28.09.2020

Russmedia Equity Partners übernimmt 60 Prozent an Bergfex

Russmedia Equity Partners übernimmt 60 Prozent der Anteile an Bergfex, Europas größter Tourismusplattform im Alpenraum. Alle drei Gründer bleiben an Bord.
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Bergfex
(c) Bergfex & Russmedia Equity Partners

Bergfex mit Sitz in Graz hat sich seit der Gründung im Jahr 1999 zu Europas größter Internetplattform für Bergtourismus und Alpinsport entwickelt. Die Plattform zählt laut eigenen Angaben jährlich rund 65 Millionen Nutzer, die sich angefangen von Unterkünften über Tourenplanung bis hin zum Bergwetter informieren können. Die Apps von Bergfex wurden über fünf Millionen Mal heruntergeladen.

Bergfex Gründer bleiben an Bord

Wie am Montagabend bekannt wurde, übernimmt Russmedia Equity Partners nun 60 Prozent der Anteile an Bergfex. Die drei Gründer Markus Kümmel, Oliver Jusinger und Andreas Koßmeier bleiben laut einer Aussendung von Russmedia !!Equity Partners operativ und als Gesellschafter weiterhin im Unternehmen tätig. Kümmel und Koßmeier hielten laut !!Firmenbuch bis lang je 39 Prozent am Unternehmen, Jusinger hingegen 22 Prozent.

Erste Statements zur Übernahme

Eugen B. Russ, Geschäftsführer von Russmedia !!Equity Partners, in einem ersten Statement zur Übernahme: „Die Gründer von Bergfex haben ein großartiges österreichisches
Unternehmen geschaffen, das Alpinsport mit Hilfe von Technologie revolutioniert. Wir freuen
uns sehr, die starke Marke gemeinsam mit den Gründern noch erfolgreicher zu machen.“

Markus Kümmel, Gründer von Bergfex, kommentiert die Übernahme wie folgt: “Wir freuen uns mit Russmedia, einem Familienunternehmen mit über 100-jähriger Geschichte, einen starken Partner gefunden zu haben, der unsere Vision von nachhaltigem Unternehmertum teilt. Im Netzwerk von Russmedia kann Bergfex weiterhin als unabhängiges, gründergeführtes Unternehmen sein Wachstum beschleunigen und kontinuierlich neue Services für Bergsport-Enthusiasten entwickeln.“


* Disclaimer: Russmedia Equity Partners hält 24,88 Prozent an der Brutkasten Media GmbH.

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(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

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AI Summaries

Russmedia Equity Partners übernimmt 60 Prozent an Bergfex

  • Bergfex mit Sitz in Graz hat sich seit der Gründung im Jahr 1999 zu Europas größter Internetplattform für Bergtourismus und Alpinsport entwickelt.
  • Die Plattform zählt laut eigenen Angaben jährlich rund 65 Millionen Nutzer, die sich angefangen von Unterkünften über Tourenplanung bis hin zum Bergwetter informieren können.
  • Wie am Montagabend bekannt wurde, übernimmt Russmedia Equity Partners nun 60 Prozent der Anteile an Bergfex.
  • Die drei Gründer Markus Kümmel, Oliver Jusinger und Andreas Koßmeier bleiben laut einer Aussendung von Russmedia Equity Partners operativ und als Gesellschafter weiterhin im Unternehmen tätig.
  • 100 Mio Euro in 5 Jahren: Vorarlberger Russmedia startet Investitionsoffensive

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