16.12.2025
EXIT

like2camp: Salzburger Camping-Startup wird von Schweizer Anbieter übernommen

Like2camp bleibt als Produkt und Marke innerhalb von Nomady bestehen – mit dem Ziel, im österreichischen Tourismusumfeld weiter an Bekanntheit zu gewinnen.
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(c) like2camp

Als like2camp 2024 gestartet ist, wollte das österreichische Startup ein konkretes Problem lösen: naturnahe Stellplätze sichtbar machen und Camper:innen eine legale Alternative zum Wildcampen bieten. Ende Mai 2024 kommunizierte das Startup ein fünfstelliges Investment (brutkasten berichtete).

Übernahme von like2camp

Wie nun bekannt wurde, hat die Schweizer Buchungsplattform Nomady das Salzburger Startup übernommen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset-Deals, wie Gründerin Verena Sowa gegenüber brutkasten erläutert. Über den Kaufpreis wurde allerdings Stillschweigen vereinbart.

Nomady übernimmt zentrale Assets von like2camp, darunter Plattformbestandteile und Inhalte. Die technische Infrastruktur wird künftig vollständig in die Plattform nomady.camp integriert, die als zentraler Marktplatz fungiert. Like2camp bleibt dabei als Produkt und Marke innerhalb von Nomady bestehen, insbesondere mit Fokus auf den österreichischen Markt.

„Mit diesem Zusammenschluss bündeln wir unsere Stärken, um Camper:innen noch mehr hochwertige Stellplätze grenzenübergreifend anzubieten – und Gastgeber:innen gleichzeitig mehr Sichtbarkeit und Buchungen zu ermöglichen“, sagt Verena Sowa, Gründerin von like2camp, die ab dem 1. Dezember die operative Leitung bei Nomady übernimmt.

Community soll vergrößert werden

Nomady betreibt bereits eine Plattform für naturnahes Camping in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Der Zusammenschluss soll die Reichweite erhöhen und die Community vergrößern. Für Camper:innen bedeutet das eine größere Auswahl an Stellplätzen und eine länderübergreifende Planung, für Gastgeber:innen mehr Sichtbarkeit und Buchungen. Geplant sind zudem neue Funktionen, darunter eine weiterentwickelte App und zusätzliche Erlebnisangebote.


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Eologix-Ping
© Eologix-Ping.

Eologix-Ping, ein Anbieter für kontinuierliche Rotorblattüberwachung, hat den größten Auftrag seiner Geschichte in den USA an Land gezogen: Fast 300 zusätzliche Windenergieanlagen werden künftig von den Steirern überwacht.

Eologix-Ping: Start mit Pilotprojekt

Angefangen hat alles mit einem Pilotprojekt, ein paar Überwachungssystemen und Betreibern, die erst einmal sehen wollten, ob kontinuierliche Rotorblattüberwachung auch unter echten amerikanischen Bedingungen hält – von Eisstürmen im Mittleren Westen bis zu Blitzeinschlägen an der Golfküste.

Dann wuchs die Kundenbasis, die sich heute über das ganze Land erstreckt, wie das Startup miteilt. Aus dieser Schritt-für-Schritt-Strategie ist dann der größte US-Auftrag der Firmengeschichte geworden: „Wir sind in den USA nicht mit einer großen Flotte gestartet. Wir haben sie uns verdient, eine Anlage, ein Standort, ein Erfolg nach dem anderen“, sagt Thomas Schlegl, CEO und Co-Founder von Eologix-Ping. „Dieser Auftrag ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit: Betreiber sehen, dass unsere Technologie funktioniert, erzählen es weiter und kommen zurück. Fast 300 Anlagen in einem Auftrag zu gewinnen, zeigt, dass aus dem Vertrauen von damals inzwischen echte Größe geworden ist.“

Blattschäden, Blitzeinschläge und Vereisung

Der Deal stehe vor allem dafür, zu demonstrieren, wie sich das Denken amerikanischer Windparkbetreiber verändert hat: Schäden an Rotorblättern und wetterbedingte Ausfälle zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstandszeiten in der US-Windflotte, so der Founder. Statt erst zu reagieren, wenn Probleme bereits aufgetreten sind, setzen nun immer mehr Betreiber auf eine „verlässliche, laufende Datenquelle“ zum Zustand ihrer Rotorblätter.

„Blattschäden, ein Blitzeinschlag, Vereisung, die sich nicht erklären lässt: Genau für solche Fälle gibt es uns. Wir wollen der erste Ansprechpartner sein, wenn an einem Rotorblatt etwas nicht stimmt, egal ob man es sieht, hört oder einfach spürt“, sagt Schlegl.

Und Matthew Stead, Co-Founder von Eologix-Ping, ergänzt: „Wachstum ist für uns das Ergebnis von disziplinierter, kontinuierlicher Produktverbesserung. Jeder Einsatz bringt neue Erkenntnisse: über Betriebsbedingungen, über Entscheidungen, die Betreiber treffen müssen, und darüber, wo wir unsere Erkennungsalgorithmen noch schärfen können. Dieses Wissen fließt direkt zurück in die Produktentwicklung. Dieser Auftrag bestätigt genau diesen Ansatz.“

Eologix-Ping baut US-Präsenz aus

Weil die US-Flotte wächst, baut das Unternehmen jetzt eine eigene Präsenz in den USA auf, um Betreiber direkt vor Ort zu unterstützen, begleitet von weiteren Investitionen in Überwachungstechnologie und Kundensupport für ganz Nordamerika. Der Rollout der fast 300 neuen Windenergieanlagen läuft in den kommenden Wochen.

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