26.02.2019

Europol, die Zukunft des Fernsehens und das allmächtige Smartphone

Bei den Mobile Marketing Innovation Days 2019 wird ein breiter Überblick über aktuelle Fragestellungen im Mobil-Bereich geboten. Dabei geht man weit über das Kernthema Marketing hinaus.
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Mobile Marketing Innovation Days 2019: Host Josef Mantl auf der Bühne
(c) Mobile Marketing Innovation Days: Host Josef Mantl auf der Bühne
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Lesen Sie diesen Beitrag gerade am Smartphone? Die Wahrscheinlichkeit, dass das der Fall ist, ist jedenfalls sehr hoch. Und sie wird immer höher. Dem Portal Statista zufolge lag der Verbreitungsgrad von Smartphones in der österreichischen Bevölkerung zuletzt bei 75 Prozent. Alleine von 2017 auf 2018 gab es eine Steigerung von sieben Prozentpunkten. Bei der reinen Verbreitung wird natürlich irgendwann die Decke erreicht sein – mehr als 100 Prozent geht halt nicht. Doch bei vielen Usecases gibt es weiterhin Potenzial nach oben.

+++ Google’s Age of Assistance: “Hilfreiche Marken werden heute belohnt” +++

Was macht gutes mobiles Marketing aus?

Die Ausgangslage für mobiles Marketing in den kommenden Jahren ist also denkbar gut. Und wer bislang überlebt hat, ohne auf den Zug aufzuspringen, dessen Tage sind wohl bald gezählt. Doch was macht wirklich gelungenes mobiles Marketing aus? Und welche Trends und Entwicklungen in dem Bereich sollte man sonst noch beachten? Damit beschäftigen sich die Mobile Marketing Innovation Days 2019 am 28. und 29. März im Wiener Studio 44.

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Von Influencern bis zu Lufttaxis

Neben Keynotes und Panels direkt zum Kernthema, etwa zur Zukunft des mobilen Shoppings oder zu Trends im Influencer Marketing, werden beim Event auch verwandte Themen aufgegriffen. So spricht etwa Philipp Amann von Europol über den Kampf gegen Cyber-Kriminalität. Auch die mediale Reizüberflutung potenzieller Konsumenten, Flugtaxis, Growth Hacking und das Fernsehen der Zukunft stehen als Themen auf dem Programm. Im Rahmen des „Startup Spotlight“ wird auch Jungunternehmen aus der Branche eine Bühne gegeben.

Starkes Line-Up bei den Mobile Marketing Innovation Days 2019

Insgesamt kann man bei den Mobile Marketing Innovation Days 2019 50 Speaker, 20 Talks und 18 Masterclasses erleben. Mit dabei sind Unternehmen wie BBC, Facebook, Google, Jodel, Mastercard, McDonald´s, N26, ORF, Post, Siemens, Sky, Viber, Yamaha und Zalando.

Noch bis zum 28. Februar sind Early Bird Tickets um 299 Euro verfügbar. Für Startups (199 Euro) und Studierende (79 Euro) gibt es ermäßigte Karten. Der Standard-Ticketpreis beträgt 399 Euro. Mit dem Code BRUTKASTENMMID19 gibt es zusätzlich –20% Rabatt!⇒ Jetzt Ticket sichern

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Beyond Gravity Austria
© Beyond Gravity Austria/Canva - Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria.

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) zählt mit rund 57 Millionen Euro Umsatz (2025) und rund 250 Mitarbeitenden zu den größten österreichischen Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eigenen Angaben nach eine Exportquote von rund 100 Prozent. Erst kürzlich hat der Weltraumzulieferer seine Produktionsfläche in Niederösterreich verdoppelt – brutkasten berichtete über den 4,5-Millionen-Euro-Ausbau.

Beyond Gravity: Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten

Nun wird die nächste Generation von US-Wettersatelliten mit Technologie aus Österreich ausgestattet. Beyond Gravity Austria liefert – wie man vermeldet – hochpräzise Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten, die ab 2032 für die US-Wetterbehörde NOAA ins All starten sollen. Gebaut werden die Satelliten vom US-Unternehmen Lockheed Martin in Colorado.

Die Navigationsempfänger aus Wien werden – so der Claim – die Position der Satelliten in rund 36.000 Kilometern Höhe mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern bestimmen.

„Im Rahmen unseres ersten Vertrags mit Lockheed Martin werden wir Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten liefern. Je genauer die Position des Satelliten durch unseren Empfänger bestimmt wird, desto genauer sind die Wetter- und Umweltdaten“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Die Wettersatelliten namens GeoXO sollen die Vorhersage von Unwettern sowie die Überwachung von Umwelt- und Klimaphänomenen in der westlichen Hemisphäre deutlich verbessern.

Nicht die erste NASA-Partnerschaft

Beyond Gravity Austria lieferte schon mehrmals Technik für NASA-Satelliten, etwa einen Navigationsempfänger für den 2018 gestarteten NASA-Umweltsatelliten ICESat-2 oder Navigationsempfänger für den 2024 gestarteten Klimaschutzsatelliten PACE inklusive Thermalisolation für ein NASA-Instrument des Satelliten.

Die Wettersatelliten GeoXO (Geostationary Extended Observations) werden in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator betrieben. In dieser Höhe von rund 36.000 Kilometern bewegen sie sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erdrotation und können dadurch kontinuierlich dieselbe Region der Erde beobachten.

© zVg – Infografik zu den GeoXO-Wettermissionen.

„Unsere GEORIX-Empfänger bieten selbst in einer Entfernung von 36.000 Kilometern eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern. Damit setzen wir neue Maßstäbe für präzise Echtzeit-Navigation an Bord von Satelliten“, so Kober. Im Jahr 2023 wurde der erste GEORIX-Navigationsempfänger ins All geschickt; er bestimmt die Position des NASA-Klimainstruments TEMPO, das atmosphärische Gase (Ozon, Stickstoffdioxid und Formaldehyd) sowie Aerosole über Nordamerika misst.

Rund 30 Satelliten nutzen Navigationsempfänger von Beyond Gravity

Insgesamt nutzen derzeit etwa 30 Satelliten Navigationsempfänger von Beyond Gravity zur Positionsbestimmung. Die Empfänger kommen bei Satelliten von der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bis zur geostationären Erdumlaufbahn (GEO) zum Einsatz, also in Entfernungen von etwa 1.000 Kilometern bis 36.000 Kilometern von der Erde. Alle weltraumgestützten Navigationsempfänger werden am österreichischen Standort von Beyond Gravity in Wien entwickelt und produziert.

Die GeoXO-Mission soll Bilder und atmosphärische Messungen der westlichen Hemisphäre der Erde und eine Echtzeit-Erfassung der Blitzaktivität liefern sowie kurzfristige Wettervorhersagen und Warnungen vor Extremwetter und Umweltgefahren unterstützen.

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