19.04.2020

Shöpy: Online-Shop nur für österreichische Startup-Produkte startet

Zum heutigen Start bietet der Online-Shop Shöpy Produkte von mehr als 15 heimischen Startups begleitet von einigen Spezial-Angeboten.
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shöpy von Horus-Co-Founder Christian Pittner - Online-Shop nur für Produkte österreichischer Startups
(c) Shöpy

Tractive, Playbrush, Sunnybag, Luke Roberts, Robo Wunderkind, Mikme und Gusta Garden – Angebote dieser heimischen Startups und noch einiger mehr findet man im heute gelaunchten Online-Shop Shöpy. Dort gibt es sogar ausschließlich Produkte österreichischer Startups – darunter etwa auch die Privacy-Handyhüllen von Horus. Dessen Co-Founder Christian Pittner steht hinter dem neuen E-Commerce-Projekt, das er wegen der Coronakrise startete.

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Direkter Angriff auf Amazon

Shöpy: Gründer Christian Pittner greift Amazon an
(c) Shöpy: Gründer Christian Pittner

Direkt greift dieser in einer Aussendung zu Shöpy auch Amazon an. „Da viele Läden derzeit geschlossen sind, können kleinere Startups nur über ihre Webshops Umsätze erwirtschaften. Diese erfordern aber jedes Mal eine eigene Anmeldung und viele Ressourcen, um die Webseite zu bewerben. Gerade in einer Wirtschaftskrise ist es wichtig, dass bei regionalen Unternehmen eingekauft wird und im Land entsprechend Steuern abgeführt werden. Beide Punkte werden beim US-Konzern Amazon tunlichst vermieden, um den Profit weiter zu steigern“, so Pittner.

Shöpy-Founder Pittner: Schlechte Online-Shop-Erfahrung mit Horus

Aus seiner eigenen Erfahrung mit Horus wisse er: „Produkte, die in Österreich entwickelt oder hergestellt worden sind, werden im Web oftmals durch den vergleichsweise hohen Preis automatisch nach hinten gereiht“. Entsprechend brauche es einen Online-Shop, wo ausschließlich in Österreich entwickelte oder hergestellte Produkte angeboten werden. So wolle man heimische Unternehmen noch in der Coronakrise unterstützen.

„Wichtigste Startups des Landes waren sofort überzeugt“

In Sachen Usability zieht Pittner einen weiteren Vergleich mit Amazon. Das Bestellen sei nämlich nach einer einmaligen Anmeldung genau so einfach wie beim übermächtigen US-Unternehmen. Zudem gebe es für Shöpy-User eine Reihe von Spezial-Angeboten. Generell sieht sich der Gründer durch die bereits gelisteten Startups bestätigt. „Der Aufbau einer Plattform scheitert meist beim Angebot, doch die wichtigsten Startups des Landes waren sofort überzeugt“, sagt Pittner.

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Das Emerald-Horizon-Management (vl.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf
Das Emerald-Horizon-Management (v.l.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf

Am Grazer Startup Emerald Horizon ist einiges ungewöhnlich: Mit Thorium-basierten Mini-Reaktoren hat es ein geplantes Hauptprodukt, das man gerade im besonders Atomkraft-kritischen Österreich nicht erwarten würde; mit Norbert Hofer als Vice President hat es einen ehemaligen (FPÖ-)Spitzenpolitiker in einer Führungsposition; und mit seinem geplanten Börsengang im Prime Market der Wiener Börse sieben Jahre nach Gründung steht es vor einem Schachzug, der so definitiv nicht im österreichischen Startup-Playbook steht.

Aktie SMRX für Handel zugelassen

Am 26. Juni ist es nun soweit. Nach mehrfacher Vorankündigung vermeldet Emerald Horizon nun auch den letzten notwendigen Schritt, nachdem bereits der Kapitalmarktprospekt von der Finanzmarktaufsicht (FMA) gebilligt wurde: Die Wiener Börse ließ die Aktie SMRX des Unternehmens zum Handel zu. Am Freitag startet sie mit einem Referenzpreis von 760 Euro pro Stück in den Markt. Daraus ergibt sich eine geplante Firmenbewertung von rund 790 Millionen Euro.

„Mit der Zulassung von SMRX durch die Wiener Börse beginnt für Emerald Horizon ein neues Kapitel. Die Notierung der Aktie macht uns transparenter, verbindlicher und sichtbarer – und sie gibt uns die Kraft, unsere Technologie für eine sichere und saubere Energieversorgung Europas konsequent voranzutreiben“, kommentiert CEO Florian Wagner in einer Aussendung.

Mini-Atomkraftwerk soll 2029 marktreif sein

Und es gibt für das 2019 gegründete Grazer Startup noch einiges voranzutreiben. Mit seinem Hauptprodukt, dem Small Modular Reactor (umgangssprachlich: Mini-Atomkraftwerk) Ades, ist es nämlich noch nicht am Markt. Die Marktreife ist hier 2029 geplant, wie Wagner vor einigen Monaten im brutkasten-Talk sagte. Mit der Technologie will man dann auch Atomkraft-Skeptiker:innen überzeugen. Denn der Thorium-basierte Reaktor funktioniert ohne Uran oder Plutonium, ohne Kettenreaktion und ohne Atommüll. Stattdessen passiert die Kernspaltung gezielt mittels Teilchenbeschleuniger. Die Gefahren üblicher Kernreaktoren seien damit allesamt aus dem Weg geräumt, argumentiert man beim Startup.

Noch drei Jahre lang rote Zahlen geplant

Tatsächlich am Markt ist Emerald Horizon aktuell bereits mit seinem Flüssigsalz-basierten Energiespeicher-System Dualstore Plus, das später auch eine wichtige Zusatz-Komponente des Ades-Systems werden soll. Im Jahr 2025 schrieb das Startup 768.000 Euro Verlust – getrieben durch F&E-Ausgaben. Auch in den kommenden drei Jahren erwartet man noch keine schwarzen Zahlen. Für ein Unternehmen, das in Österreich an die Börse geht, ist auch das ungewöhnlich.

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Shöpy: Online-Shop nur für österreichische Startup-Produkte startet

  • Tractive, Playbrush, Sunnybag, Luke Roberts, Robo Wunderkind, Mikme und Gusta Garden – Angebote dieser heimischen Startups und noch einiger mehr findet man im heute gelaunchten Online-Shop Shöpy.
  • Dort gibt es sogar ausschließlich Produkte österreichischer Startups – darunter etwa auch die Privacy-Handyhüllen von Horus.
  • Dessen Co-Founder Christian Pittner steht hinter dem neuen E-Commerce-Projekt, das er wegen der Coronakrise startete.
  • „Der Aufbau einer Plattform scheitert meist beim Angebot, doch die wichtigsten Startups des Landes waren sofort überzeugt“, sagt Pittner.

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  • Dort gibt es sogar ausschließlich Produkte österreichischer Startups – darunter etwa auch die Privacy-Handyhüllen von Horus.
  • Dessen Co-Founder Christian Pittner steht hinter dem neuen E-Commerce-Projekt, das er wegen der Coronakrise startete.
  • „Der Aufbau einer Plattform scheitert meist beim Angebot, doch die wichtigsten Startups des Landes waren sofort überzeugt“, sagt Pittner.

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Shöpy: Online-Shop nur für österreichische Startup-Produkte startet

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Shöpy: Online-Shop nur für österreichische Startup-Produkte startet

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  • Dessen Co-Founder Christian Pittner steht hinter dem neuen E-Commerce-Projekt, das er wegen der Coronakrise startete.
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