26.03.2026
EVERSPORTS GROUP

Eversports aus Wien fusioniert mit schwedischer MATCHi Group

Beide Unternehmen sind Beteiligungen des Growth-Investors Verdane mit Hauptsitz in Schweden. Zusammen sollen Eversports und MATCHi nun als "Eversports Group" ein "klarer europäischer Marktführer" werden.
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Das Eversports-Management-Team
Das Extended Management Team von Eversports: Hanno Lippitsch, Stefan Feirer, Lukas Kühnert, Philipp Braunsberger sowie (v.l. – vorne): Emanuel Steininger, Ramon Bez (c) Eversports

Im Oktober 2023 hatte das Wiener Startup Eversports mit seiner Buchungsplattform für Sportangebote sein zehnjähriges Firmenjubiläum gefeiert. Ein Jahr später folgte die Mehrheitsübernahme durch den Growth-Investor Verdane mit Hauptsitz in Schweden (brutkasten berichtete). Bereits 2021 hatte die Beteiligungsgesellschaft auch in ein Startup mit ähnlichem Angebot im Heimatland investiert. MATCHi aus Göteborg ist auf Racketsport spezialisiert. Nun fusionieren die beiden Plattformbetreiber und werden zur „Eversports Group“.

„Diese Fusion schafft einen klaren europäischen Marktführer“

Eversports betreibt eine Software- und Buchungsplattform für mehr als 5.500 Fitness-, Yoga-, Pilates-, Tanz- und Kampfsportstudios sowie über 500 Anlagen für Ballsportarten, während MATCHi mehr als 3.000 Racketsportanlagen vernetzt. Die Fusion schaffe nun „Europas größte Sport- und Wellnessplattform“, heißt es in einer Aussendung. Dabei werden die Produkt- und Engineering-Teams integriert und sollen eine einheitliche Plattform schaffen. Auch die AI-Entwicklungsteams sollen fusioniert werden.

„Diese Fusion schafft einen klaren europäischen Marktführer für Software im Bereich Fitness und Wellbeing und bietet in einem schnell wachsenden Segment die beste Nutzererfahrung. Die Transaktion baut auf den starken Erfolgsbilanzen beider Unternehmen auf, und wir freuen uns darauf, unsere Unterstützung für beide Firmen nun als Teil der vereinten Eversports Group fortzusetzen“, kommentiert Christina Stoll, Principal bei Verdane.

Expansionsfokus auf Padel und Pilates in Spanien, Frankreich, UK und Italien

Nun will man vor allem in den besonders schnell wachsenden Segmenten Padel und Pilates weiter expandieren. Geografisch soll ein besonderer Fokus auf Spanien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Italien liegen. „Das MATCHi-Team mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im Racketsport wird unser Angebot in diesem Bereich weiter vorantreiben und ausbauen, während sich unser R&D-Team in Wien auf Boutique-Studios und die zentrale Plattformfunktionalität konzentriert“, sagt Eversports-Gründer und -CEO Hanno Lippitsch.

Und Daniel Ekman, CEO der MATCHi Group, sagt: „Durch den Zusammenschluss vereinen MATCHi und Eversports tiefgehende Racketsport-Expertise mit größerer Skalierung, Erfahrung im Boutique-Studio-Bereich und technologischer Weiterentwicklung.“

Weitere Übernahmen geplant

Teil der Expansionsstrategie sind auch weitere geplante Übernahmen. Bereits seit der Mehrheitsübernahme von Eversports kaufte Verdane zwei andere Unternehmen auf. Mit Fitogram und Matchpoint kamen mehr als 1.700 zusätzliche Sportstätten und Studios auf der Plattform dazu. Eversports blickte aber auch schon vor dem Verdane-Einstieg auf eine Geschichte mehrerer Übernahmen und Zusammenschlüssen zurück (brutkasten berichtete u.a. 2019).

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Airgapnet
© Airgapnet/Canva - Markus Roth, Co-Founder Airgapnet.

Mit der Gründung der Airgapnet GmbH entstand in Oberösterreich ein neues Cybersecurity-Startup mit dem Ziel, Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen, die selbst modernste Sicherheitslösungen umgehen können.

Airgapnet: Mit Gründung gleich Kapital

Gegründet wurde es von Markus Roth, Sergey Shelenkov, Florian Mihalits und Peter Ziehesberger, die langjährige Erfahrung aus den Bereichen IT-Sicherheit, Netzwerktechnik, Elektronikentwicklung, Softwareentwicklung und Unternehmensführung mit sich bringen.

Zeitgleich mit der Unternehmensgründung konnte Airgapnet sich ein siebenstelliges Investment sichern. Das Kapital wird in die Skalierung der Produktion, den Ausbau der Produktentwicklung, den Aufbau internationaler Vertriebspartnerschaften sowie die Weiterentwicklung der patentierten Technologie investiert. Angaben zum Investor wurden auf Wunsch der beteiligten Parteien nicht veröffentlicht.

Physische Trennung von Netzwerkverbindungen

Das Neuhofener Unternehmen baut auf einer patentierten Technologie auf, die einen anderen Ansatz verfolgt als klassische Cybersecurity-Lösungen, heißt es. Während Firewalls, Endpoint-Protection und andere Sicherheitsprodukte versuchen, Angriffe zu erkennen und zu filtern, setzt Airgapnet auf die physische Trennung von Netzwerkverbindungen.

Künstliche Intelligenz ermöglicht es heutzutage Angreifern, Schwachstellen automatisiert zu analysieren, Angriffe zu personalisieren und Sicherheitsmechanismen effizienter zu umgehen. Besonders kritisch seien sogenannte Zero-Day-Exploits. Dabei handelt es sich um bislang unbekannte Sicherheitslücken, z. B. in Firewalls, für die noch keine Sicherheitsupdates oder Schutzmaßnahmen existieren. Wenn eine solche Schwachstelle entdeckt wird, hätten Unternehmen oft keine Möglichkeit, sich unmittelbar zu schützen: „Die Anzahl neuer Schwachstellen steigt rasant. Gleichzeitig verkürzt KI die Zeit zwischen dem Finden einer Schwachstelle und ihrer aktiven Ausnutzung drastisch. Unternehmen stehen dadurch vor einer völlig neuen Herausforderung“, erklärt Mitgründer und Geschäftsführer Markus Roth. Auch der zukünftige Einsatz von Quantencomputern verlangt bereits im Vorfeld die Erstellung neuer Sicherheitskonzepte.

Das Firewall-Problem

Eine Firewall sei letztlich ein intelligenter Filter, so die Founder weiter. Sie entscheidet anhand von Regeln, welche Datenpakete passieren dürfen und welche nicht. Doch jede Firewall basiert auf Software und Regeln. Fehlerhafte Konfigurationen, unbekannte Schwachstellen, kompromittierte Zugangsdaten oder Zero-Day-Exploits können dazu führen, dass Angreifer diese Schutzschicht überwinden.

„Selbst die besten Firewalls bieten daher niemals einen 100-prozentigen Schutz über einen beliebigen Zeitraum hinweg. Genau deshalb verfolgen viele Sicherheitsexperten sowie militärische Einrichtungen seit Jahren das Prinzip des sogenannten Air-Gappings, also der physischen Trennung kritischer Systeme“, liest man in der Aussendung.

In diesem Sinne trennen die von Airgapnet entwickelten Systeme Netzwerkverbindungen physisch voneinander und verbinden sie nur dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Das Unternehmen bezeichnet diesen Ansatz als „Online when needed“ statt „Always online“. Dadurch würde vor allem die Angriffsfläche reduziert.

Airgapnet mit neuer Ebene

Die Technologie wurde insbesondere für Unternehmen entwickelt, für die IT-Sicherheit wesentlich ist, um damit unter anderem Backup-Systeme, industrielle Steuerungen, Fernwartungszugänge und Internetzugänge zu schützen. Die Gründer sehen sich dabei als Teil einer neuen Generation europäischer Cybersecurity-Unternehmen, die auf technologische Unabhängigkeit, physische Sicherheit und praktikable Lösungen setzen.

© Airgapnet – Sergey Shelenkov, Mitgründer und Geschäftsführer.

„Die Cybersecurity-Branche konzentriert sich seit Jahrzehnten darauf, Angriffe zu erkennen. Wir ergänzen diesen Ansatz um eine weitere Ebene: Wenn eine Verbindung nicht existiert, ist ein Angriff auf sie chancenlos“, erklärt Sergey Shelenkov, Mitgründer und Geschäftsführer. „Genau diese Einfachheit macht unsere Technologie so wirkungsvoll.“

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