10.07.2020

Sony investiert 250 Millionen Dollar in Fortnite-Macher Epic Games

Fortnite machte epic Games innerhalb kurzer Zeit zu einem namhaften Player in der Gaminig-Branche. Nun investiert Sony in das Unternehmen.
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Fortnite von Epic Games
Fortnite - eine Erfolgsgeschichte der Gaming-Branche. (c) Epic Games

Sony und Epic Games, Inc. verküdnen in einer gemeinsamen Presseuassendung, dass Sony eine strategische Investition in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt hat, um über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Sony eine Minderheitsbeteiligung an Epic zu erwerben. Epic Games gilt als eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre in der Gaming-Branche. Der Abschluss der Investition unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.

Epics Fortnite-Erfolgsgeschichte

Epic Games wurde im Jahr 1991 gegründet ein feiert seitdem Erfolge wie Fortnite, Unreal, Gears of War, Shadow Complex und die Infinity Blade-Reihe. Zudem steht das Unternehmen hinter der Unreal-Engine, welche unter unrealengine.com kostenlos verfügbar ist.

Epics Erfolgsspiel Fortnite hat weltweit über 350 Millionen User, die 2,5 Milliarden virtuelle Freundschaften geschlossen haben. Das Unternehmen  hat über 2.200 Mitarbeiter in 35 Büros weltweit. Der Hauptsitz leigt in Cary, North Carolina. Das Spiel Fortnite setzt dabei in punkto Monetarisierung gekonnt auf das Freemium-Modell: Das Spiel per se ist gratis – für zusätzliche Inhalte muss man jedoch bezahlen. 

Was Sony und Epic gemeinsam planen

Die Investition „festigt eine bereits enge Beziehung zwischen den beiden Unternehmen und bekräftigt die gemeinsame Mission, den Stand der Technik in den Bereichen Technologie, Unterhaltung und sozial vernetzte Online-Dienste voranzutreiben“, heißt es weiter in der Presseaussendung.

 

Im Rahmen der Investition möchten die beiden Unternehmen „ihre Zusammenarbeit auf Sonys führendes Portfolio von Unterhaltungsgeräten und -technologien sowie auf Epics soziale Unterhaltungsplattform und sein digitales Ökosystem auszuweiten, um einzigartige Erlebnisse für Konsumenten und Kreative zu schaffen“.

Fortnite als Beispiel für technische Innovation

„Epics leistungsstarke Technologie in Bereichen wie der Grafik stellt Epic mit der Unreal Engine und anderen Innovationen an die Spitze der Entwicklung von Game Engines. Es gibt kein besseres Beispiel dafür als das revolutionäre Unterhaltungserlebnis, Fortnite“, sagte Kenichiro Yoshida, Chairman, President und CEO der Sony Corporation: „Durch unsere Investition werden wir Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit mit Epic sondieren, um die Verbraucher und die Industrie im Allgemeinen zu begeistern und ihnen einen Mehrwert zu bieten, nicht nur im Spielebereich, sondern auch in der sich schnell entwickelnden digitalen Unterhaltungslandschaft.“

„Sony und Epic haben beide Unternehmen an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie aufgebaut, und wir teilen die Vision von sozialen 3D-Echtzeit-Erlebnissen, die zu einer Konvergenz von Spielen, Film und Musik führen. Gemeinsam sind wir bestrebt, ein noch offeneres und zugänglicheres digitales Ökosystem für alle Verbraucher und Content-Ersteller gleichermaßen aufzubauen“, ergänzt Tim Sweeney, Gründer und CEO von Epic, in Bezug auf die gemeinsamen Pläne nach dem Investment.

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Lilly Eichinger, Gründerin und CEO von Satellives: Der erste Flug ihres modularen Satelliten ist für Q1 2029 geplant. | (c) brutkasten / Haris Dervisevic

Wer heute im All etwas anderes vorhat als Erdbeobachtung oder Kommunikation, stößt schnell an eine Wand. „Wenn du irgendetwas im All machen willst, egal ob Experimente, Manufacturing, Datenspeicherung oder eine Plattform für Quantenkommunikation, dann hast du keine Infrastruktur“, sagt Lilly Eichinger, Gründerin und CEO von Satellives. „Es gibt kaum Plattformanbieter.“ Bisher führe der Weg für solche Missionen im Wesentlichen über die ISS. Deren Betrieb soll 2030 enden, kommerzielle Nachfolgestationen sind in Entwicklung, aber noch keine im Regelbetrieb.

In diese Lücke will das Tullner Startup. Der Ausgangspunkt war das Ergänzungsstudium Extended Studies on Innovation am Innovation Incubation Center (i²c) der TU Wien, wo Eichinger die Idee entwickelte. Kunst und Philosophie hatte sie vor ihrem Physik- und Architekturstudium in Wien studiert.

Der Leporello-Satellit

Das Produkt ist ein flacher Satellit, der aus einzelnen Einheiten besteht: den Tiles, jede fünf Zentimeter hoch und etwa so groß wie eine Pizzaschachtel. „Es sieht aus wie Kacheln, im Grunde wie Solarpaneele, die sich im Orbit entfalten“, sagt sie. „Aber es sind keine Solarpaneele. Es sind voll funktionsfähige Satelliten.“

Der Kniff steckt im Scharnier. Die Einheiten sind verbunden und übereinander gestapelt, ähnlich einem Leporello. Gestapelt passen sie in einen handelsüblichen CubeSat-Dispenser, was die Startkosten drückt. Im Orbit entfalten sie sich zu einer langen Kette: „Wir nennen sie Mosaics Satellites.“

Ein Mosaic von Satellives | (c) Satellives

Der technische Kernclaim betrifft Energie. Pro Einheit könne man bei gleichem Gewicht viermal so viel Energie speichern wie ein durchschnittlicher CubeSat, sagt Eichinger. Der Wert beruht auf eigenen Berechnungen und ist im Flug nicht demonstriert. „Das Einzige, was es im All unbegrenzt gibt, ist Energie.“ Nur lasse sie sich kaum nutzen: Bei CubeSats sei nicht das Einsammeln das Problem, sondern der fehlende Platz für Batterien. Wer energiehungrige Missionen fliegen wolle, habe deshalb nur schlechte Optionen. „Entweder du baust einen 50-Millionen-Dollar-Satelliten, was fast niemand kann, oder du kannst es nicht.“

Dazu kommt Modularität. „Die meisten Satelliten sind One-Trick-Ponys“, sagt Eichinger. An die Plattform lassen sich dagegen Produktionsboxen andocken. Zwei Tiles würden nach ihrer Rechnung reichen, um einen kleinen 3D-Drucker dauerhaft zu versorgen und gleichzeitig als Plattform für Quantenkommunikation oder Datenspeicherung zu dienen.

Flache Satelliten an sich sind nicht neu, das räumt Eichinger ein: Starlink stapelt sie längst, weil sich so Startkosten sparen lassen. Neu sei die Kombination aus flachem Formfaktor und echter Modularität. Das Patent dafür ist nach ihren Angaben bei der WIPO und in Österreich angemeldet, zunächst bewusst auf ihren Namen und nicht auf die Gesellschaft. Ende Juli wurde es an die Gesellschaft übertragen. Ab einem gewissen Punkt, sagt sie, mache staatsnahe oder fremdgehaltene IP ein Unternehmen für Investor:innen unattraktiv.

Gegen den Hype

Rechenzentren im Orbit sind für Satellives selbst ein Zielmarkt. Beim Hype darum bremst Eichinger trotzdem. „Alle sagen: Bringt die Datenspeicher ins All, dort ist es kalt. So funktioniert das nicht.“ Kühlung sei auch oben nötig. Wäre das der einzige Punkt, sagt sie, bräuchte es den Orbit gar nicht: „Warum bringt man die Daten dann nicht in die Arktis? Dort kann man sie kühlen.“ Der größte Engpass sei das Wärmemanagement: Im Vakuum lasse sich ein Rechenzentrum nur schwer kühlen. Dazu kämen Verarbeitung und Downlink per Laserkommunikation, beides brauche kontinuierlich hohe Energie. Ein riesiges und künftig sehr relevantes Geschäftsfeld sei es dennoch.

Satellives-Gründerin Lilly Eichinger im Gespräch mit brutkasten-Chefredakteur Martin Pacher. (c) brutkasten / Haris Dervisevic

Verglühen lassen will sie nichts. „Wir planen, zu 100 Prozent nachhaltig zu operieren.“ Der übliche Wiedereintritt am Missionsende erzeuge giftige Gase. „Okay, nicht ein einzelner CubeSat. Aber wenn es eine Million sind oder zehntausend im Jahr, dann summiert sich das.“ Beschädigte Tiles sollen stattdessen über einen Reentry-Service zurückkommen und recycelt werden.

Kapitalbedarf

Firmensitz ist Tulln, weil Satellives über das AplusB-Scale-up-Programm vom accent Inkubator begleitet wird, bis Ende Januar 2027. Das Headquarter soll langfristig in Wien liegen. Das Kernteam umfasst laut Website vier Personen: neben Eichinger als CEO ein Technical Co-Founder, ein Operations Co-Founder und eine weitere Person im Bereich Operations.

Der Kapitalbedarf: rund 1,6 Millionen Euro für 18 Monate. Die Hälfte davon soll aus Förderungen und von Business Angels kommen. „Wir arbeiten da gerade wirklich zehn Stunden am Tag dran“, sagt Eichinger. Erst mit dem Geld könne man Ingenieur:innen einstellen und vom Prototyping in den echten Bau wechseln. Dazu sucht das Startup 25.000 bis 50.000 Euro für die Patentanmeldung in weiteren Ländern.

Das Ziel: zwei Einheiten, erste On-Orbit-Demonstration in Q1 2029, die bereits Pilotkund:innen bedienen soll. Das Fernziel formuliert sie größer. „Österreich kann für Space das werden, was Estland für die Digitalisierung ist. Es ist ein kleines Land, niemand hätte erwartet, dass Estland zum digitalen Hub wird. Aber sie sind es geworden, und sie rocken es.“

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AI Summaries

Sony investiert 250 Millionen Dollar in Fortnite-Macher Epic Games

  • Sony und Epic Games, Inc. verküdnen in einer gemeinsamen Presseuassendung, dass Sony eine strategische Investition in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt hat, um über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Sony eine Minderheitsbeteiligung an Epic zu erwerben.
  • Epic Games gilt als eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre in der Gaming-Branche.
  • Der Abschluss der Investition unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.
  • Epic Games wurde im Jahr 1991 gegründet ein feiert seitdem Erfolge wie Fortnite, Unreal, Gears of War, Shadow Complex und die Infinity Blade-Reihe. Zudem steht das Unternehmen hinter der Unreal-Engine, welche unter unrealengine.com kostenlos verfügbar ist.
  • Epics Erfolgsspiel Fortnite hat weltweit über 350 Millionen User, die 2,5 Milliarden virtuelle Freundschaften geschlossen haben. Das Unternehmen  hat über 2.200 Mitarbeiter in 35 Büros weltweit.
  • Im Rahmen der Investition möchten die beiden Unternehmen „ihre Zusammenarbeit auf Sonys führendes Portfolio von Unterhaltungsgeräten und -technologien sowie auf Epics soziale Unterhaltungsplattform und sein digitales Ökosystem auszuweiten, um einzigartige Erlebnisse für Konsumenten und Kreative zu schaffen“.

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  • Sony und Epic Games, Inc. verküdnen in einer gemeinsamen Presseuassendung, dass Sony eine strategische Investition in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt hat, um über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Sony eine Minderheitsbeteiligung an Epic zu erwerben.
  • Epic Games gilt als eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre in der Gaming-Branche.
  • Der Abschluss der Investition unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.
  • Epic Games wurde im Jahr 1991 gegründet ein feiert seitdem Erfolge wie Fortnite, Unreal, Gears of War, Shadow Complex und die Infinity Blade-Reihe. Zudem steht das Unternehmen hinter der Unreal-Engine, welche unter unrealengine.com kostenlos verfügbar ist.
  • Epics Erfolgsspiel Fortnite hat weltweit über 350 Millionen User, die 2,5 Milliarden virtuelle Freundschaften geschlossen haben. Das Unternehmen  hat über 2.200 Mitarbeiter in 35 Büros weltweit.
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  • Epic Games wurde im Jahr 1991 gegründet ein feiert seitdem Erfolge wie Fortnite, Unreal, Gears of War, Shadow Complex und die Infinity Blade-Reihe. Zudem steht das Unternehmen hinter der Unreal-Engine, welche unter unrealengine.com kostenlos verfügbar ist.
  • Epics Erfolgsspiel Fortnite hat weltweit über 350 Millionen User, die 2,5 Milliarden virtuelle Freundschaften geschlossen haben. Das Unternehmen  hat über 2.200 Mitarbeiter in 35 Büros weltweit.
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  • Sony und Epic Games, Inc. verküdnen in einer gemeinsamen Presseuassendung, dass Sony eine strategische Investition in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt hat, um über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Sony eine Minderheitsbeteiligung an Epic zu erwerben.
  • Epic Games gilt als eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre in der Gaming-Branche.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

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Sony investiert 250 Millionen Dollar in Fortnite-Macher Epic Games

  • Sony und Epic Games, Inc. verküdnen in einer gemeinsamen Presseuassendung, dass Sony eine strategische Investition in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt hat, um über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Sony eine Minderheitsbeteiligung an Epic zu erwerben.
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  • Epic Games gilt als eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre in der Gaming-Branche.
  • Der Abschluss der Investition unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.
  • Epic Games wurde im Jahr 1991 gegründet ein feiert seitdem Erfolge wie Fortnite, Unreal, Gears of War, Shadow Complex und die Infinity Blade-Reihe. Zudem steht das Unternehmen hinter der Unreal-Engine, welche unter unrealengine.com kostenlos verfügbar ist.
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