14.11.2025
KONTROLLGREMIUM

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

Die Berliner Neobank N26, gegründet von den Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal, stellt ihr Kontrollgremium neu auf: Gleich drei ausgewiesene Branchenexperten ziehen in den Aufsichtsrat ein. 
/artikel/n26-erweitert-aufsichtsrat-mit-drei-herausragenden-fuehrungspersoenlichkeiten
Die drei neuen Mitglieder des N26-Aufsichtsrats (l.n.r.): Andreas Dombret, Daniel Terberger und Byron Haynes. | Foto: N26

Mit Andreas Dombret, Byron Haynes und Daniel Terberger holt sich das FinTech jahrelange Management-Erfahrung sowie breites Know-how in Bankwesen, Kapitalmärkten und IPO-Prozessen an Bord. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats treten ihr Amt mit sofortiger Wirkung an. Laut Unternehmen soll das Gremium in Kürze weiter erweitert werden. Alle Ernennungen stehen unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung durch die deutsche Bankenaufsichtsbehörde BaFin.

Für Aufmerksamkeit sorgte N26 zuletzt im August, als Co-Founder Valentin Stalf seinen Rückzug als CEO bekannt gab und ankündigte nach einer „Übergangsphase“, in den Aufsichtsrat wechseln zu wollen. (brutkasten berichtete). Einen genauen Zeithorizont dafür gab die Neobank nicht an. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, Marcus W. Mosen, rückte daraufhin als Co-CEO nach (brutkasten berichtete).

Dombret soll Aufsichtsratsvorsitz übernehmen

Wie N26 in einer Aussendung mitteilt, sei geplant, dass Andreas Dombret den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen wird. Der ehemalige Bundesbank-Vorstand bringt langjährige Erfahrung aus leitenden Positionen bei der Deutschen Bank, der Bank of America sowie aus seiner Tätigkeit als Senior Advisor bei Oliver Wyman mit. Zudem lehrt er an der Columbia University und der EBS.

Zu seiner neuen Rolle sagt Dombret: “N26 verfügt über ein enormes Potenzial, seine Rolle als Innovator im europäischen Bankwesen weiter auszubauen. Mit der Übernahme meiner neuen Funktion freue ich mich darauf, eng mit den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats zusammenzuarbeiten, um die Unternehmensführung weiter zu stärken und sicherzustellen, dass N26 auch künftig nachhaltigen, langfristigen Mehrwert schafft.”

Haynes und Terberger verstärken das Gremium

Byron Haynes, derzeit Vorsitzender des General- und Aufsichtsrats der Novo Banco in Portugal, war zuvor CEO der österreichischen BAWAG und bekleidete zuvor Führungspositionen bei ABN AMRO und RBS. 2018 war er außerdem Senior Advisor beim Wiener FinTech baningo (brutkasten berichtete).

Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender der KATAG AG, soll das Gremium um unternehmerische und internationale Erfahrung ergänzen. Er begann seine Karriere bei der Deutschen Bank in Hongkong, New York und Frankfurt und sitzt heute in mehreren Aufsichtsräten, darunter ECE Hamburg, Sixt SE und Gebrüder Weiss.

Tayenthal: “Herausragende Führungspersönlichkeiten”

Die drei neuen Mitglieder arbeiten künftig gemeinsam mit den bisherigen Aufsichtsräten Jörg Gerbig, Déborah Carlson-Burkart und Peter Kleinschmidt. Mit der erweiterten Zusammensetzung vereine N26 umfassende Finanzexpertise, Governance-Erfahrung und tiefes Branchenwissen, so das Unternehmen.

Co-CEO und Co-Founder Maximilian Tayenthal zur Neubesetzung: “Mit der Berufung von Dr. Andreas Dombret, Byron Haynes und Dr. Daniel Terberger begrüßen wir drei herausragende Führungspersönlichkeiten in unserem Aufsichtsrat. Ich bin überzeugt, dass diese breite Expertise ein entscheidender Motor für den anhaltenden strategischen Erfolg von N26 sein wird.”

Deine ungelesenen Artikel:
03.11.2026

Team selbst beteiligt: Tumbleweed holt 6,9 Millionen Euro für Forschung im Orbit

Das Wiener Startup Tumbleweed sichert sich 6,9 Mio. Euro Seed-Kapital. Neben Lead-Investor PactVC beteiligte sich auch das eigene Team mit rund 300.000 Euro an der Runde.
/artikel/team-selbst-beteiligt-tumbleweed-holt-69-millionen-euro-fuer-forschung-im-orbit
03.11.2026

Team selbst beteiligt: Tumbleweed holt 6,9 Millionen Euro für Forschung im Orbit

Das Wiener Startup Tumbleweed sichert sich 6,9 Mio. Euro Seed-Kapital. Neben Lead-Investor PactVC beteiligte sich auch das eigene Team mit rund 300.000 Euro an der Runde.
/artikel/team-selbst-beteiligt-tumbleweed-holt-69-millionen-euro-fuer-forschung-im-orbit
Das Tumbleweed-Team © Tumbleweed

Vier Monate nachdem Tumbleweed mit „Oasis Alpha“ Österreichs ersten kommerziellen Satelliten an Bord einer SpaceX-Rakete ins All geschickt hat, vermeldet das Wiener Jungunternehmen frisches Kapital. In einer 6,9 Millionen Euro schweren Seed-Runde investieren Lead-Investor PactVC, Vanagon Ventures, Prototype Capital, EWOR sowie internationale Business Angels.

Rund 300.000 Euro aus eigenen Reihen

Auffällig ist das finanzielle Engagement der eigenen Belegschaft: Mehr als ein Drittel der 25 Mitarbeitenden steuerte insgesamt rund 300.000 Euro aus eigener Tasche bei. Der Impuls dazu kam aus dem Team selbst. „Als Founder ist das natürlich mehr, als ich mir je erträumt hätte“, sagt Co-Gründer und CEO Julian Rothenbuchner gegenüber brutkasten.

Auf Investorenseite ging die Beteiligung von EWOR auf eine persönliche Empfehlung zurück, wie Rothenbuchner erzählt: Ein befreundeter Investor war unmittelbar eingestiegen und vermittelte den Kontakt zu EWOR-CEO Daniel Dippold. „Tumbleweed hat Österreichs ersten kommerziellen Satelliten schneller in den Orbit gebracht, als die Zertifizierung eines einzigen Experiments normalerweise dauert. Julian hat genau das geliefert, was er uns beim ersten Treffen angekündigt hat — nur schneller“, so Dippold. „Jetzt kann jedes Labor und jeder Hersteller den Weltraum nutzen, ohne selbst zu einem Raumfahrtunternehmen zu werden.“

Von Mars-Plänen zur orbitalen Forschungsplattform

Einer der Tumbleweed-„Pods“ © Tumbleweed

Das ursprünglich mit dem Konzept eines windgetriebenen Marsrovers gestartete Unternehmen konzentriert sich heute auf standardisierte Experimente in der Mikrogravitation. Weil Zertifizierungen für die Internationale Raumstation ISS laut Tumbleweed oft Jahre beanspruchen, entwickelte das Startup vorzertifizierte Nutzlastbehälter („Pods“), die ab 15.000 Euro buchbar sind.

F&E-Teams aus Pharma, Biotech und Materialwissenschaften sollen so Strom- und Datenanbindung im Orbit, ohne eine eigene Satelliteninfrastruktur aufbauen zu müssen, erhalten. Dass dieses Setup im Markt greift, zeigte das Team im Sommer: Die Hardware für Oasis Alpha entstand in unter neun Monaten und flog mit vier zahlenden Kund:innen.

Drei Missionen für 2027 und Kapsel-Rückkehr ab 2028

Vorbereitungen für Oasis Alpha © Tumbleweed

Mit dem frischen Kapital will das 25-köpfige Team mit Standorten in Wien und den Niederlanden drei orbitale Missionen im Jahr 2027 für mehr als zehn Kund:innen finanzieren. Für die Raketenstarts verhandelt Tumbleweed weltweit, setzt künftig jedoch verstärkt auf europäische Partner:innen, heißt es von Seiten des Unternehmens.

„Diese Finanzierung erlaubt es uns, das zu skalieren, was wir mit unserer ersten Mission Oasis Alpha bewiesen haben: dass Mikrogravitation eine breit verfügbare industrielle Ressource sein kann. Wir freuen uns sehr darauf, diese Möglichkeit nun noch mehr Kunden zu eröffnen und letztendlich eine Zukunft zu bauen, in der Mikrogravitation genutzt wird für zehnmal bessere Krebstherapien, zehnmal bessere Halbleiter und eine zehnmal schnellere Pharmaentwicklung“, erklärt Rothenbuchner.

Parallel treibt das Startup die Folgeplattform „Oasis Beta“ voran. Die Vorbereitungen laufen, erste Kundengelder liegen laut CEO Rothenbuchner bereits auf dem Konto. Ab 2028 sollen Experimente zudem physisch zur Erde zurückgebracht werden. Dafür entwickelt das Team seit mehreren Monaten eine Kapsel, die sich im Orbit vom Satelliten trennen und mit einem Fallschirm landen soll.

So soll der Oasis Beta Satellit aussehen © Tumbleweed
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

N26 erweitert Aufsichtsrat mit „drei herausragenden Führungspersönlichkeiten“