11.06.2025
LAUNCH

Scripe launcht „vollautomatisierte KI-LinkedIn-Agentur“ für Unternehmen

Das Berliner Startup Scripe rund um Tiroler Co-Founderin und CEO Eva Egg launchte heute eine neue Version seiner KI-Software: Scripe 2.0.
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Das Scripe-Founder-Trio (vlnr.) Carmen Jenny, Eva Egg und Christoph Meise | (c) Mirjam Hagen
Das Scripe-Founder-Trio (vlnr.) Carmen Jenny, Eva Egg und Christoph Meise | (c) Mirjam Hagen

„Still processing what just happened“, „Let’s connect and grow together!“, „Ich bin dankbar für diese unglaubliche Reise“ – wer solche oder ähnliche Floskeln auf LinkedIn liest, könnte schnell vermuten: Dahinter steckt eine KI.

Das Berliner Startup Scripe, mitgegründet von der Tirolerin und CEO Eva Egg, will genau das anders machen. Das Unternehmen verspricht, authentische und persönliche LinkedIn-Beiträge mithilfe von KI zu verfassen – und zwar für Unternehmen und ihre Teams. Ende letzten Jahres verkündete Scripe eine sechsstellige Finanzierungsrunde. Zudem habe Scripe laut Egg innerhalb von sieben Monaten einen ARR (Annual Recurring Revenue) von 500.000 Euro erreicht.

Neben Eva Egg gehören auch Carmen Jenny (CMO) und Christoph Meise (CTO) zum Führungsteam von Scripe. Bereits im vergangenen Jahr kündigte Jenny an, den Fokus von Einzelpersonen auf eine „Company-Lösung“ ausweiten zu wollen – brutkasten berichtete. Diesen Schritt geht das Startup nun mit dem Launch von Scripe 2.0. 

LinkedIn-Content skalieren

Die neue Version versteht sich als „vollautomatisierte KI-LinkedIn-Agentur“, die kosteneffizient und zeitsparend arbeiten soll. Ziel ist es, Unternehmen beim Personal Branding und bei Corporate Influencer Programmen zu unterstützen – und das ohne externe Dienstleister. Scripe 2.0 fungiert als persönlicher Content-Stratege und Ghostwriter, vollständig “automatisiert, datenbasiert und individuell” zugeschnitten, heißt es vonseiten des Startups. 

„Scripe 2.0 macht es möglich, LinkedIn-Content intern zu skalieren – ohne Verzicht auf Individualität und konstant basierend auf aktuellen Plattform-Trends“, so das Unternehmen. „Mit Scripe 2.0 haben Unternehmen zum ersten Mal die Möglichkeit, Personal Branding und LinkedIn-Content komplett intern zu steuern und zu skalieren – ohne dazu eine teure Agentur zu buchen”, sagt Jenny. 

Funktionen von Scripe 2.0

Und so funktioniert Scripe 2.0 im Detail: Die Software analysiert das LinkedIn-Profil eines Users und erkennt dessen individuelle Tonalität. Zusätzlich werden aktuelle B2B-Trends ausgewertet, um passende Content-Formate zu identifizieren. Nutzer:innen können Sprachnachrichten oder Audiodateien hochladen. Daraus erstellt die KI personalisierte Beiträge. Ein automatisiertes Feedback-System auf Basis von Analytics-Daten soll die Inhalte fortlaufend verbessern.

Die Anwendung liefert wöchentliche Themenvorschläge und vollständig ausgearbeitete Posts, die laut Scripe „auf die individuelle Strategie und die übergreifenden Unternehmensziele abgestimmt“ sind. Der zeitliche Aufwand könne so von mehreren Stunden auf wenige Minuten pro Woche reduziert werden – das Unternehmen spricht von bis zu 90 Prozent Zeitersparnis.

Kunden: OMR, Snocks, WeWork

Die KI-Lösung richtet sich an Unternehmen und ihre Mitarbeitenden in Bereichen wie Employer Branding, Leadership Branding und Sales Enablement. Zu den ersten Kunden zählen unter anderem OMR, Snocks und WeWork. Nach eigenen Angaben hat Scripe in den letzten zwölf Monaten über 10.000 Nutzer:innen und Corporate-Influencer-Programme begleitet. Auch Agenturen sollen von der neuen Version profitieren. Dadurch könne man Prozesse skalieren, mehr Kunden betreuen und wiederholende Aufgaben der Software überlassen.

„LinkedIn-Content und Personal Branding waren bisher die grössten Bottlenecks in B2B-Teams. Mit Scripe 2.0 geben wir Unternehmen und jedem einzelnen Nutzer die Klarheit, Kontrolle und Motivation zurück, um LinkedIn endlich richtig zu skalieren”, so Meise.

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Hermann Erlach | (c) SAP
Hermann Erlach | (c) SAP

Hermann Erlach startet mit Heute, 1. Oktober, als Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa von SAP. Das gab der deutsche Tech-Konzern heute bekannt. Erlach verantwortet damit in 24 Ländern in Zentraleuropa, Osteuropa und Zentralasien das SAP-Geschäft. Seinen Dienstsitz hat er in Wien.

Erlach war bislang General Manager von Microsoft Österreich. Erst vor einer Woche ist seine Ablösung durch Joachim Franz kommuniziert worden, wie brutkasten berichtete. Erlach verriet dazu auf LinkedIn bereits, dass er eine internationale Rolle außerhalb des Konzerns annehme, ließ aber zunächst offen, welche.

Erlach bereits von 2008 bis 2015 bei SAP

Bei SAP ist der Manager kein Neuling. Bereits zwischen 2008 und 2015 arbeitete er dort in unterschiedlichen Führungspositionen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen, Kundenbindung und Geschäftstransformation auf nationaler und regionaler Ebene. Aus Führungsrollen in anderen Unternehmen bringe er zudem Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Technologiedienstleistungen, Unternehmensvertrieb und organisatorische Transformation mit, betont man bei SAP.

„Hermann Erlach vereint SAP-Expertise mit internationaler Führungserfahrung und einem starken Fokus auf Transformation und verantwortungsvolle KI“, kommentiert Alex Kläger, Präsident von SAP für Mittel- und Osteuropa. „Sein kunden- und mitarbeiterorientierter Führungsstil wird Unternehmen in der gesamten Region dabei helfen, Investitionen in Cloud und Business-KI in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln.“

Und Erlach selbst meint: „Ich freue mich sehr, zu SAP zurückzukehren – gerade jetzt, wo Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Technologie Mehrwert schafft. Doch bei einer erfolgreichen Transformation geht es nicht nur um Technologie. Es geht auch um Führung, Vertrauen und Menschen. SAP ist einzigartig positioniert, um Kunden dabei zu helfen, das Potenzial von Business-KI und digitaler Innovation in messbare Geschäftsergebnisse umzusetzen.“

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