20.12.2022

Radiospotter: NeedNect-Co-Founder baut Tool, um nicht mehr Ö3 hören zu müssen

Konkret handelt es sich um eine Lösung, die User:innen per Mail benachrichtigt, wenn ein Gewinnspiel läuft.
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Radfiospotter, Ö3 Christmas Shopping
(c) zVg - Raphael Duhs hilft dabei, keine Radiogewinnspiele mehr zu verpassen.

Beim “Ö3-Christmas-Shopping” können Hörer:innen Rechnungen ihrer Weihnachtseinkäufe einsenden und haben – wenn sie gezogen werden – wenige Minuten lang die Chance beim Sender anzurufen. Jener erstattet den Gewinner:innen den Betrag zurück. Doch nicht immer haben Leute Zeit oder Lust, Radio zu hören. Ähnlich erging es NeedNect-Co-Founder Raphale Duhs, der sich deswegen ein Wochenende hernahm und Radiospotter entwickelte.

Radiospotter: Eine Code-, No-Code-Lösung

“Das Ganze ist daraus entstanden, dass ich am Ö3-Gewinnspiel des “Christmas Shopping” teilnehmen wollte, aber nicht immer Ö3 hören kann, um zu wissen, wann das Gewinnspiel stattfindet”, erklärt Duhs. “Ich finde das Konzept des Gewinnspiels super, da ich auch gerne lokal einkaufe und dann auch noch die Chance zu haben, das Geld zurückzugewinnen, ist ideal. Ich habe etwas Ö3 gehört als ich das Tool entwickelt habe und weiß auch von einigen, die gezogen wurden, aber leider nicht angerufen haben. Das Thema hat mich schon letztes Jahr beschäftigt. Mit meinem Radiospotter werden User:innen innerhalb von drei Minuten per Mail verständigt, wenn das Ö3-Christmas Shopping läuft. Man kann dann einfach und schnell checken, ob man gezogen wurde.”

Duhs Weekend-Lösung für dieses Problem ist eine Mischung aus selbst entwickeltem Code und effizienten No-Code Tools.

Mehrere Use-Cases möglich

“Es macht mir einfach großen Spaß, mit digitalen Technologien reale Probleme zu lösen. Für mich war das ein reales Problem und deshalb hab ich es auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie es sich gezeigt hat, gab es auch andere, die dieses Problem mit mir teilen”, sagt er.

Radiospotter würde Duhs nach grundsätzlich für verschiedenste Monitoring-Use-Cases im Radio brauchbar sein. Er könne auch bei anderen Gewinnspielen oder dergleichen eingesetzt werden.

“Aktuell beschränken sich meine Pläne dafür hauptsächlich darin, das System in diesem und kommenden Jahren zu verwenden. Für weitere Anwendungen der Technologie ist es aktuell noch etwas früh, aber wenn jemandem ein anderer Use-Case einfällt, bin ich immer für Vorschläge offen”, sagt er verschmitzt.

Radiospotter ein Werk der Magie?

In den Augen seiner Oma, verwendet Duhs “Magie”, während er eigentlich “nur” auf verfügbare digitale Werkzeuge zurückgreift, um Probleme zu lösen.

“Die Menschen benutzen seit etwa 1,76 Millionen Jahren Werkzeuge, um ihr Leben zu verbessern. Ob es sich nun um die ‘acheuleanische Handaxt’ oder die neueste Social-Media-Plattform handelt, beide dienen dazu, unser Leben zu bereichern”, so der Entwickler abschließend.

“Ich erforsche leidenschaftlich gerne neue Technologien, um zu sehen, wie sie zu einem besseren Leben beitragen können. Heute ist es die Blockchain oder eine neue Anwendung der Künstlichen Intelligenz, morgen kann es alles sein. Ich verbessere ständig meine Fähigkeiten und erweitere meinen Werkzeuggürtel, während ich täglich Software und digitale Produkte entwickle.”

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Der renommierte Gründungspreis PHÖNIX sucht für die diesjährige Wettbewerbsrunde die besten Start-ups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs. Die Anmeldefrist läuft bis 15. September 2024.
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Der Gründungspreis PHÖNIX ist in der österreichischen Innovationslandschaft fest verankert. Die Auszeichnung wird bereits seit 2012 vergeben und zeichnet jedes Jahr die besten Start-ups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs aus Österreich aus.

Zu den Preisträger:innen im letzten Jahr zählte unter anderem das Wiener Start-up Inmox GmbH, das eine Sensortechnologie entwickelt, die es erlaubt, den Zustand von Getrieben kontinuierlich und in Echtzeit zu überwachen. Die Kategorie “Spin-off” konnte hingegen die Quantum Technology Laboratories GmbH für sich entscheiden, die Teleskope mit Quantenempfängern und Satelliten-Tracking-Software entwirft. Der Gründungspreis in der Kategorie “Prototyp” ging an das Projekt “Abfall zu Abwasch” der Universität Graz. Daniela Buchmayr vom Klosterneuburger BioTech-Start-up Sarcura wurde hingegen als Female Entrepreneur ausgezeichnet.

“Der Gründungspreis PHÖNIX ist eine wichtige Auszeichnung für Gründungsprojekte und spielt dabei eine tragende Rolle, um herausragende Projekte hervorzuheben und ihnen eine breite Sichtbarkeit zu verleihen. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Präsentation der Vielfalt des Wissenstransfers”, so die aws Geschäftsführung – rund um Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Neue Ausschreibung startet für 4 Kategorien

In einer neuen Ausschreibungsrunde des Österreichischen Gründungspreis PHÖNIX werden nun wieder die besten Start-ups, Spin-offs, Forschungsteams mit Prototypenprojekten sowie Female Entrepreneurs Österreichs gesucht. Der Österreichische Gründungspreis PHÖNIX wird in den folgenden vier Kategorien vergeben:

Female Entrepreneurs

Diese Kategorie soll ein Signal setzen, um „role models“ zu etablieren: Potenziale von Frauen werden gerade im Bereich von High-Tech Gründungen noch zu selten genutzt. In dieser Kategorie nehmen alle Projekte teil, bei welchen mindestens eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin federführend involviert ist.

Start-up

Mit dieser Kategorie werden österreichische Start-ups prämiert, die mit ihren innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen entweder aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren oder neue technische Lösungen anbieten. Die Start-ups müssen ihren Firmensitz in Österreich haben und die Gründung muss nach dem 1. Jänner 2018 erfolgt sein.

Spin-off

In dieser Kategorie werden Spin-offs mit ihrer Einrichtung ausgezeichnet, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen oder Kooperationsprogrammen (wie Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind. Auch Spin-offs müssen ihren Firmensitz in Österreich haben. Stichtag für die Gründung ist ebenfalls der 1. Jänner 2018.

Prototypen

Für diese Kategorie sind Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Jungunternehmen, die bei einem Start-up-, Spin-off- oder Prototypenförderungsprogramm ab 1. Jänner 2018 gefördert wurden, berechtigt teilzunehmen. Die Umsetzbarkeit von Innovationen wird mittels „Modellen“ oder Prototypen aufgezeigt und kann somit die Verwertung für Gesellschaft und Wirtschaft beschleunigen.

+++ Jetzt bewerben und profitieren +++

Wie die Bewerbung abläuft

Die Anmeldefrist für den PHÖNIX läuft bis inkl. Sonntag, den 15. September 2024.

Die Preisträger:innen sowie die mit ihnen verbundenen Forschungseinrichtungen werden im Rahmen einer Gala mit Trophäen, Urkunden und Reisegutscheinen bzw. einer Entsendung als Expertinnen und Experten zu einem einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert von EUR 5.000.- prämiert.

Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird der Gründungspreis PHÖNIX von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellen Vereinigung (IV) organisiert.


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