07.04.2020

Österreichs Wirtschaft auf dem Weg aus der Coronakrise

Was ist der Status Quo der heimischen Wirtschaft in der Coronakrise und wie kann das Land sogar gestärkt aus ihr hervorgehen? Das und mehr diskutieren Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, WKÖ-Präsident Harald Mahrer, IBM Österreich-Chefin Patricia Neumann und aws-Chef Bernhard Sagmeister bei der brutkasten Online-Konferenz #zusammenstärker am 9. April.
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#zusammenstärker - Österreichs Wirtschaft auf dem Weg aus der Coronakrise
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Die Coronakrise erschüttert die heimische Wirtschaft stark. Die Prognosen zur BIP-Schrumpfung im Jahr 2020 in Österreich lagen zuletzt zwischen -2 und -2,5 Prozent. Es wird Jahre Dauern, bis sich bestimmte Branchen erholt haben. Das ist die pessimistische Sichtweise.

In der Coronakrise wurde schon viel erreicht, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Wenn jetzt die richtigen Folgemaßnahmen ergriffen werden, kann Österreich im internationalen Vergleich gestärkt aus der Krise gehen. Das ist die optimistische Sichtweise.

+++ Jetzt anmelden zur brutkasten-Online-Konferenz #zusammenstärker +++

Coronakrise: Am Anfang der Herausforderungen

Was Österreich tatsächlich aus der momentanen Situation machen kann und wie groß und langfristig ihr Impact tatsächlich ist, wird von zahlreichen komplexen Entscheidungen in den kommenden Monaten abhängen. Welche Learnings sich Unternehmen mitnehmen können, wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Nur eines ist klar: Die Wirtschaftskrise ist mit den in den vergangenen Wochen ergriffenen Maßnahmen nicht bewältigt – die große Herausforderung hat gerade erst begonnen.

Doch wie stehen Österreichs Unternehmen gegenwärtig tatsächlich da? Wie wurden die Hilfsmaßnahmen aufgenommen und was haben sie bislang bewirkt? Welche Maßnahmen sind in weiterer Folge geplant? Wie ist die Stimmungslage unter den Top-Managern? Und letztlich: Was muss passieren, dass die Coronakrise tatsächlich zur Chance wird, sodass das Land vielleicht sogar „Krisengewinner“ wird?

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#zusammenstärker: Schramböck, Mahrer, Neumann und Sagmeister am Panel

Diese und mehr Fragen diskutiert ein hochkarätig besetztes Panel zum Thema „Status Quo. Welche wirtschaftlichen Entwicklungen erwarten uns noch?“ bei der brutkasten Online-Konferenz #zusammenstärker am Donnerstag, 9. April. Es sprechen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, Internet Offensive Österreich-Präsidentin und IBM Österreich-Generaldirektorin Patricia Neumann und aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister. Sie geben ihre Einschätzung zur Lage ab und sprechen über weitere Pläne und Chancen, gestärkt aus der Coronakrise hervorzugehen.

Das Panel findet ab 10:30 Uhr statt. Im Vorfeld können brutkasten-Leser via Slido über diesen Link noch weitere Fragen stellen. Die Teilnahme an der Konferenz #zusammenstärker ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Über die #zusammenstärker-Konferenz

Am 9. April veranstaltet der brutkasten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Wirtschaftskammer Österreich und der Internetoffensive Österreich die erste rein digitale Konferenz Österreichs, #zusammenstärker, um österreichische Unternehmen in Zeiten der Coronakrise zu unterstützen. Neben Chancen der Digitalisierung und einen Ausblick auf Österreichs Wirtschaft geht es dort auch um das Thema Home Office.

Zahlreiche namhafte Speakerinnen und Speaker werden ihr Wissen auf der ganztägigen Online-Konferenz teilen. Der Eintritt ist frei. Weitere Details und Anmeldung unter diesem Link.

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v. l. n. r. Stefan Kampusch (AURIMOD GmbH), Leonardo Peikoff (KPMG), Daniela Haunstein, Nikolaus Futter (beide invest.austria), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus), Christian Tauber (NEOALP), André Felker (backbone.one), Lea Krebs (fibionic GmbH), Michael Reip (openmaind) und Benjamin Behr (KPMG) | Foto beigestellt von KPMG

Der Austrian Tech Innovator wird von KPMG veranstaltet und soll österreichischen Startups und Scaleups eine Bühne vor Publikum aus Wirtschaft und Investor:innen bieten. Heuer ging der Sieg an die Aurimod GmbH. Das Unternehmen entwickelt ein tragbares Gerät zur Vagusnerv-Stimulation am Ohr, mit dem Schmerzen ohne Medikamente behandelt werden sollen.

„Unser Ziel ist, Betroffenen eine wirksame Ergänzung zu herkömmlichen Schmerzbehandlungen anzubieten. Mittels Vagusnerv-Stimulation am Ohr können Schmerzen wie beispielsweise chronische Rückenschmerzen, Migräne oder akute postoperative Schmerzen nachhaltig behandelt werden“, erklärt Stefan Kampusch, CEO von Aurimod.

Seit Herbst letzten Jahres tritt das Unternehmen unter einer Doppelspitze auf: Manuel Leal Garcia, seit Mitte 2024 Head of Business Development, wurde zum Chief Commercial Officer und Co-Geschäftsführer neben Kampusch bestellt. Er verantwortet Vertrieb, Marketing und das internationale Geschäft, mit Fokus auf Deutschland, die Schweiz, Großbritannien sowie weitere europäische und nordamerikanische Märkte.

Ticket für den Global Tech Innovator

Mit dem Sieg hat sich Aurimod auch die Teilnahme am Global Tech Innovator gesichert. Dort tritt das Unternehmen gegen die Gewinner:innen der anderen teilnehmenden Länder an. Das internationale Finale findet zum sechsten Mal im Rahmen des Web Summit in Lissabon statt.

„Sichtbarkeit, ein starkes Netzwerk, professionelle Begleitung und ein klarer Blick auf den Markt können den entscheidenden Unterschied machen, um als Startup auch globale Reichweite zu erlangen“, sagt Benjamin Behr, Director im Bereich Advisory bei KPMG und Host des Abends.

Neoalp, fibionic und openmaind unter den Finalisten

Neben Aurimod standen vier weitere Unternehmen im Finale. Drei davon sind brutkasten-Leser:innen bereits bekannt:

Das Wiener Startup Neoalp entwickelt eine vendor-neutrale Operations-Plattform für industrielle humanoide Robotik. Anfang des Jahres berichtete brutkasten, wie das Startup Semperit bei der Einführung humanoider Roboter in der Fertigung unterstützt, gemeinsam mit Projektpartner Cancom.

Das Tiroler Startup fibionic aus Götzens setzt mit seinem patentierten Verfahren „fibionic fiber placement“ auf bionisch inspirierten Leichtbau: Fasern werden gezielt entlang realer Lastpfade ausgerichtet, das Vorbild sind Strukturen wie die Flügel einer Libelle. Im März holte sich das 2021 gegründete DeepTech-Startup drei Millionen Euro, angeführt von Redstone und Euregio+.

Das Grazer Startup openmaind arbeitet an einer KI-basierten Intelligence-Layer für industrielle Robotikprozesse. Die Software vernetzt autonome Transportroboter unterschiedlicher Hersteller in Produktionshallen und lässt sich per natürlicher Sprache steuern. Im Herbst 2025 stieg KaPa Ventures mit einem mittleren sechsstelligen Betrag ein. Die Mitgründer Michael Reip und Christoph Zehentner hatten 2021 bereits ihr Unternehmen Incubed IT an Verizon verkauft.

Vierter Finalist war die backbone.one GmbH, die eine digitale Infrastruktur für erneuerbare Energie entwickelt und das Konzept „Energy-as-a-Currency“ verfolgt.

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Österreichs Wirtschaft auf dem Weg aus der Coronakrise

  • Am 9. April veranstaltet der brutkasten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Wirtschaftskammer Österreich und der Internetoffensive Österreich die erste rein digitale Konferenz Österreichs, #zusammenstärker, um österreichische Unternehmen in Zeiten der Coronakrise zu unterstützen.
  • Fragen zur Lage der heimischen Wirtschaft in der Krise diskutiert ein hochkarätig besetztes Panel zum Thema „Status Quo. Welche wirtschaftlichen Entwicklungen erwarten uns noch?“
  • Es sprechen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, Internet Offensive Österreich-Präsidentin und IBM Österreich-Generaldirektorin Patricia Neumann und aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister.

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Österreichs Wirtschaft auf dem Weg aus der Coronakrise

  • Am 9. April veranstaltet der brutkasten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Wirtschaftskammer Österreich und der Internetoffensive Österreich die erste rein digitale Konferenz Österreichs, #zusammenstärker, um österreichische Unternehmen in Zeiten der Coronakrise zu unterstützen.
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  • Es sprechen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, Internet Offensive Österreich-Präsidentin und IBM Österreich-Generaldirektorin Patricia Neumann und aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister.

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Österreichs Wirtschaft auf dem Weg aus der Coronakrise

  • Am 9. April veranstaltet der brutkasten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Wirtschaftskammer Österreich und der Internetoffensive Österreich die erste rein digitale Konferenz Österreichs, #zusammenstärker, um österreichische Unternehmen in Zeiten der Coronakrise zu unterstützen.
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