03.09.2021

Marktforschungssupermarkt go2market kooperiert mit Clever Clover

Nächster Meilenstein für go2market. Der in Österreich und Deutschland tätige Marktforschungssupermarkt kooperiert ab sofort mit der Investment Gesellschaft Clever Clover rund um Business Angel Heinrich Prokop.
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Thomas Perdolt und Heinrich Prokop
Thomas Perdolt, go2market und Heinrich Prokop, Clever Clover, freuen sich über die Kooperation ihrer Unternehmen. © go2market

go2market treibt sein innovatives Businessmodell – umfassende real-life-Marktforschung unter Einsatz modernster Technologien – konsequent voran. Nach der Expansion nach Deutschland und der Verstärkung der Geschäftsführung mit dem ehemaligen Rewe International-Zentraleinkaufschef Erich Riegler konnte das Wiener Startup nun auch Clever Clover für eine Partnerschaft gewinnen. go2market-Gründer Thomas Perdolt erklärt: „Das Zusammenspiel mit Clever Clover kann der Turbo-Boost für Startups der Foodszene in Richtung Handel werden! Ich bin überzeugt, dass diese Partnerschaft ihre Bedeutung für die FMCG Startup Community auf internationalem Level stärken wird und allen Partnern signifikanten Zusatznutzen bringt.“

Clever Clover und go2market: Kooperation ist Win-Win-Situation

Clever Clover hat sich abseits der Welt von Apps und Digital-Business auf Investments in „Early Stage Companies“ in traditionellen Sektoren spezialisiert und agiert nicht nur als Geldgeber sondern auch als Unterstützer der jeweiligen Startups mit Know-how, Netzwerk und Expertise. Die Kooperation mit go2market ist für Heinrich Prokop, Gründungsmitglied von Clever Clover, eine Win-Win-Situation: „Durch die enge Zusammenarbeit mit go2market sind wir in der Lage, die Insights in unserem Netzwerk zu nutzen und somit Produkte internationaler Startups rasch in unseren Funnel aufzunehmen. Dadurch ermöglichen wir gleichzeitig den Partnern von go2market den Weg in die Regale des österreichischen Handels, basierend auf qualifizierter
Marktforschungsergebnisse.“

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Während die Regierung in vielen Bereichen den Sparstift ansetzt, wächst das Digitalbudget. Das Staatssekretariat rechtfertigt diesen Schritt mit der Hoffnung, dass Technologie-Investitionen langfristig Verwaltungskosten senken sollen. „Einsparungen durch Digitalisierung, nicht bei der Digitalisierung„, lautet die dazugehörige Devise von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Ziel sei es, Österreich vom aktuell sechsten Platz im EU-Digitalisierungsranking in die europäischen Top 3 zu heben.

130 Millionen-Topf 2028

Der Finanzrahmen für die kommenden Jahre wird dafür aufgestockt. Für 2027 sind nun bis zu 117 Millionen Euro budgetiert, 2028 wächst der Topf auf bis zu 130 Millionen Euro. Das Finanzierungsmodell dabei: 20 Prozent jener Einsparungen, die durch Pensionierungen und nicht nachbesetzte Stellen in der Verwaltung entstehen, fließen direkt als Zweckwidmung in IT-Projekte zurück. Bis 2030 rechnet der Bund hier mit zusätzlichen 108 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur.

Das Geld fließt primär in bereits bekannte Kernprojekte, allen voran die ID Austria und die Vorbereitung auf die europäische EUDI-Wallet. Die ID Austria ist seit 2023 von einer auf sechs Millionen Nutzer:innen gewachsen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, womit das System zum flächendeckenden Standard für Behördenwege und wirtschaftliche Anwendungen avancieren würde, so die Hoffnung.

Project X mit Einsparungspotenzial

Im Hintergrund soll zudem unter dem Titel „Project X“ die Dateninfrastruktur nachziehen. Im Fokus steht das Once-Only-Prinzip: Unternehmen und Bürger:innen sollen ihre Daten künftig nicht mehr mehrfach bei unterschiedlichen Behörden einreichen müssen. Für den Ausbau der dafür nötigen Registervernetzung dadeX sind in den nächsten zwei Jahren bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen laut Ministerium Effizienzgewinne: Das Projekt soll kurzfristig ein Einsparungspotenzial von rund 160 Millionen Euro heben.

Ein wesentlicher Treiber hinter diesem Budget-Schub ist schlichtweg die Demografie. In den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Die Bundesregierung setzt daher auf Public AI und somit auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie für Services gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Ziel sind sichere, rechtskonforme und breit nutzbare Anwendungen, die Prozesse beschleunigen, Routinetätigkeiten reduzieren und Wissen in der Verwaltung besser verfügbar machen sollen.

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