02.04.2025
FOODTECH

Revo Foods bringt dank neuer 3D-Drucker-Technologie weitere Fischalternative auf den Markt

Revo Foods hat es wieder getan: Das Wiener Startup präsentiert seine neue vegane Alternative zum Saiblings-Filet. Der auf Mykoprotein-basierende Fake-Fisch heißt "El Blanco".
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Neue Fischalternative von Revo Foods: "El Blanco" und CEO & Gründer Robin Simsa. © Revo Foods

Räucherlachs, Lachsfilet, Oktopus – Revo Foods hat bereits einige vegane Seefood-Alternativen dazu auf den Markt gebracht. Erst kürzlich erhielt das Wiener Startup rund um Gründer und CEO Robin Simsa gemeinsam mit einem belgischen Food-Startup eine Förderung über 2,2 Millionen Euro – brutkasten berichtete. Mit diesen Mitteln arbeitete das Team daran, seine vegane Lachsalternative aus dem 3D-Drucker durch den Einsatz von Myoglobin zu optimieren. Nun erweitert das FoodTech sein Sortiment um eine weitere Fischalternative. 

Vorteile von Mykoprotein

Die Saiblings-Filet-Alternative „El Blanco“ basiert auf fermentiertem Pilzprotein, auch Mykoprotein genannt. Ergänzt wird es durch Mikroalgenöl, das der neuen Alternative „einen zarten, schichtweisen Aufbau“ verleiht, so der Hersteller. Trotz ihrer rein pflanzlichen Basis soll die Saiblings-Alternative einen hohen Nährwert bieten. Zudem hebt das Unternehmen die preisliche Komponente als Vorteil hervor – das Fake-Filet soll günstiger sein als herkömmlicher Saibling.

Laut Revo Foods fiel die Wahl auf Mykoprotein, da es über ein vollständiges Aminosäurenprofil verfügt, eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist, reich an Ballaststoffen ist und kaum Cholesterin oder Kohlenhydrate enthält. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben, da Mykoprotein keiner aufwendigen Verarbeitung unterzogen werden muss. Zudem heißt es vom Startup: „Pilzprotein wächst extrem schnell – seine Biomasse verdoppelt sich alle fünf Stunden – was es zu einer der effizientesten bekannten Proteinquellen macht.“

Neue 3D-Technologie

Wie man es von Revo Foods kennt, wird auch diese Alternative mithilfe von 3D-Druck-Technologie hergestellt. Produziert wird „El Blanco“ in der „Taste Factory“, einer im vergangenen Jahr eröffneten Produktionsanlage des Unternehmens. Diese soll sogar die weltweit größte Anlage für additive Lebensmittelproduktion sein – brutkasten berichtete. Die neue 3D-Extrusionstechnologie verwandelt das geschmacksneutrale Mykoprotein in „El Blanco“.

Diese neue Technologie ermöglicht die Kombination von Proteinen und Fetten in komplexe Strukturen. Dadurch könne man „die Optik und das Mundgefühl bei Produkten wie Saiblings-Filets aus Pilzprotein auf ein neues Level“ heben.

Neue Maßstäbe setzen

Ab sofort ist die Saiblings-Filet-Alternative in Supermarktketten in Deutschland und Österreich, darunter BILLA, erhältlich. Revo Foods positioniert sein neues Produkt als „die erste verfügbare Weißfisch-Alternative auf Basis von Mykoprotein“ in Supermärkten der DACH-Region. Mit „El Blanco“ und der neuen 3D-Extrusionstechnologie will das 2021 gegründete Startup „neue Maßstäbe in der Entwicklung von hochwertigen, strukturierten pflanzlichen Proteinen“ setzen.

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Stefan Wierzbinski und Michal Lewandowski | (c) Walter Real Estate / Walter Group
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Der Corporate-Venture-Capital-Arm (CVC) WaVe-X der in Wiener Neudorf ansässigen Walter Group, investiert im Rahmen einer Zehn-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde in den Berliner Energie- und Sanierungsexperten Fuchs & Eule. Angeführt wurde die Runde von GET Fund als Lead-Investor, daneben beteiligten sich weitere Partner wie PI Impact sowie die Bestandsinvestoren SET Ventures, Picus Capital und Realyze Ventures. Das 2021 gegründete Berliner Startup begleitet Eigentümer:innen von Wohn- und Gewerbeimmobilien durch künstliche Intelligenz und Datenanalysen bei der energetischen Sanierung.

„Ein generationsübergreifender Sanierungs-Superzyklus“

Bei seinen Investments konzentriere sich WaVe-X auf Unternehmen, die sich durch die „Bewältigung komplexer operativer und regulatorischer Herausforderungen nachhaltige Wettbewerbsvorteile erarbeiten“, erklärt Michal Lewandowski, Senior Investment Manager bei WaVe-X, gegenüber brutkasten. Er zeigt sich überzeugt, dass Fuchs & Eule einen „einzigartigen Zugang zu einem riesigen Markt“ biete, der aktuell von einem „generationsübergreifenden Sanierungs-Superzyklus in der DACH-Region“ angetrieben werde.

Forciert durch strenge nationale Vorgaben wie das deutsche Bundes-Klimaschutzgesetz und die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) stünden institutionelle Immobilieneigentümer unter immensem Druck. Dabei würden Objekten mit unzureichenden ESG-Ratings spürbare „Brown Discounts“ und gravierende Bewertungsrisiken drohen, warnt Lewandowski. Dass diese Risiken real sind, zeigen auch aktuelle Marktdaten des Branchenportals reduco.ai: Während energieeffiziente Gebäude der Klasse A zwischen 2021 und 2025 rund 13 Prozent an Wert gewannen, verloren unsanierte Objekte der Klassen G und H im selben Zeitraum rund 12 Prozent an Wert.

„Dieses Investment liegt unserer Muttergesellschaft sehr nahe“

Daraus ergebe sich ein operativer Nutzen für die gesamte Walter Group, erklärt Stefan Wierzbinski, Vorsitzender der Geschäftsführer von Walter Real Estate: „Dieses Investment liegt unserer Muttergesellschaft sehr nahe.“ Die „investmenttaugliche Energy Due Diligence“ von Fuchs & Eule sei für das große Wohnimmobilien-Portfolio von Walter Real Estate von großem Interesse. Die Gesellschaft sei in der Assetklasse Wohnen in Österreich, Deutschland und Dänemark investiert. Das Investment biete einen „skalierbaren Weg, um das Thema ESG-Compliance anzugehen“, die eigenen Assets zu optimieren und den Gebäudewert langfristig abzusichern.

Man habe WaVe-X bereits bei der Evaluierung des Startups mit der eigenen Expertise unterstützt und bestätigt, dass Fuchs & Eule ein „echtes Problem“ löse, mit dem sich auch Walter Real Estate im eigenen Portfolio beschäftige. Diese Partnerschaft sei jedoch „keine Einbahnstraße“, betont Wierzbinski. Neben der internen Nutzung der Plattform werde man das Team bei seiner anstehenden internationalen Expansion aktiv unterstützen: „Wir werden unser Real Estate Netzwerk und unsere Marktpräsenz einbringen, um Fuchs & Eule bei einem erfolgreichen Markteintritt in Österreich zu begleiten.“

Globale VC-Standards und strategischer Wissenstransfer

Auch über diesen Deal hinaus verfolgt WaVe-X große Pläne. Man habe bis heute „13 Investments an der Seite von weltweit führenden Investoren getätigt“ sagt Lewandowski. Dabei konzentriere man sich auf Verticals wie Logistics Tech, Manufacturing Tech, Proptech und Construction Tech. „Unser Mandat ist global; wir haben bereits in ganz Europa und den USA investiert. Unser Gesamtvolumen für Erstinvestments liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich“, so der Investment-Manager. Die initialen Ticketgrößen bewegten sich zwischen 200.000 Euro und zwei Millionen Euro, wobei das Ziel darin bestehe, ein finales Portfolio von rund 20 Unternehmen aufzubauen. Das Portfolio zeige bereits eine starke Dynamik; so habe das Portfoliounternehmen Dexory vor Kurzem erfolgreich seine Series-C-Finanzierungsrunde abgeschlossen.

WaVe-X sei dabei durch die Walter Group mit einem fixen Fondsvolumen ausgestattet. „Wir agieren nach marktüblichen Venture-Capital-Standards und suchen aus Sicht der finanziellen Rendite nach den vielversprechendsten Startups innerhalb des für die Walter Group relevanten Ökosystems“, erklärt Lewandowski. Bei der Konzeption der Struktur habe man gezielt die Best Practices und Setups führender europäischer CVC-Fonds einfließen lassen.

Und man habe weiterhin signifikantes Kapital zur Verfügung, um es in erstklassige Gründerteams in den Fokusbereichen zu investieren – unabhängig von deren geografischem Standort: „Unser Ziel ist es, die disruptiven Technologien zu finanzieren, die diese Branchen nachhaltig prägen.“ Gründer:innen biete man einen „einzigartigen Zugang zum tiefen Netzwerk und der operativen Erfahrung der Walter Group“, während man gleichzeitig modernste Innovationen und wertvolles Know-how aus den Startups zurück in die Gruppe bringe. „Anhand der aktiven Zusammenarbeit mit unserem aktuellen Portfolio sehen wir aus erster Hand, wie gut dieser Wissenstransfer funktioniert und wie sehr die Gründer die Partnerschaft mit der Walter Group schätzen“, so Lewandowski. „Wir werden dieses Modell konsequent weiter ausbauen und weiterhin global investieren.“

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