04.07.2025
WACHSTUM

niceshops: Nach Krisenjahren erhofft sich neues Führungsteam 160 Mio. Euro Umsatz

Das steirische E-Commerce-Scaleup niceshops hat nach schwierigen zwei Jahren nun wieder positive Nachrichten zu verkünden. 
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Das neu formierte Führungsteam von © niceshops (v.l.n.r.): Christian Moser, Roland Fink, Carina Hödl, Christoph Schreiner, Stella Lucchesi Palli und Dario Käfer.

Die letzte Schlagzeile aus dem Hause niceshops sorgte für Aufmerksamkeit: 2024 musste das steirische E-Commerce-Scaleup rund 20 Prozent seiner Belegschaft kündigen, um auf anhaltende Verluste zu reagieren (brutkasten berichtete). Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass niceshops davor lange Zeit einen beachtlichen Wachstumskurs hingelegt hatte.

Nach der Gründung 2010 entwickelte sich das Unternehmen zu einem wachstumsstarken E-Commerce-Player im deutschsprachigen Raum. Jahr für Jahr lieferte es starke Jahresbilanzen, knackte 2020 die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro und verzeichnete nach eigenen Angaben ein jährliches Umsatzwachstum von 40 bis 70 Prozent (brutkasten berichtete). 

2022 setzte sich der Umsatztrend zwar noch fort, doch erstmals schrieb niceshops dabei Verluste. Im darauffolgenden Jahr gelang es zwar, diese Verluste zu reduzieren, der Umsatz ging allerdings leicht zurück. Nun meldet sich das Unternehmen aber mit einer deutlich positiveren Zwischenbilanz zurück.

Fokus auf Profitabilität

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet niceshops ein deutliches Wachstum. Seit Jahresbeginn wurden bereits 27 neue Mitarbeiter:innen eingestellt. In einer offiziellen Presseaussendung heißt es, man habe eine „erfolgreiche Konsolidierungsphase im Jahr 2024“ abgeschlossen, die nun ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich sowie ein EBITDA von über sechs Millionen Euro bringe. Für 2025 erwarte man einen „Umsatz von rund 160 Millionen Euro und einen deutlichen Gewinn“, heißt es vom Unternehmen. Der Fokus liege dabei klar auf Profitabilität.

Neues Führungsteam

Das ist aber noch nicht alles: Auch an der Unternehmensspitze stellt sich niceshops neu auf. Die bisherige Geschäftsführerin Barbara Unterkofler übergibt ihre Position an Carina Hödl, die seit rund sieben Jahren Teil des Teams ist. Gemeinsam mit den Gründern Roland Fink und Christoph Schreiner wird sie künftig das Führungstrio bilden.

Die Verantwortungsbereiche sind dabei klar verteilt: Fink übernimmt Finance und Payment Services, Schreiner widmet sich Delivery, Data & Analytics, B2B sowie Business Development. Hödl verantwortet künftig Software Engineering & IT Services, Legal sowie Brand & PR.

„Mit der Erweiterung unserer Führung stellen wir sicher, dass wir alle Schlüsselbereiche auf höchster Ebene verankern und unser Unternehmen wirtschaftlich nachhaltig in die Zukunft führen“, so Fink. Mit dieser Neuaufstellung sehe sich niceshops gut gerüstet, um die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich zu meistern.

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Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar
Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar

Mit dem Polestar 4 SUV bringt der schwedische Elektroauto-Hersteller ein Modell auf den Markt, das die Markenphilosophie „Pure Progressive Performance“ konkret auf die Straße übersetzen soll. Der Polestar 4 SUV richtet sich an ein anspruchsvolles Publikum: Privatkund:innen sollen durch sportliche Performance, Alltagstauglichkeit und klares Design überzeugt werden, Entscheidungsträger:innen und Fuhrparkverantwortliche zusätzlich durch wirtschaftliche Berechenbarkeit und geringe Gesamtkosten.

Skandinavischer Minimalismus, funktionale Ästhetik und hohe Performance

Der vollelektrische Polestar 4 SUV zeichnet sich durch eine reduzierte Formensprache und hohe Funktionalität aus. Statt auf optische Überladung oder überflüssige Dekorelemente setzt die Marke auf skandinavischen Minimalismus. Als prägende Designmerkmale kommen etwa rahmenlose Außenspiegel sowie versenkbare Türgriffe zum Einsatz, die neben dem visuellen Erscheinungsbild auch den Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) des Fahrzeugs optimieren.

(c) Polestar

Im Innenraum folgt das Fahrzeug dem Konzept der sogenannten „Quiet Luxury“. Das Cockpit überzeugt durch ein auf das Wesentliche reduziertes, intuitives Bedienkonzept, das Ablenkungen während der Fahrt minimiert. Bei der Wahl der Materialien setzt das schwedische Designteam zudem auf emissionsarme Materialien wie maßgestricktes Textil aus recyceltem PET und rückverfolgbares Leder. Maßnahmen wie diese sorgen dafür, dass der Polestar 4 SUV einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke im Portfolio aufweist.

Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.

„Startup mit 100-jähriger Erfahrung“

Dass eine klare strategische Ausrichtung für den Erfolg in der Elektromobilität entscheidend ist, betont Matthias Schabetsberger, Managing Director von Polestar Österreich, im brutkasten-Talk: „Wir sehen uns als ein Startup mit hundertjähriger Erfahrung im Automobilbereich.“ Als eigenständige, börsennotierte Schwestermarke von Volvo nutzt Polestar die Agilität eines jungen Unternehmens und greift gleichzeitig auf etablierte Produktionsstrukturen sowie das weltweite Servicenetzwerk des Mutterkonzerns zurück.

Diese Aufstellung ist insbesondere für den B2B-Sektor relevant. In Österreich entfällt derzeit der Großteil des Polestar-Absatzes auf das Gewerbe- und Flottengeschäft. „Flottenkunden waren oft die Early Adopter der Elektromobilität. Viele Unternehmen nutzen ihren Fuhrpark als konkretes Werkzeug, um eigene Nachhaltigkeits- und Emissionsziele rasch zu erreichen“, so Schabetsberger.

Wirtschaftlich attraktiv und verlässlich

Neben ökologischen Zielen spielt im gewerblichen Bereich die betriebswirtschaftliche Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership, TCO) die zentrale Rolle. Durch im Vergleich zu Verbrennern geringere Verschleiß-, Service- und Wartungskosten sowie günstige Ladeoptionen ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch, was sich auch in den steigenden Zulassungszahlen widerspiegelt.

Zugleich verweist Matthias Schabetsberger im brutkasten-Talk auf die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa bei Steuerregeln wie dem Sachbezug. „Es braucht ein klares Commitment und Sicherheit für Flotten- wie Privatkunden, dass man auf das richtige Pferd gesetzt hat und sich auf die Rahmenbedingungen verlassen kann“, betont der Polestar-Österreich-Chef. Unabhängig von kurzfristigen Debatten bleibe die Elektromobilität für Unternehmen jedoch der wirtschaftlich wie ökologisch tragfähigste Weg zur CO2-Reduktion des Fuhrparks.

Regionales Partnernetzwerk für persönliche Betreuung

Damit sowohl Firmenkund:innen als auch Privatkäufer:innen eine verlässliche Anlaufstelle vor Ort haben, hat Polestar seine Vertriebsstruktur in Österreich ausgebaut. Neben der rein digitalen Bestellstrecke stehen Kund:innen mittlerweile 13 regionale Partnerstandorte in Kooperation mit Volvo-Händlern zur Verfügung. Wie Schabetsberger im brutkasten-Talk erläutert, ermöglicht diese regionale Abdeckung von Dornbirn bis Wien eine persönliche Beratung – von der individuellen Fuhrparkanalyse über Probefahrten bis hin zum langfristigen Service.

Polestar-Angebote in Österreich

Um den Einstieg attraktiv zu gestalten, bietet Polestar in Österreich Sonderkonditionen für den Polestar 4 SUV an:

  • Serienmäßige Absicherung: Jedes Fahrzeug beinhaltet Over-the-Air-Software-Updates, 12 Monate Connected Services Plus, eine 8-jährige Batteriegarantie (bis 160.000 km) sowie 3 Jahre Fahrzeuggarantie und Pannenservice.
  • Sondermodell First Edition: Als Dual Motor mit Allradantrieb sind verfügbare Polestar 4 SUV bereits ab € 59.990 erhältlich. Dies entspricht einem rechnerischen Preisvorteil von 10.100 Euro.
  • Inkludiertes Prime-Paket: In der First Edition ist das sogenannte Prime-Paket bereits kostenfrei enthalten, welches das Pilot-, Plus- und Komfort-Paket sowie Privacy-Glas an den hinteren Seitenscheiben bündelt.
  • Polestar Leasing: Kombinierbar ist das Angebot mit einem Fixzinssatz von 0,99 Prozent bei Monatsraten ab 269 Euro.
  • Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.
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