03.08.2023

PwC-Studie zu digitalen Assets: Vertrauen in NFTs sinkt auf 0

Eine aktuelle Studie von PwC zeigt das aktuelle Vertrauen von traditionellen Hedge-Fonds in Kryptowährungen und NFTs auf.
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The Bored Ape Yacht Club NFT (BAYC) is the collection of the most expensive NFTs
Bored Ape Yacht Club (BAYC) zählt zu den bekanntesten NFT-Kollektionen. | Foto: Adobe Stock

Seit dem Crash des Kryptomarkts im Jahr 2022 scheint das Vertrauen in digitale Assets weiterhin getrübt. Im kürzlichen veröffentlichten PwC Global Crypto Hedge Fund Report 2023 wurden 59 traditionelle Hedge-Fonds zu ihren Investitionsplänen im Bezug auf Kryptowährungen und NFTs befragt.

29 Prozent der befragten traditionellen Hedge-Fonds gaben an, in Krypto-Assets zu investieren. Im Vorjahr waren es noch 37 Prozent. Allerdings gab knapp die Hälfte aller Fonds, die bereits in Krypto-Assets investieren, an, bis Ende dieses Jahres sogar mehr in diese Anlageform investieren zu wollen, als sie es im Vorjahr getan haben. Die beiden größten Kryptowährungen, Bitcoin und Ethereum, genießen hier mit Abstand das größte Vertrauen.

Wieder anders sieht es bei den Non-Fungible Tokens (NFTs) aus: Letztes Jahr gaben noch ca. ein Fünftel aller Befragten an, in diese Anlage investieren zu wollen – heuer gab es allerdings keinen einzigen traditionellen Hedge-Fonds, der dieser Form der Anlage noch vertraut.

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© invest.austria

Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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