28.05.2021

Lambus: Diese Reise-App ermöglicht eine komplette Urlaubsplanung

Vielreisende kennen die Organisationsprobleme, die bei Reisen jeglicher Art auftreten. Um das Organisationschaos zu bewältigen haben Hans Knöchel und Anja Niehoff mit Lambus eine App entwickelt, die alles übernehmen soll.
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Lambus, Reise-App
(c) Lambus/FB - Das Lambus-Team möchte mit seiner App Reiseplanungen erleichtern.

Hans Knöchel hat Silicon Valley-Erfahrung. Nach seinem Informatikstudium arbeitete der 29-Jährige in Nordkalifornien und nutzte seine Zeit zum Reisen. Er bekam auch viel Besuch von seiner Familie und seinen Freunden und merkte, dass die Reiseplanung immer ein stressiger Teil war. Deswegen hat er gemeinsam mit Anja Niehoff Lambus entwickelt: eine All-in-One Reise-App. Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten gibt es auf einen Blick. Das Reisen in der Gruppe soll so einfacher werden und alle wichtigen Dokumente sind mit einem Klick abrufbar. Zentrale Anlaufstelle für alle Reisedokumente ist eine gemeinsame, geteilte Offline-Ordnerstruktur je Trip.

Mit Lambus gemeinsam planen

Konkret kann man mit Lambus sowohl einen Familienurlaub am Strand, ein Wanderurlaub, eine Kreuzfahrt, eine Städtereise oder ein Businesstrip organisieren. Die App möchte die komplette Reiseplanung erleichtern inklusive Buchungsbestätigungen, Reiseführer, Fotos und sogar die Reisekosten für Einzel-, Partner- oder Gruppenreisen. Alleine oder gemeinsam können so interaktiv Reiserouten, Ausflugsziele und Kosten geplant und miteinander geteilt werden.

Mit Inspire-Funktion

Die Sehenswürdigkeiten, alle Buchungscodes und gemeinsame Fotos finden sich versammelt in der App. Ein Discoder-Feature zum Erkunden der unmittelbaren Umgebung soll auch unerfahrenen Reisenden dabei helfen, keine Attraktionen auszulassen und das Herumblättern im Reiseführer obsolet zu machen. In diesem Sinne gibt es auch die Inspire-Funktion, bei der man sich aufgrund seiner Vorlieben durch vorgeschlagene Reiseziele klicken kann.

Lambus
(c) Lambus/FB – Die Lambus-App gibt auch Tipps für Sehenswürdigkeiten.

Wer die beiden Entwickler näher kennenlernen möchte, hat am Montag Abend die Gelegenheit dazu. Lambus wird in der „Höhle der Löwen“ vorgestellt. Weiters dabei: WowWow, Wavewinder, Hilli Fruits und Sked.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Sie machte Wien zum beliebten Standort für die EU-Niederlassungen internationaler Krypto-Unternehmen: die EU-Kryptoregulierung MiCAR. Denn die heimische Finanzmarktaufsicht FMA genießt den Ruf, bei der Erteilung der für das Krypto-Geschäft in der EU notwendigen MiCAR-Lizenz hart, aber fair zu sein.

FMA: „MiCAR auch im Enforcement angekommen“

Nach einigen Meldungen rund um die Erteilung solcher Lizenzen – und in einem Fall einer vorübergehenden Sanktionierung – in den vergangenen Monaten, erfolgte nun erstmals die Verhängung einer Strafe wegen eines MiCAR-Verstoßes durch die FMA. „Damit wird sichtbar, dass die MiCAR nicht mehr nur ein Konzessions- und Aufsichtsthema ist, sondern auch im Enforcement angekommen ist“, heißt es von der Behörde in einer Aussendung dazu.

Termin-Fehler und fehlende Telefonnummer und Mail-Adresse

Getroffen hat es ausgerechnet Österreichs Krypto-Regulatorik-Musterschüler Bitpanda. Konkret machte das Wiener Unicorn bei der Veröffentlichung eines Whitepapers im Zuge eines Token-Launchs im vergangenen Jahr einige Termin- bzw. Formfehler, wie aus der Bekanntmachung der FMA hervorgeht: Das Whitepaper hätte laut Regelwerk bis spätestens 20 Werktage vor Veröffentlichung an die FMA übermittelt werden müssen, was nicht passierte; eine Marketingmitteilung zum Whitepaper wurde unerlaubterweise bereits vor dessen Veröffentlichung verbreitet; und in einer weiteren Marketingmitteilung fehlten ein Disclaimer, eine Telefonnummer und eine Mail-Adresse.

„Unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben“

70.000 Euro Strafe wurden letztlich verhängt. Seitens Bitpanda stellt man auf brutkasten-Anfrage klar: „Alle von der FMA aufgezeigten Punkte wurden jeweils unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben. Wir haben uns für eine rasche, einvernehmliche Beendigung des Verfahrens entschieden. Die Veröffentlichung erfolgte nach dem österreichischen MiCA-Vollzugsgesetz. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.“

Zudem betont man beim Scaleup: „Kundengelder, die Sicherheit unserer Plattform oder die Integrität des Bitpanda-Ökosystems waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus den beanstandeten Punkten ist unseren Kundinnen und Kunden kein finanzieller Schaden entstanden.“

Analyse: Musterschüler als erster Bestrafter als falsches Signal

Das genau Bitpanda die erste Strafe auf MiCAR-Basis ausfasst, ist nachvollziehbar und könnte dennoch ein falsches Signal aussenden. Als größter heimischer Player, der in seinen Prozessen eng mit der FMA zusammenarbeitet, überrascht es nicht, dass gelegentlich Formfehler nicht nur passieren sondern auch unmittelbar bemerkt werden. Indessen sind einige große internationale Player weiterhin ohne MiCAR-Lizenz am heimischen Markt aktiv und entziehen sich erfolgreich der Strafverfolgung. Dass der Formfehler durch die FMA verfolgt wird ist korrekt und konsequent; dass ausgerechnet Bitpanda damit zum Exempel wird, wird den großen regulatorischen Themen am Krypto-Markt aber nicht gerecht.

In der Aussendung der FMA äußert man sich zu dieser Thematik indirekt und gewohnt sachlich: „Der Umstand, dass es sich um den ersten veröffentlichten MiCAR-Fall handelt, begründet für sich genommen keine Sonderstellung des betroffenen Unternehmens oder der festgestellten Verstöße.“

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