03.08.2023

gurkerl.at erweitert sein Liefergebiet und vergünstigt Konditionen

Der Online-Supermarkt stockt seine Reichweite um über ein Viertel auf. Auch das Preissystem wird verändert.
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Vom Feld in die Küche: Aus der gurkerl.at Zentrale wird ab sofort in noch mehr Gebiete geliefert (c) gurkerl.at

Bio-Schlangenhaargurken gibt es ab sofort auch am Land: Um ganze 27,3 Prozent erweitert der Online-Supermarkt gurkerl.at nämlich sein Liefergebiet – und zwar in den Süden, Südosten und in den Norden Wiens. Vom erweiterten Lieferservice und der exotischen Produktpalette profitieren nun Kund:innen in der Region um Wiener Neustadt, in Eisenstadt und in Stockerau.

In diese Gebiete liefert gurkerl.at ab jetzt

„Wir wollen mit gurkerl.at nicht weniger als die österreichische Supermarkt-Landschaft zu revolutionieren“, so Stephan Lüger, Commercial Direktor und Geschäftsführer bei gurkerl.at. Die Vergrößerung der Reichweite sei ein Schritt in diese Richtung, meint Lüger in einer Aussendung.

Ab sofort werden zusätzlich die Liefergebiete Wiener Neustadt, Leobersdorf, Siebenhaus, Hölles, Natzendorf, Steinabrückl, Theresienfeld, Sollenau, Felixdorf, Schönau an der Triesting, Hornstein, Müllendorf, Kleinhöflein, Wimpassing an der Leitha, Pottendorf, Stockerau und Eisenstadt anvisiert.

Die neuen gurkerl.at-Liefergebiete (c) gurkerl.at

Das Ziel des Lieferdienstes sei es indes, „dass immer mehr Kund:innen von Produkten profitieren, die sie sonst nirgends finden.“ So gäbe es im gurkerl.at Sortiment nicht nur exotische Bio-Schlangenhaargurken, sondern auch Spaghettibohnen, die sich laut eigenen Angaben in hiesigem Handel schwer finden ließen. Derart ausgefallene Produkte bietet gurkerl.at dank seiner Partnerschaften mit ausgewählten Bio-Gärtner:innen an.

Neues Preissystem bringt Vergünstigungen

Neben der Gebietserweiterung soll der Online-Supermarkt auch sein Preissystem revolutioniert haben: Die Liefergebühren all jener Bestellungen, die über 24 Stunden vor dem Liefertermin abgeschlossen wurden, sollen um bis zu 80 Prozent vergünstigt werden. „Liegt der Bestelleingang über 24 Stunden vor dem Liefertermin, so sinken die Liefergebühren bei einem Wareneinkaufswert von 69-79 Euro von 4,90 Euro auf nur mehr 90 Cent“, erklärt Geschäftsführer Lüger. Lieferungen bei Einkäufen über einen Warenwert von 99 Euro seien dabei weiterhin kostenlos.

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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