04.03.2020

N26 erhöht für gewisse Dienstleistungen seine Gebühren

Die Challenger-Bank N26 führt mit 10. Mai 2020 für gewisse Leistungen Preiserhöhungen ein. Die Basis-Kontoführungsgebühren für die beiden kostenpflichtigen Konten "N26 You" und "N26 Metal" bleiben allerdings gleich.
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N26
(c) N26

N26 dreht an der Preisschraube. Kunden der Challenger-Bank müssen sich ab 10. Mai 2020 auf höhere Preise für gewisse Leistungen einstellen. Das geht aus der Preisliste für alle Kunden mit ursprünglicher Lieferadresse in Österreich hervor.

Das wichtigste vorweg: Die Basis-Kontoführungsgebühren für die beiden kostenpflichtigen Konten „N26 You“ für 9,90 Euro pro Monat und „N26 Metal“ für 16,90 Euro pro Monat bleiben unverändert.

+++ Fokus-Channel: FinTech +++

Ersatzkarten und CASH26-Einzahlung

Künftig müssen allerdings N26-Kunden für die Bestellung von Ersatzkarten und den Expressversand tiefer in die Tasche greifen. Eine Nachbestellung wird mit 10. Mai statt sechs Euro zehn Euro kosten. Zudem wird der Expressversand von Karten von bisher 19 Euro auf 30 Euro angehoben. Der Expressversand einer N26 Metal Karte, der bis dato 45 Euro gekostet hat, wird um 20 Euro auf 65 Euro angehoben.

Zudem wird für CASH26 Einzahlungen ab dem 10. Mai 2020 eine Gebühr in der Höhe von 1,5 Prozent des eingezahlten Betrags schlagend. Derzeit können die Kunden der Challenger-Bank in über 2000 Geschäften in ganz Österreich Bargeld ein- oder auszahlen. CASH26 Abhebungen bleiben hingegen weiterhin kostenlos.

N26-Argumentation

Auf Rückfrage des brutkasten argumentiert die Challenger-Bank die Preiserhöhungen mit den gestiegenen Produktions- und Lieferkosten der Karten. „Aufgrund gestiegener Produktions- und Lieferkosten haben wir die sonstigen Gebühren für die Bestellung und den Expressversand von Ersatzkarten sowie für den Expressversand der N26 Metal Karte angepasst. Für CASH26 Einzahlungen fällt ab dem 10. Mai 2020 eine Gebühr in Höhe von 1,5 Prozent des eingezahlten Betrags an. Mit dieser Anpassung orientieren wir uns stärker an den Kosten, die durch dieses Service-Angebot entstehen“, so ein Sprecher der Bank.

Unterschied zu Deutschland

Auch im Nachbarland Deutschland berichten Branchenmedien über Gebührenerhöhung und verweisen dabei auf die Preisliste für alle Kunden mit ursprünglicher Lieferadresse in Deutschland. Ein Vergleich der beiden Listen zeigt, dass in Deutschland die Gebührenerhöhung auf gewisse Leistungen höher ausfällt.

So sollen beispielsweise N26-Abhebungen am Geldautomaten „in Österreich weiterhin unbegrenzt und kostenlos“ möglich sein. In Deutschland sind hingegen für Kunden mit Hauptkonto bei N26 nur fünf Abhebungen pro Kalendermonat kostenlos. Jede weitere Abhebung kostet zwei Euro.


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Eustella-CEO Matteo Rosoli | (c) AI Factory Austria AI:AT/Arman Rastegar
Eustella-CEO Matteo Rosoli | (c) AI Factory Austria AI:AT/Arman Rastegar

Prominente Investoren wie Hansi Hansmann, Hermann Futter und die 3VC-Gründer Peter Lasinger und Roman Scharf im Publikum, Bitpanda Co-Founder Christian Trummer und Emmi-Co-Founder Johannes Brandstetter – mittlerweile Vice President AI for Science bei Mistral AI – auf der Bühne: Das Launch-Event des Wiener Startups Eustella in der AI Factory Austria AI:AT zog diese und noch weitere Größen der heimischen Innovationsszene an. Der Plan des Unternehmens geht aber weit über die Landesgrenzen hinaus: Man will KI-Nutzer:innen in ganz Europa überzeugen.

„Es gibt mehr als 130 Millionen aktive AI-User in Europa, aber kaum europäische Alternativen, vor allem nicht für Konsumentinnen und Konsumenten und vor allem nicht im Agent-Bereich“, sagt CEO Matteo Rosoli beim Launch-Event. Der KI-Experte – übrigens ein Absolvent des High-Potential-Programms der Wiener HTL Spengergasse – hat das Unternehmen gemeinsam mit Alexander Maitz, Jakob Steinschaden und Bastian Kellhofer gegründet. Das Konzept: Ein Agentic-AI-Angebot, das mit den US-Riesen mithalten kann, aber zu 100 Prozent in Europa gehosted ist – etwa bei Ionos in Berlin oder Scaleway in Paris.

Fable-5-Sperre „Spitze des Eisbergs“

„Die Sperre von Anthropics Fable 5 war nur die Spitze des Eisbergs der Souveränitäts-Thematik in Europa“, meint Rosoli. Souveränität sei zu einer Frage der Business Continuity und damit zu einer Frage des Überlebens für europäische Unternehmen geworden. Unter anderem wegen der Regulatorik, die, wie der CEO betont, „auch einen guten Zweck“ habe, würden europäische Lösungen vielfach hinter amerikanischen und asiatischen hinterherhinken. Das wolle man ändern: „Wir wollen nicht die europäische Software sein, die nicht so gut funktioniert und nicht so viel Mehrwert bringt. Wir wollen wirklich eine europäische Alternative sein.“

Orchestrierung entscheidend

Dabei baut Eustella kein eigenes KI-Modell, wie es etwa Mistral in Frankreich macht. Das Wiener Startup setzt auf verschiedene Open-Source-Modelle – nicht nur von Mistral, sondern auch von US-Anbietern wie Google und OpenAI. „Entscheidend ist die Orchestrierungsebene“, erklärt Rosoli. Diese „Agent Orchestration“ treffe eine smarte Auswahl, welche Modelle für welchen Zweck optimal passen und halte damit auch den Token-Verbrauch gering. Kombiniert wird das mit einem Mobile-First-Ansatz auf Nutzer:innen-Seite – Stichwort: „Agent in a pocket“.

Kompetitive Preise

Preislich will Eustella nicht nur mithalten, sondern gibt sich kompetitiv: Neben einer stark eingeschränkten Free-Version gibt es Angebote um sechs, 18 bzw. 90 Euro monatlich. „Jeder Anbieter kann kompetitive Preise anbieten. Wir machen das ganz bewusst aus Europa heraus. Der Preis rechnet sich aber auch für uns“, sagt der Gründer. Mit dem 18-Euro-Modell könne man etwa schon „richtig schön ein, zwei große Agents laufen lassen.“

„Beschäftigen uns 50 Prozent unserer Zeit mit AI-Safeguards und Themen wie Prompt Injections“

Das zweite große Verkaufsargument ist Sicherheit: „Die Daten sind bei Eustella sicher. Anders als bei den amerikanischen und asiatischen Anbietern braucht man sich keine Sorgen machen, dass etwas an Werbeanbieter verkauft wird“, sagt der Gründer. Für Sicherheit wolle man aber natürlich auch auf technischer Ebene sorgen. „Wir beschäftigen uns 50 Prozent unserer Zeit mit AI-Safeguards und Themen wie Prompt Injections. Deswegen releasen wir unsere Funktionen auch Schritt für Schritt, um gar keine Angriffsflächen zu ermöglichen“, so Rosoli.

Partnerschaften mit Bitpanda und Geizhals

Abgerundet werden soll das Angebot durch sogenannte Daten-Partnerschaften. Solche gibt es bislang mit dem Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda, das über eine Schnittstelle aktuelle und zuverlässige Daten zum Krypto-Markt liefern soll, und mit dem Wiener Portal Geizhals, das valide Preisvergleichsdaten einspeist. Bitpanda-Co-Founder und Chief Scientist Christian Trummer sieht in der Partnerschaft aber noch mehr Potenzial: „Wir erwarten uns sehr viel von Eustella. Agentic Finance ist bei uns ein Riesen-Thema und in der Finanzbranche sind immer Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtig.“ In Zukunft wolle man „die Finanzplattform für Agents“ sein. „Eustella ist hier der perfekte Partner für uns“, so der Bitpanda-Gründer.

Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer (l.) neben Phillip Maasberg von Ionos | (c) AI Factory Austria AI:AT/Arman Rastegar

„Schauen einmal, dass die Server den Zuwachs an Usern überleben“

Bis dahin liegen aber noch einige Schritte vor dem Wiener Startup. „In den nächsten paar Tagen schauen wir einmal, dass die Server den Zuwachs an Usern überleben“, sagt Rosoli. „Dann werden wir Stück für Stück die Agent-Funktionalitäten aufbauen – dabei gibt es verschiedene Sicherheitsstufen.“ Schon bald soll Eustella etwa voll autonom kleine Essensbestellungen abwickeln können. Für davor gibt aber Co-Founder Jakob Steinschaden das erste konkrete Ziel aus: „Es wäre super, wenn wir im App-Store auf Platz eins landen.“

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