22.05.2023

Lovelstar bringt die Füße von Reitenden zum Leuchten

Lovelstar soll dem Schutz vor Unfällen zwischen Pferd und Auto dienen. Mit starker Leuchtkraft.
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lovelstar, steigbügel, leuchtende Steigbügel
(c) Lovelstar - Die Steigbügel-Lichter von Lovelstar.

„Mit unserer Erfindung bringen wir endlich Licht ins Dunkel und schützen damit das Leben von Mensch und Tier“, erklärt Lovelstar-Gründer Patrick Pauliner. Dabei geht es um Steigbügel mit LED-Lichtern, die Kollisionen zwischen Autos und Pferden in der Dämmerung vermeiden sollen.

Lovelstar-Idee kam nach Schockmoment

Pauliner selbst hatte 2017 beinahe einen Motorrad-Unfall mit einer Reiterin und wunderte sich, dass die wenigsten Reiter:innen mit einer Beleuchtung ausgestattet sind. Daher entstand die Idee zu Lovelstar.

So baut man Lovelstar ein

So geht der Einbau: Gummieinlage aus deinem Steigbügel entfernen; Batterie (V23a) einlegen (auf + und – achten) und LED testen (ein/aus); LED Gehäuse in den Steigbügel, dann die Trittfläche von oben einsetzen; beigelegte M4-Schrauben mit einem passenden Inbus (Größe 2,5mm) festziehen.

300 Meter Leuchtkraft

„Die extrem leuchtenden LEDs in den Steigbügeln können jederzeit vom Reiter ein- und ausgeschaltet werden. Sie haben eine Leuchtkraft von über 300 Metern – damit übersieht sie wirklich niemand mehr“, ist der Founder überzeugt. „Da eine Beleuchtung gesetzlich vorgeschrieben ist, ist unser Produkt kein ‚nice to have‘, sondern ein absolutes ‚must have‘ für Reiter, denn nur so haben sie auch einen Versicherungsschutz.“


Mehr dazu heute Abend in der Höhle der Löwen. Weiters dabei: lynes, Häppysnäx, frats und paleo movement.

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(c) Startups for Europe
(c) Startups for Europe

Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

„Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen“

Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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