bekommen (der bisherige US-Standort lag in L.A.), als auch den 5 Milliarden Dollar schweren Bildungsfonds. Doch auch das wird nicht viele Kritiker am Deal hervorlocken können, denn es macht sachlich durchwegs Sinn. Mit der Hauptstadt Austin hat Texas sowas wie einen kleinen Rivalen zum Silicon Valley geschaffen. Das eine ist in Kalifornien gelegen, sündteuer und überwiegend demokratisch eingestellt. Zweiteres wurde durch sein Tech-Festival South by Southwest bekannt und ist mittlerweile ein deutlich günstigerer und beliebter Standort mit vielen wachsenden Startups und Scaleups.  

Österreich Zuerst

Der TikTok-Deal mag datenschutzrechtlich und weltpolitisch unterschiedlich eingeordnet werden. Doch zweifelsfrei ist es ein Deal der Marke „America First“, strotzt er doch vor Protektionismus und sogar einer Art Zwangsbeteiligung mit Übersiedlung aus vorgegebenen Schutzinteressen für die US-Bevölkerung.

Österreichern mag der Spruch abgewandelt bekannt vorkommen. Das 1993 von Jörg Haider und der FPÖ durchgeführte Volksbegehren mit dem Titel „Österreich Zuerst“ hatte immerhin rund 417.000 Unterzeichner. Die Forderungen des Volksbegehrens hätten aus Trumps Feder stammen können: Von der Verfassungsbestimmung, wonach Österreich kein Einwanderungsland sei, bis zur Schaffung eines ständigen Grenzschutzes und der Ausweisung straffällig gewordener Einwanderer und solcher, die das Sozialsystem missbrauchten, gab es Ähnlichkeiten zu genüge.

Und noch eine frappierende Ähnlichkeit besteht zwischen Donald Trump und dem begabten österreichischen Populisten, der 2008 bei einem Autounfall ums Leben kam: Beide hatten und haben große Medien gegen sich, die sich regelrecht an ihnen abarbeiteten, ihnen falsche Angaben oder sogar Korruption vorwarfen. Und beide schienen dennoch von genau dieser Gegnerschaft zu profitieren und damit Wahlsiege einzufahren. Beide nutzten ein wachsendes Misstrauen gegen die von ihnen so benannten „Main-Stream-Medien“ und obwohl beide demselben angehörten, gewannen und gewinnen sie vom „Kampf gegen das Establishment“. Es mag ein Zufall sein, aber nicht ganz unwahrscheinlich ist die These, dass Jörg Haider sich Anleihe für „Österreich Zuerst“ in den USA nahm, wohin er bekanntlich zu Studienzwecken immer wieder reiste.

Trump ein unterschätzter „America First“-Stratege?

Sieht man Berichte über Trump in den sozialen Medien und liest man Kommentare über ihn in durchwegs seriösen Zeitungen, könnte man den Glauben an seine Zurechnungsfähigkeit verlieren. Die Art wie er Fakten verdreht, einen infantil einfachen Demenz-Test als Glanzleistung verkauft oder zuletzt Österreich als „fernes Land explodierender Bäume“ beschreibt, machen es schwer, ihn richtig ernst zu nehmen. Andererseits: Die Art, wie er den ersten Wahlkampf souverän gewann und auch jetzt den zweiten taktisch anlegt und hoch strategisch vorzugehen scheint, muss die Frage aufwerfen, ob er der unterschätzteste US-Präsident ist oder Berater und Unterstützer um sich hat, die wir nicht kennen. Und letztere tauscht der US-Präsident bekanntlich mit einem derart hohen Tempo, dass nur den echten US-Kennern die Namen der gegenwärtigen Berater im Weißen Haus überhaupt bekannt sind.

Hinter dem so simpel anmutenden „America First“ Slogan, der schon die erste „Make America Great Again“-Kampagne begleitete, steht jedenfalls eine starke amerikanische Strömung. Sie steht außenpolitisch für Anti-Interventionismus, Isolationismus und wirtschaftlichen Protektionismus.

Der demokratische Präsident Wilson nutzte den Slogan als erstes 1915, bevor die USA in den Ersten Weltkrieg eintraten. In den 30-er Jahren wurde es der Slogan der US-Sympathisanten des Nationalsozialismus. Und eine Organisation, die sich Anfang der 40-er Jahre gegen eine Beteiligung der USA am Zweiten Weltkrieg formte, nannte sich AFC (America First Committee). Als einer ihrer bekanntesten Unterstützer galt Auto-Pionier Henry Ford. Bis heute fielen extrem-rechte und anti-interventionistische Gruppen damit auf, sich mit diesem Slogan zu identifizieren.

Ist TikTok ein „America First“-Opfer?

Und schließlich gibt es die sogenannte „America First Policies“, eine 2017 gegründete Nonprofit-Organisation, die explizit Donald Trump unterstützt. Bei seiner Antrittsrede 2017 versprach Trump schließlich dem amerikanischen Volk: Fortan werde es nur noch „America First“ heißen. Als einzelne Mitglieder der Organisation mit Rassismus und Nazi-Sympathie auffielen, mussten sie getauscht werden und es wurde nach außen hin leiser um diesen Think-Tank.

Doch kühl analysiert, scheint Trump nach seinem außenpolitischen und vor allem militärischen Rückzug aus vielen Gebieten der Welt, mit TikTok eine neue Welle an „America First“-Policies gestartet zu haben. Und abhängig vom Ausgang der Wahl, dürften noch etliche weitere folgen.

Über den Autor

Mic Hirschbrich ist CEO des KI-Unternehmens Apollo.AI, beriet führende Politiker in digitalen Fragen und leitete den digitalen Think-Tank von Sebastian Kurz. Seine beruflichen Aufenthalte in Südostasien, Indien und den USA haben ihn nachhaltig geprägt und dazu gebracht, die eigene Sichtweise stets erweitern zu wollen. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hirschbrich das Buch „Schöne Neue Welt 4.0 – Chancen und Risiken der Vierten Industriellen Revolution“, in dem er sich unter anderem mit den gesellschaftspolitischen Implikationen durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt.

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Fawks AI
© LinkedIn/Canva - Neha Agarwal, Co-Founderin Fawks AI.

Eigentlich geht es hier nicht um ein Startup aus Indien, aber dennoch muss es kurz erwähnt werden: über 86 Millionen US-Dollar Umsatz, eine geschätzte Firmenbewertung von 200 Millionen US-Dollar, 500 Mitarbeiter:innen. Und das gebootstrapped. Das ist die Geschichte des indischen Proptech Housiey. Gegründet wurde es 2016 von Neha Agarwal und ihrem Bruder Ankit.

Problem Intransparenz

Der Ausgangspunkt der Geschwister damals war ein Markt, in dem es zwar viele Immobilienportale gab, aber es aufgrund laxer Regulierung immer wieder zu Fällen kam, in denen Makler:innen Objekte zu Preisen anboten, die vom tatsächlichen Endpreis stark abwichen. Auch Angaben zu Steuern, Regulierung und Mindestpreisen fehlten und Käufer:innen zahlten häufig zu viel für Immobilien.

Darin sahen die beiden eine Marktlücke. So bauten sie eine Plattform, auf der Bauträger direkt vertreten sind. Ihr Bruder übernahm als CEO den Vertrieb, Agarwal verantwortete die gesamte Technik. Dazu gehörte die Suchmaschinenoptimierung, die die heute in Wien lebende Gründerin als einen der Eckpunkte für den investorenlosen Erfolg nennt. „Housiey sollte bei Google gut ranken, ohne viel Geld für Werbung auszugeben. Das war noch vor dem KI-Zeitalter“, sagt sie. Außerdem entwickelte Agarwal den Anmeldeprozess für Nutzer:innen und setzte zu Beginn auf YouTube-Kanäle, um Immobilien zu präsentieren.

Der andere zentrale Faktor für Erfolg war die Transparenz: Nutzer:innen sollen alle Informationen zu einer Immobilie in einem durchgängigen Ablauf sehen können, vollständig und korrekt. „Das schafft Vertrauen und sie tappen nicht in eine Falle“, so Agarwal.

Von Indien nach Österreich: Fawks AI entsteht

2012 endete das Kapitel Indien und die Founderin kam für einen Job bei den Vereinten Nationen nach Österreich (IAEA). Eigentlich war ein Aufenthalt von sechs Monaten geplant, doch sie blieb, wechselte danach in einen Job bei einem anderen Unternehmen und kündigte dort schließlich, um gemeinsam mit COO Arun Gaurav Fawks AI in Wien zu gründen.

© zVg – Neha Agarwal und Arun Gaurav.

Das Wiener KI-Startup entwickelt eine eigene Speech-Engine zur Kundenkommunikation: eine KI, die Telefonanrufe im Kundensupport wie ein Mensch führen soll und sich an Unternehmen richtet. Erste Tests mit zahlenden Kund:innen laufen bereits.

aws-Förderung

Dafür erhielt das Startup eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro von der Austria Wirtschaftsservice (aws) im Rahmen des Förderprogramms aws Preseed | Deep Tech. Damit soll die Kerntechnologie mit dem Codenamen HIVE vom Konzept zu einem produktionsreifen Prototyp weiterentwickelt werden. Im vergangenen Jahr wurde Fawks AI zudem für den ersten Venture-Cake-Jahrgang von weXelerate, dem Wiener Startup-Accelerator, als eines von acht Startups bei 150 Bewerbungen ausgewählt. Ein möglicher Grund dafür: eine sprachliche Besonderheit von Fawks AI.

„Wir haben festgestellt“, präzisiert Agarwal, „dass es bei der deutschen Sprache auf den Dialekt ankommt, etwa Vorarlbergerisch oder Wienerisch. Im Benchmarking lag die Erkennungsrate nur bei 68 Prozent. Wir haben überall gesucht, aber kein Spracherkennungsmodell gefunden, auch nicht in Europa, sondern nur US-Modelle. Wenn ein Anruf zum Beispiel eine Bankangelegenheit betrifft und eine IBAN genannt wird, wird die Nummer nicht korrekt erkannt, und der nächste Workflow wird nicht ausgelöst. Viele große Unternehmen können KI deshalb nicht richtig einsetzen, weil die Spracherkennung nicht gut genug ist.“

Deswegen deckt Fawks AI Standarddeutsch, Wienerisch und Österreichisch-Bairisch ab, und adressiert auch Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache, sondern in der Schule gelernt haben. Künftig möchte man noch Schweizerdeutsch in die Anwendung implementieren.

Damit ist Fawks AI nicht allein und bewegt sich hierzulande in einem Feld, mit großer Konkurrenz wie fonio, KI-Note oder NeedNect. Doch es gibt einen Grund, warum man sich für Wien entschieden hat.

„Ernst genommen“

„Österreich hat uns ernst genommen, bevor es andere taten“, sagt Agarwal. „Die Förderung ist ein Signal, dass die aws bereit ist, anspruchsvolle Ingenieursprobleme zu unterstützen, nicht nur Anwendungen. Europäische KI-Infrastruktur lässt sich nicht mit amerikanischen Standardwerkzeugen aufbauen. Das hat die aws verstanden, und ihre Jury ebenso. Wir sind dankbar für das Vertrauen.“

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Trumps “America First”-Triumph mit TikTok

  • Bemüht man die martialische Metapher um den kürzlich entfachten „Wirtschaftskrieg“ Trumps gegen China, so dürfte er die erste Schlacht für sich entschieden haben, sofern uns die Chinesen nicht noch in letzter Minute überraschen.
  • Bis diesen Samstag US-Zeit hieß es noch, TikTok würde ab Sonntag aus den US App-Stores genommen werden.
  • In letzter Minute segnete der US-Präsident dann doch noch einen Deal zwischen dem chinesischen Eigentümer ByteDance und amerikanischen Partnern ab.
  • Das 40 Milliarden Dollar schwere Oracle, das immer noch vom Mitgründer Larry Ellison gelenkt wird, soll künftig für die amerikanischen Daten verantwortlich zeichnen, alle diesbezüglichen Systeme übernehmen und so die US-Bürger künftig vor Datenmissbrauch durch China schützen.
  • Mit Walmart hat das Konsortium zudem so etwas wie amerikanische Identität mit in den Deal gebracht.
  • Sollten Technologie, Content-Betreuung und Vermarktung der amerikanischen Nutzer kurzfristig in den USA zusammengezogen werden, dürften es auch kurzfristig rasch über 10.000 neue Arbeitsplätze werden, mit denen der US-Präsident in der von Corona gebeutelten Wirtschaft als Erfolgsstory brillieren kann.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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